Samstag, 27. September 2025

Fforde, Jasper "In einem anderen Buch"

Fforde, Jasper "In einem anderen Buch" (Englisch: Lost in a Good Book - Thursday Next 2) - 2002 

Ich hatte "Der Fall Jane Eyre" (The Eyre Affair) von Charlotte Brontë über "Jane Eyre" (Jane Eyre) gelesen, weil es mir jemand aus dem Lesekreis empfohlen hatte. Wahrscheinlich hätte ich es nie gelesen, weil es ein bisschen nach Fantasy und Science-Fiction aussah, und das interessiert mich normalerweise nicht.

Thursday Next arbeitet jedoch für SpecOps 27, die Literarische Abteilung (LiteraTecs), bei Special Operations, einer fiktiven Abteilung der britischen Regierung. Mithilfe spezieller Geräte und Fähigkeiten kann sie in Bücher eindringen und von einem zum nächsten gelangen – das nennt man "Bookjumping", also Bücherspringen. Dieses Mal verbringt sie viel Zeit mit "Große Erwartungen" (Great Expectations) von Charles Dickens, besucht aber auch andere Orte, zum Beispiel Osaka über Gravitube. Ein Gerät, das ich auch gerne im echten Leben hätte, um Freunde am anderen Ende der Welt innerhalb weniger Stunden zu besuchen.

Wie in ihrem ersten Buch gibt es viele lustige Namen und witzige Begebenheiten, aber am witzigsten ist es, wenn jemand unser heutiges Leben als "Nebentätigkeit" beschreibt und alle zustimmen, wie seltsam das sein muss. Ein witziges, leichtes Buch, das man in ein paar Stunden lesen kann, das aber viel länger im Gedächtnis bleibt. Egal, ob Abenteuer- oder Chick-Lit, Science-Fiction oder das wahre Leben – dieses Buch ist für jeden geeignet. Sehr unterhaltsam.

Ich bin gespannt, wohin sie ihr nächstes Buch "Brunnen der Manuskripte" (The Well of Lost Plots) führen wird.

Buchbeschreibung:

"Spezialagentin Thursday Next, eben noch strahlende Heldin im Falle Jane Eyre, wird schwer in die Mangel genommen: Ihre eigene Dienststelle lässt sie beschatten, bei der Mammut-Herbstwanderung fällt ihr ein Oldtimer fast auf den Kopf, ihr Dodo legt in ihrer Küche ein Ei, der eben erst erworbene Ehemann wird von der ChronoGarde genichtet, und obendrein geht am 12. Dezember die Welt unter, wenn sie und ihr ewig zeitreisender Vater nicht herausfinden, warum sich plötzlich alles in rosa Soße verwandelt. Zum Glück findet sie in Miss Havisham eine strenge Lehrerin, die ihr zeigt, wie man sich mit Hilfe von Jurisfiction nicht nur aus einem Prozess à la Kafka, sondern auch aus einer Waschanleitung für Angorapullover befreit."

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