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Mittwoch, 16. September 2026

Greer, Andrew Sean "Mister Weniger"

Greer, Andrew Sean "Mister Weniger" (Englisch: Less) - 2017

Bislang habe ich noch nie einen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman gelesen, der nicht interessant gewesen wäre. Irgendwann musste ich wohl auf einen solchen stoßen. Hier war's so weit.

Hätte der Autor die Angst des Protagonisten vor dem Älterwerden – oder auch die Angst, seit der Hochzeit seines Freundes allein dazustehen – stärker vertieft, hätte daraus eine gute Geschichte werden können. Oder hätte er sich auf die verschiedenen Veranstaltungen konzentriert, die der Protagonist in unterschiedlichen Ländern besucht, wäre es vielleicht eine gute 'Urlaubsgeschichte' oder Sommerlektüre gewesen. So aber war es schlichtweg nichts. Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her; und obwohl ich das normalerweise mag, möchte ich doch wissen, wo ich mich gerade befinde.

Laut dem Klappentext soll das Buch lustig, ja sogar urkomisch sein. Ich habe kein einziges Mal gelacht.

Der einzige Unterschied zwischen diesem Buch und "Chick-Lit"? Es ist nicht ständig die Rede von Schuhen.

Buchbeschreibung:

"Mister Weniger ist eine schreiend komische Liebeskomödie, die sich nicht um Konventionen schert, ein Wundermittel gegen Liebeskummer und Trost für alle, die schon gemerkt haben, dass die Liebe manchmal seltsame Wege geht.

Der Schriftsteller Arthur Weniger hat von allem ein bisschen zu wenig. Wo anderen ein dickes Fell gewachsen ist, schmückt ihn bloß die zarte Schale eines Butterkrebses. Um sich vor der Hochzeit seiner Langzeitaffäre Freddy zu drücken, führt der arglose Weniger tapfer sein geschundenes Herz spazieren – New York, Berlin, Mexico City, Kyoto –, Hauptsache weg. Überall begegnet er der Liebe und nirgends läuft sie, wie sie soll. Doch erst die totale Schieflage rückt wieder alles ins Lot.

Eine erfrischend andere Liebeskomödie."

Andrew Sean Greer erhielt 2018 den Pulitzerpreis für "Less".

Montag, 14. September 2026

Némirovsky, Irène "Die Familie Hardelot"

Némirovsky, Irène "Die Familie Hardelot" (Französisch: Les Biens de ce monde) - All Our Wordly Goods - 1941

Ich hatte bereits zwei Bücher von Irène Némirovsky gelesen ("Suite française" und "La Proie"), die mir beide gut gefallen haben. Daher war ich auf dieses Werk gespannt.

Und ich wurde nicht enttäuscht. "Die Familie Hardelot" war sogar noch besser als die beiden anderen – wahrscheinlich, weil sie es noch vollenden konnte bevor man sie umbrachte.

Die Geschichte beginnt im Ersten Weltkrieg und reicht bis ins Jahr 1940. Wir erleben zwei Kriege mit – oder zumindest den Beginn des zweiten. Doch wir sehen das Geschehen aus der Perspektive der einfachen Bevölkerung, nicht aus der der Soldaten. Zwar werden die Männer an die Front geschickt, doch ihre Geschichten stehen nicht im Mittelpunkt. Wir erleben, was die Alten, die Frauen und die Kinder durchmachen müssen.

Eine faszinierende, fesselnde Geschichte. Die Charaktere sind allesamt sehr lebendig gezeichnet.

Buchbeschreibung:

"Satt, selbstzufrieden und in der wohligen Gewissheit, dass sich nie etwas ändern wird: Die Fabrikantenfamilie Hardelot aus der französischen Provinz wiegt sich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in trügerischem Glück. Doch innerhalb einer Generation wird ihre bürgerliche Welt für immer hinweggefegt.

Im Frühjahr 1940 beginnt Irène Némirovsky die Arbeit an einem Buch, das ganz in der Tradition des großen europäischen Familienromans steht. Über Jahre hat sie die träge Selbstzufriedenheit der bürgerlichen Kreise, in denen sie verkehrte, beobachtet. Sie hat erlebt, wie diese Familien sich in Sicherheit wiegen und sich weigern, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Nun will Némirovsky ihnen den Spiegel vorhalten. Der Roman, der unmittelbar vor Suite française entstand, wurde erst posthum 1947 veröffentlicht und ist der illusionslose Abgesang auf ein Bürgertum, das feige vor der Wirklichkeit die Augen verschließt.

Ein großer Familienroman und zugleich ein Sittengemälde des französischen Bürgertums und seines Verfalls."

Samstag, 12. September 2026

Mayle, Peter "Mein Jahr in der Provence"

Mayle, Peter "Mein Jahr in der Provence" (Englisch: A Year in Provence) - 1989

Ich habe schon etliche Bücher von Menschen gelesen, die ihre Heimat (vorwiegend England) verlassen haben, um sich anderswo (hauptsächlich in Südeuropa – Frankreich, Spanien, Italien) niederzulassen.

Meine Favoriten darunter sind die "Der Olivenhain. Liebe in der Provence"-Reihe (The Olive Series) von Carol Drinkwater und "Unter den Zitronenbäumen" (Driving Over Lemons) von Chris Stewart (ehemaliger Genesis-Schlagzeuger).

Ich bin allerdings auch auf weniger gelungene Exemplare gestoßen, und mit der Zeit wiederholen sich die Inhalte ein wenig. Eine Freundin erzählte mir jedoch, sie habe alle Bücher von Peter Mayle über sein Leben in der Provence gelesen und fand sie urkomisch; also beschloss ich, es auch einmal damit zu versuchen.

Das Buch hat mir gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie die bereits erwähnten Werke. Der Autor besitzt Humor, und seine Geschichten über die französischen Nachbarn, die Handwerker und das Essen sind durchaus interessant. Wer diese Art von Büchern mag, sollte es lesen. Er hat zwar noch weitere Bücher über sein Leben in der Provence geschrieben, aber da ich schon so viele Bücher dieses Genres gelesen habe, werde ich ihn und seine Frau nicht weiter auf ihrem Weg begleiten.

Buchbeschreibung:

"Ein charmanter und humorvoller Blick auf das Leben in der Provence, als ein Brite beschließt, seinen Traum zu verwirklichen.

In Mein Jahr in der Provence erzählt Peter Mayle von seinem Abenteuer, als er beschließt, seinen Lebenstraum zu verwirklichen und in die malerische Provence zu ziehen. Doch das erste Jahr in der neuen Heimat bringt so manche Herausforderung mit sich. Nicht nur die Sprache, sondern auch die französische Lebensart sorgen immer wieder für amüsante Missverständnisse und Überraschungen.

Der Duft von Lavendel und der Geschmack von gutem Wein

Mit viel Charme und Humor schildert Mayle seine Erlebnisse, die kulinarischen Genüsse und die Eigenheiten der Einheimischen. Eine wahre Geschichte, die Lust macht, die Provence mit ihren malerischen Landschaften, dem köstlichen Wein und der einzigartigen Küche selbst zu entdecken. Ein im wahrsten Sinne des Wortes köstliches Buch, durchzogen vom Duft von Jasmin und Lavendel, von Olivenöl, Knoblauch und gutem Wein. Ein unterhaltsamer Einblick in das Leben eines Auswanderers, der seinen Traum lebt."

Drinkwater, Carol "Der Olivenhain"

Drinkwater, Carol "Der Olivenhain. Liebe in der Provence" (Englisch: The Olive Series) - 2001

Ich habe nur die ersten drei Bände der Reihe gelesen, aber sie haben mir sehr gut gefallen. Vielleicht bin ich zufällig auf den ersten gestoßen, weil mir die Autorin bekannt vorkam. Ja, sie ist Helen Herriot, James Herriots Frau in der Fernsehserie "Der Doktor und das liebe Vieh" (All Creatures Great and Small). Sie hat ein arbeitsreiches Leben als Schauspielerin, aber das schien ihr nicht genug zu sein. Sie heiratete Michel, einen französischen Fernsehproduzenten, und gemeinsam kauften sie eine Olivenfarm in der Provence. Viele Nordeuropäer und US-Amerikaner haben das schon getan und darüber geschrieben. Besonders gut gefiel mir Chris Stewarts Geschichte "Unter den Zitronenbäumen" (Driving over Lemons), aber Helen Stevensons "Instruction for Vistors" oder Frances Mayes' "Unter der Sonne der Toskana" (Under the Tuscan Sun) haben mich nicht so sehr beeindruckt.

Dies ist jedoch eine wunderschöne Geschichte, in der Carol Drinkwater über ihre Liebe zu ihrem Mann und ihre gemeinsame Liebe zur Olivenfarm spricht, über die Arbeit, die ein solches Abenteuer mit sich bringt, und über die Vorteile. Sie beschreibt wunderbar sowohl die Landschaft und ihre Menschen als auch die Aktivitäten, die dort stattfinden. Es überrascht mich nicht, dass sie inzwischen sieben Bände der Reihe veröffentlicht hat. Die Lektüre ihres Buches kommt mir vor wie ein Urlaub in Südfrankreich. Ich fand es toll.

Buchbeschreibung:

"Carol Drinkwater erzählt uns von den zwei großen Leidenschaften ihres Lebens: Von Michel, dem französischen Filmproduzenten, und von 'Apassionata', einer verlassenen Olivenfarm, in die sich Carol und Michel unter dem weiten Himmel Frankreichs verlieben."

Hier sind die Titel der englischen Serie, von denen leider nur dieses übersetzt wurde:
The Olive Farm: A Memoir of Life, Love and Olive Oil in the South of France - 2001
The Olive Season: Amour, a New Life and Olives Too - 2003
The Olive Harvest: A Memoir of Love, Life and Olives in the South of France - 2004
The Illustrated Olive Farm - 2005
The Olive Route: A Personal Journey to the Heart of the Mediterranean - 2007
The Olive Tree: A Personal Journey Through Mediterranean Olive Groves - 2008
Return To the Olive Farm - 2010

Montag, 31. August 2026

Carnarvon, Fiona Gräfin von Carnarvon "Lady Almina und das wahre Downton Abbey"

Carnarvon, Fiona Gräfin von Carnarvon "Lady Almina und das wahre Downton Abbey: Das Vermächtnis von Highclere Castle" (Englisch: Lady Almina and the Real Downton Abbey: The Lost Legacy of Highclere Castle) - 2011

Wenn ihr "Downton Abbey" gesehen und gemocht habt, ist dies genau das richtige Buch für euch. Die Serie wurde auf Highclere Castle gedreht, und die heutige Countess of Carnarvon beschreibt darin das Leben von Lady Almina – der realen Lady Cora Crawley –, die ihr Schloss während des Ersten Weltkriegs als Lazarett zur Verfügung stellte. Die Parallelen zwischen ihren Leben sind so zahlreich, dass es schier unglaublich ist.

Besonders gut gefielen mir die Hintergrundinformationen – nicht nur zu Lady Almina, sondern auch zu ihrem Ehemann, George Herbert, dem 5. Earl of Carnarvon, der maßgeblich an der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun beteiligt war. Zudem engagierte sich sein Halbbruder stark für die Unabhängigkeit Albaniens; man bot ihm sogar den Thron an. Lady Alminas Vater war Alfred de Rothschild – eine weitere schillernde Persönlichkeit, die die Geschichte bereichert.

Darüber hinaus enthält das Buch zahlreiche Abbildungen – nicht nur von der Familie selbst, sondern auch von den Familien der "Bediensteten" ("Downstairs"), die über Generationen hinweg auf dem Schloss arbeiteten.

Alles in allem ein interessantes Buch mit vielen historischen Hintergründen.

Buchbeschreibung:

"Sie reiste mit Dutzenden von Koffern an und erhielt jährlich ein Taschengeld von 6,5 Millionen Pfund.

Als die bürgerliche Almina im Alter von 19 Jahren den Grafen von Carnarvon, Herr von Highclere Castle, heiratet und in die Kreise des Adels aufsteigt, scheint ihr Leben perfekt. Als Erbin eines immensen Vermögens und Frau eines Adeligen feiert sie rauschende Feste und hüllt sich in teure Kleider. Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs nimmt Lady Alminas Schicksal eine unerwartete Wendung und sie muss beweisen, was wirklich in ihr steckt.

Seit 2010 die erste Folge von
Downton Abbey in Großbritannien ausgestrahlt wurde, ist das Kostümdrama zu einem TV-Hit geworden. Von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wurde die Serie schnell auch international zu einem Erfolg. Mithilfe von Tagebüchern, Briefen und Fotografien aus dem Archiv von Highclere Castle erzählt die aktuelle Lady von Carnarvon die faszinierende Geschichte von Lady Almina und Schloss Highclere, welches sowohl als Kulisse als auch als Inspiration für Downton Abbey dient."

Dienstag, 21. Juli 2026

Kishon, Ephraim "Der seekranke Walfisch"

Kishon, Ephraim "Der seekranke Walfisch oder Ein Israeli auf Reisen" (Hebräisch: Sefer ha'masot/ספר המסעות) - The Seasick Whale: An Israeli Abroad: Book of Travels - 1995

Ephraim Kishon ist es immer wert, zur Hand genommen zu werden. In diesem Band spricht er von seinen Reisen in verschiedene europäische Länder und in die Vereinigten Staaten. Er schafft es, wie kaum ein anderer, die Eingenheiten der Bewohner so darzustellen, dass selbst sie darüber lachen müssen. Und eigentlich lobt er sie ja auch alle mit seinen Bemerkungen.

Also, wer wissen möchte, wie man in der Schweiz eine Bananenschale loswird, warum man in Venedig nie eine Gondel nehmen solte und warum es anzuraten ist, Las Vegas nicht zu besuchen, wenn man nicht schon vorher seine Rückreise gebucht und bezahlt hat, für den ist dieses Buch Gold wert.

Buchbeschreibung:

"'Wenn du deinem Paßbild ähnlich zu sehen beginnst, ist es höchste Zeit, wegzufahren.'

Bissig-humorvolle Satiren über die Eigenheiten von Touristen und Einheimischen. Als der Herr zum Walfisch sprach,speite er Jonah ans Land. Niemals hatte der Wal in den vielen Jahren seiner Seefahrt die geringsten Magenbeschwerden gehabt, doch einen Reisenden wie diesen Propheten hielt sein Bauch wahrlich nicht aus. Das war der biblische Anfang des Tourismus ... 

Mit Kishon auf Reisen, um am Ende festzustellen, dass es zu Hause doch am schönsten ist."

Freitag, 17. Juli 2026

Maalouf, Amin "Samarkand"

Maalouf, Amin "Samarkand" (Französisch: Samarcande) - Samarkand - 1988

Viele Wörter klingen für mich wie das Paradies, wie traumhafte Worte, die mich an einen magischen Ort entführen, wie aus Tausendundeiner Nacht: Samarkand ist so ein Beispiel. Denkt man dabei nicht sofort an Moscheen und Minarette, orientalische Märkte und blau gekachelte Häuser?

"Samarkand" stammt aus der Feder des im Libanon geborenen französischen Autors Amin Maalouf, dessen Werke auf Französisch verfasst sind. Viele seiner Texte wurden jedoch übersetzt.

Dieser Roman führt uns vom Leben des Dichters, Mathematikers und Astronomen Omar Khayyám und seiner Gedichtsammlung Rubaiyat im Samarkand des 11. Jahrhunderts bis zur Reise der fiktiven Figur Benjamin O. Lesage auf der Titanic im Jahr 1912. Ich hatte noch nie von Omar Khayyám gehört und freute mich sehr, nicht nur etwas über seine Dichtung, sondern vor allem über sein Leben und das seiner Zeitgenossen in einer Region zu erfahren, die mir und den meisten Europäern damals genauso unbekannt war wie heute. Ich habe einiges über die persische und islamische Geschichte gelernt.

Eine sehr gut geschriebene Darstellung eines äußerst interessanten Themas. Ich habe dieses Buch geliebt.

Besonders gut gefallen hat mir auch die Karte im Anhang, auf der alle Namen dieser fernen Orte verzeichnet waren.

Buchbeschreibung:

"Samarkand im 11. Jahrhundert: Der bedeutendste Philosoph, Mathematiker und Astronom des Orients, Omar Khajjam, wird als Ungläubiger verfolgt. Seine geheimen und gefährlichen Gedanken hat er im Rubaijat niedergeschrieben, doch die wertvolle Handschrift ist verschollen. Erst Jahrhunderte später taucht sie auf rätselhafte Weise auf der Titanic auf …

Amin Maalouf entfaltet die exotische, fremde Welt des Orients und erzählt vom abenteuerlichen Leben des sagenumwobenen Gelehrten, von dessen Verstrickungen in die Macht, von seiner Liebe zu der schönen Dichterin Dschahane – und verfolgt den wundersamen Weg der geheimnisvollen Schrift bis ins 20. Jahrhundert.
"

Samstag, 11. Juli 2026

McKinley, Tamara "Träume jenseits des Meeres"

McKinley, Tamara "Träume jenseits des Meeres" (Englisch: Lands Beyond the Sea) - 2007

Ich würde diesen Roman unter "Catherine Cookson mit einem Hauch Australien" einordnen. Mir ist da einfach zu viel "Herr liebt arme Frau, arme Frau liebt Herrn, aber sie können nicht zusammenkommen". Die Geschichten der Sträflinge wurden in anderen Büchern (Capricornia - Capricornia, Englische Passagiere - English Passengers, Das Freudenschiff - The Floating Brothel, Lebenslänglich - For the Term of His Natural Life, Der verborgene Fluss - The Secret River) viel besser erzählt.

Die Geschichte über die Sträflinge hätte gut sein können, wenn da nicht all diese Klischees der "Frauenliteratur" drin gewesen wären. Und ich hätte das Buch vielleicht genossen, wenn es nicht so eine seichte Lektüre gewesen wäre. Nicht mein Fall, muss ich leider sagen.

Ich habe gelesen, dass dies der erste Band einer Reihe ist. Ich bezweifle, dass ich die folgenden Bände lesen werde.

Buchbeschreibung:

"Im Jahr 1768 nimmt James Cook Kurs auf Tahiti, begleitet von dem jungen Lord Jonathan, der seine Liebste Susan in Cornwall mit einem Eheversprechen zurücklässt. Da das Schiff in Seenot gerät, landet die Mannschaft in Australien, wo sie nur mit Hilfe der Aborigines überlebt. Als Jonathan nach einer abenteuerlichen Reise endlich heimkehrt, hat er bereits einen Sohn mit einer Eingeborenen. Aber auch Susan hat das Treuegelübde gebrochen und aus Not einen anderen geheiratet. Noch ahnt sie nicht, dass diese verlorene Liebe auch sie über das Meer führen und sie und ihre Familie dramatisch verändern wird. Fesselnd erzählt Tamara McKinley von Menschen aus verschiedenen Kulturen, die Neues wagen und ihre Träume nicht aufgeben möchten. Sie zieht uns hinein in die Mythen und Riten geheimnisvoller Welten und lässt die Epoche der Entdecker in persönlichen Schicksalen lebendig werden."

Mittwoch, 8. Juli 2026

Lafayette, Madame de "Die Prinzessin von Clèves"

Lafayette, Madame de (Marie-Madeleine) "Die Prinzessin von Clèves" (Französisch: La Princesse de Clèves) - The Princess of Cleves - 1678

Dies ist ein weiterer Klassiker aus Jane Smileys Buch "13 Arten, den Roman zu betrachten" (13 Ways of Looking at the Novel). Ich konnte ihn nicht auf Französisch finden und musste ihn mir daher in englischer Sprache aus der Bibliothek ausleihen. Er war aber trotzdem sehr interessant. Ich denke, Madame de Lafayette kannte sich gut mit dem Leben am französischen Hof im 16. Jahrhundert aus, weshalb die Geschichte um die Prinzessin von Kleve sehr realistisch wirkt.

Wenn ihr klassische Romane mögt und mehr als nur über das England des 19. Jahrhunderts erfahren möchtet, ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Buchbeschreibung:

"Liebe und Intrige am französischen Hof

Die Prinzessin von Clèves ist schön und wohlhabend, der Hof Heinrichs II. liegt ihr zu Füßen. Warum widersteht die junge Witwe dem diskreten, aber aufopfernden Werben des allseits begehrten Herzogs von Nemours? In einem Umfeld voller Machtkämpfe, Eitelkeiten und Affären strebt sie nach einer anderen Art von Glück, dessen höchste Ideale innere Ruhe und Loyalität über den Tod hinaus sind. Madame de La Fayette lässt uns Empfindungen und Absichten ihrer Figuren unmittelbar erleben. Mit vornehmer Zurückhaltung schildert sie widerstreitende Gefühle wie Vernunft und Leidenschaft und verknüpft sie zu einem virtuos verdichteten Erzählrhythmus. Die Prinzessin von Clèves ist ein wahrhaft aristokratischer Roman – und das nicht nur wegen des hohen Stands seiner Protagonisten."

Dienstag, 23. Juni 2026

Delacourt, Grégoire "Alle meine Wünsche"

Delacourt, Grégoire "Alle meine Wünsche" (Französisch: La liste de mes envies) - The list of my desires (aka My wish list) - 2012

Ich lese ab und zu gerne französische Bücher, besonders aber, wenn sie interessant sind.

Dieses Buch wurde mir von einem unserer französischen Mitglieder im internationalen Lesekreis empfohlen. Es liest sich leicht, zumindest sprachlich, daher werde ich versuchen, mehr Bücher dieses Autors zu lesen.

Jocelyne ist mit Jocelyn verheiratet. Sie haben zwei erwachsene Kinder, beide arbeiten. Ihre Ehe wirkt nach außen hin perfekt, doch hinter der Fassade verbergen sich viele Risse. Als etwas Unerwartetes passiert, ist Jocelyne überfordert, und alles scheint zusammenzubrechen.

Eine interessante Lektüre. Besonders gut gefiel mir, dass die Protagonistin darüber nachdenkt, was im Leben wichtig ist und was nicht, und dass eine solche Liste die eigene Perspektive verändern kann.

Jocelyne liest und liebt "Belle du Seigneur" (Die Schöne des Herrn), wovon ich vorher noch nie gehört hatte. Es stammt vom Schweizer Autor Albert Cohen, von dem ich ebenfalls noch nie gehört hatte.

Wir haben das Buch im November 2015 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"Jocelyne führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus, und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Stricken und Nähen. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.."

Mittwoch, 17. Juni 2026

Pagnol, Marcel "Jean de Florette"

Pagnol, Marcel "Jean de Florette" (Französisch: Jean de Florette, L'eau des collines #1) - Jean de Florette  - 1963

Dies war unsere Oktoberlektüre im Lesekreis, vorgeschlagen von unserem französischen Mitglied. Ein wirklich wertvoller Beitrag für unsere internationale Lesegruppe.

Ich habe den Film vor Jahren mit meinem Französisch-Konversationskurs gesehen und fand ihn recht interessant. Das Buch hat mir natürlich noch viel mehr Einblicke gegeben.

Es ist ein Buch über das Dorfleben und wie sehr die Dorfbewohner gegen jeden Neuankömmling zusammenhalten, wie sie fast wie Feinde behandelt werden, vielleicht sogar noch schlimmer. Ich habe das selbst erlebt und konnte mich daher sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, in der Jean Cadoret einen Bauernhof erbt, die anderen Dorfbewohner ihn aber nicht dort haben wollen und alles tun, um seinen Erfolg zu verhindern.

Wir hatten eine interessante Diskussion über die unterschiedlichen Lebensweisen auf dem Land und in der Stadt, über die Vorurteile der Bewohner des einen gegenüber dem anderen und über die Sprachunterschiede, die damals sicherlich eine Rolle spielten.

Wir haben auch darüber gesprochen, wie viele kleine Dinge zu etwas Größerem führen. Das Buch bietet viel Gesprächsstoff.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, auch weil es mir die Gelegenheit gab, mein Französisch anzuwenden. Ich habe die Originalfassung gelesen.

Wir haben das im Oktober 2015 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"Marcel Pagnol führt uns in eine Provence der rauen Sitten ein, wo der Zweck die Mittel heiligt. César und Ugolin akzeptieren nicht, dass Jean sich in ihrem Dorf niederlässt, und werden ihn um sein Hab und Gut bringen."

Mittwoch, 20. Mai 2026

Doerr, Anthony "Alles Licht, das wir nicht sehen"

Doerr, Anthony "Alles Licht, das wir nicht sehen" (Englisch: All the Light We Cannot See) - 2014

In den letzten Jahren habe ich die jeweils neuesten Pulitzerpreisträger (deutsche Beschreibungen hier) gelesen und war meist sehr angetan. Deshalb musste ich auch dieses Buch lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Anthony Doerr ist es gelungen, eine ganz besondere Kriegsgeschichte zu schreiben – eine Geschichte über die einfachen Leute auf beiden Seiten des Krieges, über diejenigen, die kaum etwas zu sagen hatten zu dem, was ihnen widerfuhr, und die den höchsten Preis zahlten. Er erzählt die Geschichte eines deutschen Waisenjungen und eines blinden französischen Mädchens, die beide unter den Folgen des Krieges leiden, die wahrscheinlich noch nicht einmal zur Schule gingen, als die Wahl in Deutschland über ihr Schicksal entschied, und die den höchsten Preis dafür zahlen mussten.

Die Geschichte ist fesselnd, der Schreibstil sorgfältig und zugleich wunderschön, die Charaktere werden liebevoll beschrieben. Dies ist eines jener Bücher, die man am liebsten langsam lesen möchte, weil man hofft, dass es nie endet. Denn obwohl man auf ein gutes Ende hofft, fürchtet man gleichzeitig ein schlechtes.

Ich wünschte, es gäbe mehr Bücher wie dieses, denn sie könnten den Menschen von heute vermitteln, wie es gewesen sein mag, damals in Deutschland zu leben, dass nicht alle Deutschen Nazis waren und dass selbst diejenigen, die es waren, oft keine Wahl hatten.

Ein brillantes Buch, das ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Buchbeschreibung:

"Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am 'Muséum National d’Histoire Naturelle' arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell der Hauptstadt, das er in Saint-Malo gebaut hat, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.

Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert, auf eine Napola geschickt und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt, über die sich der Widerstand organisiert. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, über den Etienne, Marie-Laures Onkel, die Résistance mit Daten versorgt …

Kunstvoll und spannend, mit einer wunderschönen Sprache und einem detaillierten Wissen um die Kriegsereignisse, den Einsatz des Radios, Widerstandscodes, Jules Verne und vieles andere erzählt Anthony Doerr mit einer Reihe unvergesslicher Figuren eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, und vor allem die Geschichte von Marie-Laure und Werner, zwei Jugendlichen, deren Lebenswege sich für einen folgenreichen Augenblick kreuzen."

Anthony Doerr erhielt 2016 den Pulitzer-Preis für "All the Light We Cannot See".

Es wurden auch einige Bücher erwähnt/gelesen.

Darwin, Charles "The Voyage of the 'Beagle'" - Die Fahrt der 'Beagle'
Hertz, Heinrich "The Principles of Mechanics" - Die Prinzipien der Mechanik
Verne, Jules "Around the World in Eighty Days" - Reise um die Welt in 80 Tagen
Verne, Jules "Twenty Thousand Leagues Under the Sea" - 20.000 Meilen under dem Meer

Donnerstag, 7. Mai 2026

Modiano, Patrick "Place de l'Étoile"

Modiano, Patrick "Place de l'Étoile" (Französisch: La Place de l'Étoile) - La Place de l'Étoile - 1968

Ein interessantes, gewiss herausforderndes Buch. Der Autor war noch sehr jung, erst 23 Jahre alt, als er dieses erste Buch schrieb, das ihm schließlich den Nobelpreis für Literatur einbrachte.

Patrick Modiano beginnt mit einer kleinen Geschichte, die man für einen Witz halten könnte, wäre sie nicht so traurig:
"Im Juni 1942 spricht ein deutscher Offizier einen jungen Mann an und fragt: Entschuldigen Sie, Monsieur, wo ist der Place de l’Étoile?' Der junge Mann deutet auf seine linke Brustseite. – Eine jüdische Geschichte." Der junge Mann meint damit natürlich den Davidstern, den alle Juden tragen mussten, und nicht den berühmten Platz in Paris.

Dann erzählt er weiter von seinem Protagonisten Raphaël Schlemilowitsch und dessen Überleben – oder Nicht-Überleben – im Holocaust. Ich brauchte eine Weile, um zu begreifen, worauf er hinauswollte. Er lebt das Leben vieler Menschen und beschreibt dies mit einem fast magisch realistischen, aber zweifellos ungemein sarkastischen Stil. In seinen Erzählungen begegnen wir vielen berühmten Juden und Nichtjuden, die Geschichte geschrieben haben – in der Vergangenheit wie in der Gegenwart.

Ich weiß nicht, ob dies das Hauptwerk ist, für das der Autor den Literaturnobelpreis erhielt, und ob es ein typischer Roman von ihm ist, aber ich würde es sicherlich nicht als leichte Lektüre bezeichnen. Wer sich jedoch für Geschichte interessiert, könnte Gefallen daran finden.

Buchbeschreibung:

"Der Held Raphaël Schlemilovitch führt viele schillernde Leben, als Kollaborationsjude«, als Geliebter von Eva Braun, als jüdischer Mädchenhändler. Er kommt mehrfach zu Tode und reist durch Zeiten und Länder. Bis er schließlich auf der Couch von Dr. Freud im Wien der sechziger Jahre erwacht.Ein so unterhaltsamer wie provokanter Parforceritt – und ein literarischer Befreiungsschlag von antisemitischen Zuschreibungen."

Patrick Modiano erhielt den Nobelpreis für Literatur 2014 "für die Kunst des Erinnerns, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen und die Lebenswelt während der (deutschen) Besatzung sichtbar gemacht hat".

Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und Ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.

Freitag, 24. April 2026

Dugain, Marc " Die Offizierskammer"

Dugain, Marc " Die Offizierskammer" (Französisch: La Chambre des officiers) - The Officer's Ward - 1999

Ein weiteres Buch, das wir im Lesekreis gelesen haben, empfohlen von unserem französischen Mitglied. Kein so dickes Buch wie das, das wir vorher gelesen haben, weniger als 160 Seiten, fast eine Kurzgeschichte.

Eine etwas andere Kriegsgeschichte, die nur eine Schlacht am Anfang der Handlung, zu Beginn des Krieges, schildert. Unser Protagonist Adrien wird verwundet, schwer verwundet. Die Hälfte seines Gesichts fehlt, und er muss den Rest des Krieges in einem Krankenhaus nahe Paris verbringen, wo er andere Verwundete trifft. Manche überleben viele Operationen, andere nicht.

Adrien begegnet anderen verwundeten Männern und sogar einer Frau, und zwischen ihnen entsteht eine Bindung, wie sie nur Menschen mit einem ähnlichen Schicksal eingehen können. Es beginnt eine Freundschaft, die über den Krieg hinaus ein Leben lang hält.

Es ist eine einfache Geschichte, erzählt in einfachen Worten und Sätzen (deshalb hatte ich keine Probleme, sie auf Französisch zu lesen). Sie ist interessant, aber ich hätte mir gewünscht, sie wäre etwas ausführlicher, etwas tiefgründiger gewesen.

Wir hatten jedoch ein sehr anregendes Gespräch darüber. Die meisten von uns empfanden die Geschichte als traurig, aber auch voller Hoffnung. Sie zeigte, wie die Menschlichkeit selbst dann noch zum Vorschein kommt, wenn scheinbar nichts mehr hilft. Und dass wir am Ende alle gleich sind.

Wir haben dies im Januar 2015 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"In den frühen Tagen des Ersten Weltkriegs, noch bevor die Front wirklich eröffnet ist, wird der junge Offizier Adrien Fournier bei einem Aufklärungsritt von der Explosion einer Granate erfasst, sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Es folgen fünf Jahre im Pariser Hospital Val-de-Grâce, in einem Zimmer mit zwei anderen, deren Gesichter ebenfalls verstümmelt sind. Marc Dugain schildert das bedrückende Vegetieren in der engen Offizierskammer des Hospitals, die entstehende Freundschaft unter den Leidensgenossen, ihre Hoffnung auf neue chirurgische Techniken und ihre Verzweiflung über das unwiederbringlich verlorene Antlitz, die angewiderten und dennoch ehrfürchtigen Reaktionen der Landsleute, als die Verstümmelten sich ein erstes Mal wieder auf die Pariser Boulevards wagen."

Hugo, Victor "Die Elenden"

Hugo, Victor "Die Elenden" (Französisch: Les Misérables) - Les Misérables - 1862

Was für eine Geschichte! "Les Misérables – die Elenden". Und elend sind sie wahrlich. Jemand stiehlt ein Brot, weil Kinder hungern, und muss dafür sein Leben lang büßen! Eine andere tut nichts Falsches, zumindest nicht nach heutigen Maßstäben, und wird trotzdem bestraft. Nur weil sie arm ist.

Und das ist das Verbrechen all dieser elenden Gestalten. Sie sind arm. Ihr Schicksal ist schon vor ihrer Geburt besiegelt, und sie können nichts dagegen tun.

Oder etwa doch? In Zeiten wie diesen ist es kein Wunder, dass die Menschen sich nach einer Revolution sehnen und alles tun würden, um ihrer Hölle auf Erden zu entkommen. Sogar töten.

Ich habe keine Ahnung, warum ich das nie zuvor gelesen habe. Ich muss einfach sagen, dass ich es von Anfang bis Ende geliebt habe. Die Handlung war spannend, man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere waren so lebendig und detailreich beschrieben, jeder einzelne von ihnen so authentisch, als wäre er direkt aus dem Buch gesprungen. Ich war so froh, dass es ein so langes Buch war (über tausend Seiten, was für eine Geschichte!), denn so musste ich mich nicht so schnell verabschieden. Dadurch erstreckt es sich über die Leben mehrerer Protagonisten.

Dieses Buch möchte man am liebsten sofort wieder von vorne lesen, sobald man es aus der Hand gelegt hat. Ein wahrer Klassiker.

Buchbeschreibung:

"Nach neunzehn Jahren Haft kehrt Jean Valjean nach Frankreich zurück. Ein freundlicher Bischof nimmt ihn auf und hält sogar noch zu ihm, als er selbst von ihm bestohlen wird. Dankbar beschließt Valjean, nunmehr anständig zu leben. Er verschafft sich eine neue Identität, wird reich und unterstützt Arme und Entrechtete. Alles setzt er daran, die todkranke Arbeiterin Fantine und ihre kleine Tochter Cosette zu retten. Da holt ihn seine Vergangenheit ein. 'Die Elenden' ist unter dem Originaltitel 'Les Misérables' auch als Film und Musical sehr bekannt. Victor Hugo hat sein leidenschaftliches Plädoyer für Humanität in ein gewaltiges Epos gefasst."

Freitag, 17. April 2026

de Brunhoff, Jean "Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten"

de Brunhoff, Jean "Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten" (Französisch: Histoire de Babar le petit éléphant) - The Story of Babar - 1934

Ich erinnere mich, wie mein kleiner Bruder Babar, den Elefanten, im Fernsehen sah. Und da er mittlerweile über 50 ist, ist das schon eine Ewigkeit her. Meine Söhne liebten Babar, Céleste und ihre Familie ebenfalls, sowohl im Fernsehen als auch in ihren Büchern.

Mir ist aufgefallen, dass ich nie über Babar geschrieben habe, obwohl Elefanten meine absoluten Lieblingstiere sind. Aber da wir jedes Jahr über "Paris in July" schreiben, war das die perfekte Gelegenheit, ihn denen vorzustellen, die noch nie von ihm gehört haben – auch wenn ich bezweifle, dass es viele sind.

Also, Babar ist ein Elefant. Seine Mutter wird im Dschungel getötet, und so kommt er in die Stadt. Jean de Brunhoffs Frau Cécile erzählte ihren Kindern diese Geschichten über einen Elefanten in der Stadt.

Wie bei so vielen anderen Büchern (besonders Kinderbüchern) hat sich das Cover im Laufe der Zeit stark verändert (siehe die Collage oben), aber die Zeichnungen sind immer gleich geblieben.

Leider starb der Autor mit nur 37 Jahren an Tuberkulose. Er konnte also nicht alle seine vielen Bücher über "seinen" Elefanten schreiben. Hier ist eine Liste:

Die Geschichte von Babar (Histoire de Babar) – 1934
Babars Reisen (Le Voyage de Babar) – 1934
Babar der König (Babar the King) – 1935
Babars ABC (L'ABC de Babar) – 1936
Zephirs Ferien und Babars Freund Zephir (Les vacances de Zéphir) – 1937
Babar und seine Kinder (Babar en famille) – 1938
Babar und der Weihnachtsmann (Babar et le père Noël) – 1940

Sein Sohn Laurent führte jedoch die Geschichten fort, er lernte, den Elefanten genauso zu zeichnen wie sein Vater, und so konnten Babar und seine Familie noch viele weitere Abenteuer erleben. Auf diese Weise lässt sich kaum noch erkennen, welche Geschichte vom Vater und welche vom Sohn stammt.

Babars Cousin: Dieser Schlingel Arthur (Babar et ce coquin d'Arthur) – 1946
Babars Picknick (Pique-nique chez Babar) – 1949
Babars Besuch auf der Vogelinsel (Babar dans l'île aux oiseaux) – 1952
Babar und der Zirkus (Babar au cirque)
Babars Jahrmarkt (La fête de Célesteville) – 1954
Babar und der Professor (Babar et le professeur Grifaton) – 1956
Babars Schloss (Le Château de Babar) – 1961
Babars Englischunterricht (Je parle anglais avec Babar) – 1963
Babar kommt nach Amerika (Babar en Amérique) – 1965
Babar in New York (Babar à New York) - 1966
Babars Deutschunterricht (Je parle allemand avec Babar) – 1966
Babars Spanischunterricht (Je parle espagnole avec Babar) – 1966
Babars Geburtstagsüberraschung (L'anniversaire de Babar) – 1972
Babar besucht einen Planeten (Babar sur la planète mole) – 1974
Babar und der Wully-Wully (Babar et le Wouly-Wouly) – 1977
Babars Geheimnis (Babar et les quatre voleurs) – 1979
Babar und der Geist (Babar et le fantôme) – 1981
Babar und sein kleines Mädchen (Babar et sa fille Isabelle) – 1988
Babars Schlacht (La victoire de Babar) – 1992
Babars Rettung (Babar et la cité perdue) – 1995
Babar und der Succotash-Vogel (Babar et l'oiseau magicien) – 2000
Babars Yoga für Elefanten (Babar: le yoga des éléphants) – 2002
Babars Kunstmuseum (Le musée de Babar) – 2003
Babars Welttournee (Le tour du monde de Babar) – 2005
Babars Celesteville-Spiele (Coup de foudre aux Jeux de Célesteville) – 2011
Babars Reiseführer für Paris (Babar à Paris) – 2017
Babar besucht einen Planeten (Babar sur la planète mole) – 1974
Babar und der Wully-Wully (Babar et le Wouly-Wouly) – 1977
Babars Geheimnis (Babar et les quatre voleurs) – 1979
Babar und der Geist (Babar et le fantôme) – 1981
Babar und sein kleines Mädchen (Babar et sa fille Isabelle) – 1988
Babars Schlacht (La victoire de Babar) – 1992
Babars Rettung (Babar et la cité perdue) – 1995
Babar und der Succotash-Vogel (Babar et l'oiseau magicien) – 2000
Babars Yoga für Elefanten (Babar: le yoga des éléphants) – 2002
Babars Kunstmuseum (Le musée de Babar) – 2003
Babars Welttournee (Le tour du monde de Babar) – 2005
Babars Celesteville-Spiele (Coup de foudre aux Jeux de Célesteville) – 2011
Babars Reiseführer für Paris (Babar à Paris) – 2017

Ich habe diese Titel ins Deutsche übersetzt, weiß aber nicht, ob sie alle auch so herausgegeben wurden. Falls jemand mehr weiß oder eine gute Seite mit allen Titeln findet, sagt mir bitte Bescheid. Ich werde die Liste gerne korrigieren.

Ich habe einige weitere englische Titel gefunden, denen ich keine französischen Originale zuordnen konnte. Ich gehe davon aus, dass es sie gibt, aber die Seiten sind nicht immer optimal, da es sich um verschiedene Übersetzungen handelt, und selbst Goodreads listet nicht alle auf.

Lauthals (A tue-tete) - 1957
Serafina die Giraffe – 1961
Serafinas Glücksfund – 1962
Kapitänin Serafina – 1963
Anatole und sein Esel – 1963
Babars Französischunterreicht – 1963
Babar lernt kochen – 1967
Babar verliert seine Krone – 1967
Babars Spiele – 1968
Babar geht Skifahren –
Babars Mondreise – 1969
Babars Rüssel – 1969
Gregory und die Schildkröte im Tal der Musikbäume – 1971
Babars anderer Rüssel – 1971
Babar besucht einen anderen Planeten – 1972
Lerne Babar und seine Familie kennen – 1973
Babars Bücherbus – 1974
Bonhomme und das riesige Biest – 1974
Babar rettet den Tag – 1976
Das eine Schwein mit Hörnern – 1979
Babar der Zauberer – 1980
Babars kleine Bibliothek – 1980
Babars Jubiläumsalbum – 1981
Babars ABC – 1983
Babars Farbenbuch – 1984
Babars Zählbuch – 1986
Weihnachten mit Babar und Baby Isabelle 1987
Babars Abenteuer, Kalender für 1988
Babars kleiner Zirkusstar, 1988
Babar in Hollywood, Kalender für 1990/89
Babars ereignisreiches Jahr, 1989
Babar in der Geschichte, Kalender für 1991/90
Isabelles neue Freundin, 1990
Babar geht zur Schule, 2003
Babar in den USA, 2008
Babar und seine Familie (Adaption von "Babar und seine Familie", 1973), 2012
B wie Babar: Ein ABC-Buch (Adaption von "Babars ABC", 1983), 2012
Babar und das neue Baby (Adaption von "Babars kleines Mädchen", 1987), 2013
Die Insel des Paradises (L'Île du Paradis), 2014

Viel Spaß! mit der Elefantenfamilie.

Buchbeschreibung:

"Als Babar noch ein kleiner Elefant ist, verliert er seine Mutter und kommt in die Stadt. Dort trifft er die alte Dame, die ihm alle seine Wünsche erfüllt, er lernt rechnen, autofahren und hat viele Freunde. Doch plötzlich bekommt er Heimweh - und dann kann ihn alles Glück nicht mehr in der Stadt halten..."

Samstag, 11. April 2026

Twain, Mark "Bummel durch Europa"

Twain, Mark "Bummel durch Europa" (Englisch: A Tramp Abroad) - 1880

Ich habe schon oft erwähnt, wie sehr ich Bill Bryson (deutsche Bücher hier) liebe, insbesondere seine Reisebücher. Mir wurde von einigen Leuten empfohlen, die Reiseberichte von Mark Twain über seine Europareisen zu lesen. Also tat ich das. Zuerst las ich "Die Arglosen im Ausland" (The Innocents Abroad) und fand es nicht nur unglaublich langweilig, sondern auch ziemlich rassistisch. Mir wurde dann gesagt, "Bummel durch Europa" sei viel besser. Okay, ich gab ihm noch eine Chance.

Vielleicht missfiel mir seine Einschätzung Europas, aber noch viel mehr, glaube ich, missfiel mir seine Darstellung des amerikanischen Touristen. Und wieder einmal konnte ich in seinen Büchern keinen Humor finden.

Ich fand dieses Buch nicht ganz so rassistisch wie sein erstes (was aber immer noch keine Entschuldigung für einige der Tiraden ist), aber er redete immer noch endlos und meistens über Belangloses. Langweilig, langweilig, langweilig. Ich nehme an, dies wird mein letztes Buch von Mark Twain sein, es sei denn, ich werde "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn" eines Tages mit meinen Enkelkindern noch einmal lesen, falls ich jemals welche haben sollte.

Buchbeschreibung:

"'Bummel durch Europa' (Original: 'A Tramp Abroad') ist ein halb-fiktiver, satirischer Reisebericht des amerikanischen Autors Mark Twain, der erstmals 1880 erschien.

Das Buch beschreibt eine Reise von zwei Freunden durch Deutschland, die Alpen und Italien im Jahr 1878. Der Ich-Erzähler ist Mark Twain selbst, der Reisebegleiter seinem Freund Joseph Twichell nachgebildet. Beide Reisenden hatten sich eigentlich vorgenommen, den größten Teil des Weges zu Fuß zurückzulegen, finden dann aber doch ständig andere Möglichkeiten der Fortbewegung. Twain spielt auf dieser Reise den typischen amerikanischen Touristen jener Zeit, der angeblich alles sofort versteht, was er sieht, in Wahrheit aber häufig daneben liegt."

Donnerstag, 2. April 2026

NDiaye, Marie "Drei starke Frauen"

NDiaye, Marie "Drei starke Frauen" (Französisch: Trois femmes puissantes) - Three strong women - 2009

Wie ich bereits in meiner Rezension zu dem Buch "Rosie Carpe" (Rosie Carpe) der Autorin erwähnte, lese ich ab und zu gerne französische Bücher, um mein Französisch anzuwenden und zu verbessern. Leider gefallen sie mir selten, weil sie meistens so seltsam sind. Auch dieses Buch war keine Ausnahme.

Mir gefiel die Beschreibung des Romans – oder besser gesagt, dessen, was ich für einen Roman über drei Frauen hielt, die sich kannten. Beim Lesen musste ich jedoch feststellen, dass es sich um drei völlig unterschiedliche Geschichten handelt, die nichts miteinander zu tun haben (außer dass eine von ihnen eine entfernte Verwandte der anderen ist, aber die Geschichten sich nicht überschneiden). Da ich kein großer Fan von Kurzgeschichten bin, war ich ziemlich enttäuscht, als die erste Geschichte mitten im Buch und auch in der Handlung abrupt endete. Keine der Geschichten hat wirklich ein Ende, nun ja, die letzte vielleicht ein bisschen. Keine der Figuren war mir sympathisch; sie alle hatten seltsame Eigenarten, mit denen ich nichts anfangen konnte.

Die Geschichten waren unangenehm und endeten abrupt. Die Figuren schienen nicht einmal den Wunsch zu haben, ihr Leben zum Besseren zu verändern. Das ist immer das Schlimmste an solchen Geschichten.

Nein, nicht mein Fall. Ich muss mir merken, nicht noch einmal in diese Falle zu tappen und ein weiteres Buch dieser Autorin zu lesen.

Buchbeschreibung:

"Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren - doch ihm entgeht Entscheidendes. Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht - doch sie endet, tot, an Grenzen. Drei Lebensläufe, drei starke Frauen, die ihre Würde verteidigen, indem sie sich im entscheidenden Moment weigern, so zu handeln, wie es die Umgebung verlangt: drei Frauen, die selbst in extremster Situation ihre Würde verteidigen."

NDiaye, Marie "Rosie Carpe"

NDiaye, Marie "Rosie Carpe" (Französisch: Rosie Carpe) - Rosie Carpe - 2001

Ich lese gerne ab und zu ein französisches Buch, um mein Französisch anzuwenden und zu verbessern. Leider machen sie mir selten Spaß, weil sie immer so seltsam sind. Bei diesem hier ist es nicht anders.

Die Geschichte fängt recht einfach an, aber dann werden so viele Nebengeschichten ohne Sinn und Verstand eingestreut. Die Geschichte ist sehr traurig, wird aber gegen Ende richtig merkwürdig. Und es ist nicht nur die verstörende Geschichte, die mich genervt hat, es gab im ganzen Roman keine einzige liebenswerte oder auch nur sympathische Figur. Nein, nicht wirklich mein Fall.

Buchbeschreibung:

"Eine junge Frau steht in der überfüllten Ankunftshalle des Flughafens von Pointe-à-Pitre, an ihrer Hand ein ängstlicher Junge. Die Frau wartet. Sie hat ein Leben hinter sich gelassen, fern in Frankreich, und wartet darauf, daß ein neues beginnt, jetzt und hier, im Tropenparadies Guadeloupe. 'Und Lazare?' fragt das Kind. 'Wo ist Lazare, Mama?' Eine Reisegruppe nach der anderen wird mit Blumen in Empfang genommen. Aber Lazare kommt nicht."

Samstag, 28. März 2026

Ferri, Jean-Yves; Didier Conrad, Didier "Der Papyrus von Cäsar"

 
Ferri, Jean-Yves; Didier Conrad, Didier "Der Papyrus von Cäsar" (Französisch: Le Papyrus de César) - Asterix and the Missing Scroll - 2015

"Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

Ich liebe Asterix, seit es diese Comics gibt. Nun ja, seit ich sie kenne, also nicht lange nach Erscheinen der ersten Ausgaben. Ich habe sogar in der Schule einen französischen Band gelesen (Tour de France oder Le Tour de Gaule d’Astérix).

Wie jeder Asterix-Fan war ich traurig, als erst René Goscinny starb und dann auch noch Albert Uderzo die Arbeit an den Comics einstellte. Trotzdem musste ich mir den nächsten Band besorgen (auch wenn ich es nicht gewollt hätte, mein Mann wollte ihn unbedingt haben). Der neueste Band heißt "Der Papyrus von Cäsar". Wie alle anderen Asterix-Geschichten handelt auch diese vom wahren Leben, diesmal von Informationskontrolle. Ein Papyrus verschwindet, der eine verborgene politische Geschichte enthüllt, und ein Journalist macht sich auf die Suche danach. Julian Assange in Gallien? Warum nicht? Schließlich gab es schon die Römer und die Wikinger, sie haben schon so viel Geschichte miterlebt, warum also nicht auch aktuelle Ereignisse aufgreifen?

Für jeden Asterix-Fan ein absolutes Muss!

Liste aller bisher erschienenen Asterix-Bände:
Asterix der Gallier (1959) Astérix le Gaulois (Asterix the Gaul)
Die goldene Sichel (1962) La Serpe d’or
Asterix und die Goten (1963) Astérix et les Goths
Asterix als Gladiator (1964) Astérix gladiateur
Tour de France (1965) Le Tour de Gaule d’Astérix
Asterix und Kleopatra (1965) Asterix et Cleopatra
Der Kampf der Häuptlinge (1966) Le Combat des Chefs
Asterix bei den Briten (1966) Astérix chez les Bretons
Asterix und die Normannen (1966) Astérix et les Normands -
Asterix als Legionär (1967) Astérix légionnaire
Asterix und der Avernerschild (1968) Le Bouclier Arverne
Asterix bei den Olympischen Spielen (1968) Astérix aux Jeux Olympiques
Asterix und der Kupferkessel (1969) Le Chaudron
Asterix in Spanien (1969) Astérix en Hispanie
Streit um Asterix (1970) La Zizanie
Asterix bei den Schweizern (1970) Astérix chez les Helvètes
Die Trabantenstadt (1971) La Zizanie
Die Lorbeeren des Cäsar (1972) Les Lauriers de César
Der Seher (1972) Le Devin
Asterix auf Korsika (1973) Astérix en Corse
Das Geschenk Cäsars (1974) Le Cadeau de César
Die große Überfahrt (1975) La Grande Traversée
Obelix GmbH & Co. KG (1976) Obélix et compagnie
Asterix bei den Belgiern (1979) Astérix chez les Belges
Der Große Graben (1980) Le Grand Fossé
Die Odyssee (1981) L’Odyssée d’Astérix
Der Sohn des Asterix (1983) Le Fils d’Astérix
Asterix im Morgenland (1987) Astérix chez Rahàzade
Asterix und Maestria (1991) La rose et la glaive
Obelix auf Kreuzfahrt (1996) La galère d’Obélix
Asterix und Latraviata (2001) Astérix et Latraviata
Asterix plaudert aus der Schule (2003) Astérix et la rentrée gauloise
Gallien in Gefahr (2005) Le ciel lui tombe sur la tête
Asterix & Obelix feiern Geburtstag (2009) L’anniversaire d’Astérix et Obélix
Asterix bei den Pikten (2013) Astérix chez les Pictes
Der Papyrus des Cäsar (2015) Le Papyrus de César
Asterix in Italien (2017) Astérix et la Transitalique
Die Tochter des Vercingetorix (2019) La Fille de Vercingétorix
Asterix und der Greif (2021) Astérix et le Griffon
Die weiße Iris (2023) L’Iris Blanc
Asterix in Lusitanien (2025) Astérix en Lusitanie

Illustrierte Alben:
Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist (1989) Comment Obélix est tombé dans la marmite du druide quand il était petit
Asterix erobert Rom (2012) Les Douze Travaux d'Astérix
Das Geheimnis des Zaubertranks (2018) Le Secret de la Potion Magique
Der Goldene Hinkelstein (2020) Le Menhir d’Or
Im Reich der Mitte (2023) L’Empire du Milieu

Ich muss wohl nicht sagen, dass ich sie alle gelesen habe?

Buchbeschreibung:

"DIE GALLIER sind wieder da! Und nicht nur die Gallier, sondern auch der gute alte Julius (Cäsar) – seines Zeichens größter Feldherr aller Zeiten und neuerdings auch Schriftsteller ... Ja, der große Feldherr Julius Cäsar hat ein Buch geschrieben – und zwar kein geringeres als den Latein-Klassiker 'Der Gallische Krieg/De bello Gallico'. Auf Drängen seines Verlegers und PR-Beraters Syndicus unterschlägt er darin allerdings ein nicht ganz unwesentliches Kapitel der gallischen Geschichte. Nämlich jenes, das von den unbeugsamen Galliern handelt. Cäsar behauptet, ganz Gallien besiegt zu haben und das können unsere gallischen Freunde Asterix, Obelix & Co. natürlich nicht auf sich sitzen lassen. So entbrennt die vermutlich erste PR-Schlacht der Geschichte: eine Schlacht voll hintergründigem Witz und mit großer Spannung, jeder Menge verkloppter Römer – und verspeister Wildschweine? Lassen Sie sich überraschen!"