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Dienstag, 11. März 2025

Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers"

Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers" (Englisch: The Body. A Guide for Occupants) - 2019

Bill Bryson hätte mein Biologielehrer sein sollen. Oder irgendein anderer Naturwissenschaftslehrer. Vielleicht hätte ich in der Schule etwas in dieser Richtung gelernt. Leider wäre er zu jung gewesen, als ich zur Schule ging, und außerdem ist er kein Lehrer. Oder doch?

Ich habe in seinem Buch "Eine kurze Geschichte von fast allem" (A Short History of Nearly Everything) bereits viel über Naturwissenschaften gelernt, und dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie man ein langweiliges Thema für andere interessanter machen kann. Niemand muss mich davon überzeugen, eines seiner Reisebücher (siehe die Liste in "Bill Bryson – der lustigste Autor aller Zeiten" - "Bill Bryson - Funniest author ever") oder überhaupt ein Buch von ihm zu lesen, aber ich war etwas besorgt, da Biologie nie mein "Ding" war.

Bill Bryson sagte: "Wir verbringen unser ganzes Leben in einem Körper und doch haben die meisten von uns praktisch keine Ahnung, wie er funktioniert und was in ihm vorgeht …" (We spend our whole lives in one body and yet most of us have practically no idea how it works and what goes on inside it …)

Und er hat so recht. Obwohl ich die Grundlagen kannte, gibt es so viel mehr zu lernen und zu wissen, und mit diesem Buch habe ich viel mehr gelernt als in vielen Jahren in der Schule. Und es war nicht langweilig, keine Minute davon.

Eines muss ich sagen: Obwohl ich immer wusste, wie viel mit dem Körper schiefgehen kann und dass es erstaunlich ist, wie wenig tatsächlich schiefgeht, ist dieses Buch eher beruhigend als beunruhigend. Wir alle sterben irgendwann, manche früher, manche später. Und obwohl es furchterregend ist, einen geliebten Menschen zu verlieren, leben wir viel länger als alle Menschen in der Geschichte, was auch dazu führt, dass wir an Krankheiten sterben, die unsere Vorfahren nicht bekommen hätten, weil sie schon seit Jahrzehnten tot waren.

Ich habe den üblichen Humor des Autors vermisst, aber man kann wohl nicht alles haben.

Wäre trotzdem schön, wenn Bill Bryson weiterhin diese Art informativer Bücher sowie auch seine lustigen schreiben würde. Egal, welches Thema er für ein nächstes Buch wählen würde, ich würde es auf jeden Fall lesen.

Buchbeschreibung:

"In seinem neuen Buch erzählt Weltbestsellerautor Bill Bryson die grandiose Geschichte des menschlichen Körpers, von der Haarwurzel bis zu den Zehen. Das ganze Leben verbringen wir in unserem Körper, doch die wenigsten haben eine Ahnung davon, wie er funktioniert, welche erstaunlichen Kräfte darin wirken und was tief im Inneren ab- und manchmal auch schiefläuft. 'Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers' lädt ein zu einer unvergleichlichen Forschungsreise durch unseren Organismus. Mit ansteckender Entdeckerfreude erzählt Bryson vom Wunder unserer körperlichen und neurologischen Grundausstattung. Alles, was man wissen muss, faszinierend, mitreißend, witzig und leicht verständlich erzählt: ein echter Bryson!"

Bryson, Bill "Shakespeare - Wie ich ihn sehe"

Bryson, Bill "Shakespeare - Wie ich ihn sehe" (Englisch: Shakespeare: The World as a Stage) - 2007

Bill Bryson gehört zu meinen Lieblingsautoren. Ich begann ihn zunächst für seine urkomischen Reisegeschichten zu lieben, bewunderte ihn dann für sein Wissen über die englische Sprache und respektiere ihn schließlich für seine gründliche Recherche aller Arten von Wissen.

Er hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Ich wusste, dass wir nicht viel über Shakespeares Leben wussten, aber ich wusste nie, dass wir so wenig wussten. Aber aus dem wenigen, was bekannt ist, ein ganzes Buch zu machen und ein gutes Bild über eine der wichtigsten Personen der Geschichte zu zeichnen, das erfordert ziemlich viel Talent und ich kann mir keinen besseren Autor dafür vorstellen als Bill Bryson.

Er führt uns in die Welt der Dramatiker, quasi in die Anfänge des Theaters, wie wir es kennen. Wir besuchen das England von Elisabeth I. mit all seinem Ruhm und Schrecken, wir sehen, wie die Menschen lebten und starben. Und das alles durch die Beschreibung eines Mannes, über den wenig bekannt ist. Aber was für ein Mann! Er hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf diese Welt, sogar auf die heutige Gesellschaft. Sein Beitrag zur englischen Sprache ist enorm und jeder, der sie lernt, begegnet ihm früher oder später. Allerdings wurden seine Stücke, auch wenn die Leute die englische Sprache nicht lernen, in alle wichtigen Sprachen übersetzt und von mehr Menschen gesehen als die Stücke jedes anderen lebenden oder verstorbenen Autors.

Und wie ich bereits sagte, glaube ich, dass nur Bill Bryson diese enorme Aufgabe bewältigen könnte, über jemanden zu schreiben, der seit fast 400 Jahren tot ist und kaum etwas hinterlassen hat außer seinen Stücken.

Buchbeschreibung:

"Typisch Bill Bryson: eine humorvolle und leicht verständliche Einführung in Shakespeares Leben, seine Werke und seine Zeit

Mensch oder Mythos – wer war William Shakespeare wirklich, der geistige Vater von
Romeo und Julia [Romeo and Juliet], von Hamlet und Macbeth? Gab es den Menschen Shakespeare überhaupt? Ist der Name womöglich das Pseudonym eines Unbekannten, der seine Identität verschleiern wollte? Bill Bryson schließt die Wissenslücken um den bekanntesten und rätselhaftesten Autor der Welt. Dabei lädt er seine Leser ein zu einer vergnüglichen Reise durch das elisabethanische England. Ein echter Bill Bryson: eloquent, klug und mit einem Augenzwinkern geschrieben."

Bryson, Bill "It’s teatime, my dear!"

Bryson, Bill "It’s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel" (Englisch: The Road to Little Dribbling: More Notes from a Small Island) - 2015

"Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, ...", so beginnt einer meiner liebsten Weihnachtsfilme (Love Actually/Tatsächlich Liebe) und geht weiter mit "denke ich immer an die Ankunftshalle in Heathrow". Ich würde den Satz mit "nehme ich ein Buch von Bill Bryson zur Hand und die Welt ist so viel besser" beenden.

Wie die meisten meiner Freunde wissen, liebe ich Bill Bryson. Mein bisheriges Lieblingsbuch von ihm war "Reif für die Insel" (Notes from a Small Island), ein Buch über das Land, das wir beide so sehr lieben: Großbritannien.

Dann hat er es wieder getan, er ist um die Insel gereist und hat über die verschiedenen Landschaften, Menschen und lustigen Begegnungen geschrieben. Es ist schwer, in der Öffentlichkeit nicht zu lachen, also lest dies nicht, wenn ihr unterwegs seid, wenn ihr Angst habt, dass die Leute euch komisch ansehen. Es ist mir egal, was die Leute über mich denken, wenn ich lese, also habe ich dieses Buch überallhin mitgenommen und sogar im Wartezimmer beim Zahnarzt gelacht.

Was ich an seinem neuen Buch liebe, ist, dass er älter geworden ist, genau wie ich, und dass die Dinge, die ihn heute ärgern und die ihn vor zwanzig Jahren nicht geärgert haben, dieselben Dinge sind, die mich heute ärgern. Ja, wir werden mürrischer und weniger tolerant gegenüber der Intoleranz anderer Leute. Und niemand kann das besser beschreiben als Bill Bryson. Der Autor macht sich gerne über sein Wahlland lustig, aber er tut es auf eine ähnliche Art und Weise, wie es die Briten selbst tun. Ich habe kaum jemals eine andere Nation getroffen, die so gut über sich selbst lachen kann wie die Briten. Das muss man einfach lieben.

Bill Bryson ist ein Grammatik-Narr, jemand, der sich aufregen kann, wenn Leute ihre Sprache nicht richtig verwenden, er jammert über unnötige Ausgaben, Leute, die überall, wo sie hinkommen, Müll hinterlassen, Dummheit, Politik und was daraus geworden ist, Tripadvisor, all die Dinge, die ich auch so sehr verabscheue.

Aber nicht nur das, ich liebe es, dass der Autor Kylie Minogues "Talente" anscheinend genauso sehr mag wie ich. ;) Und wie er darauf hinweist, dass er ein Einwanderer ist, dass es dort draußen hochgebildete Menschen aus anderen Ländern gibt, die Großbritannien zu ihrer Heimat gemacht haben und die enorm zum Erfolg des Landes beitragen und trotzdem als Einwanderer gelten. Da ich schon eine ganze Weile nicht mehr in Großbritannien lebe, weiß ich nicht, wie groß das momentan ist, aber ich erinnere mich, dass mir jemand damals, als wir dort lebten, sagte, dass Ausländer wie wir nicht als Ausländer gelten, weil wir Englisch sprechen und uns gut integrieren. Ich habe aber auch ewig in einem anderen Land gelebt, und genau so habe ich mich gefühlt.

Wie auch immer, das ist nicht nur ein lustiges Buch, es gibt so viele Informationen über Geschichte, Geographie, Wissenschaft, alles in diesem Buch. Ich habe gelernt, dass er England, selbst nachdem er jahrzehntelang dort gelebt hat, immer noch genauso liebt wie ich. Es ist immer ein Vergnügen, Bill Brysons Bücher zu lesen. Und es gibt ein paar Orte, die er beschrieben hat, die ich noch nicht gesehen habe und die ich noch besuchen möchte. Meine Reiseliste wird immer länger.

Noch eine letzte Bemerkung: Warum müssen die Bücher im Deutschen immer so einen blöden neuen Titel bekommen, noch dazu einen englischen, der im Original gar nicht so vorkommt???

Buchbeschreibung:

"Abwarten, Tee trinken, weiterreisen!

Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!"

Da er in seinem Werk auch einige Bücher erwähnt hat, werde ich sie hier ebenfalls auflisten:
Morton, H.V. "In Search of England"
Jennings, Ken "Maphead"
Dunning, David; Kruger, Justin "Unskilled and Unaware of It: How Difficulties in Recognizing One's Own Incompetence Lead to Inflated Self-Assessments"

Wenn ihr mehr von seinen witzigen Werken sucht, schaut mal meine Seite über ihn an: Bill Bryson - Funniest Author Ever

Bryson, Bill "Sommer 1927"

Bryson, Bill "Sommer 1927" (Englisch: One Summer: America, 1927) - 2013

Was kann ich zu diesem Buch sagen? Bill Bryson gehört zu meinen Lieblingsautoren. Dies ist sicherlich nicht eines meiner Lieblingsbücher von ihm. Nicht weil es nicht lustig ist, denn die meisten seiner Bücher, die nichts mit Reisen zu tun haben, sind nicht unbedingt lustig. Nicht weil es von einer Gegend handelt, die ich nicht besucht habe, denn das ist bei den meisten Reisezielen und Orten in seinen Büchern auch der Fall.

Ich glaube, es liegt hauptsächlich daran, dass ich mich nicht besonders für Sport interessiere und er viel davon erzählt, insbesondere von amerikanischen Sportarten, die mir noch weniger bekannt sind als das, was hier so betrieben wird, ich bin einfach kein Fan von Mannschaftssportarten, war es nie und werde es nie sein. Aber auch, weil ich viele Dinge erfahren habe, die mich wirklich schockiert haben, über Leute, die ich vorher wenn nicht bewundert, dann zumindest geschätzt hatte. Und es ist auch nicht so, dass ich das nicht erfahren wollte. Wenn jemand kein guter Mensch ist, möchte ich es lieber wissen.

Es scheint einfach, als wäre das ganze Jahr 1927 ein schreckliches gewesen und das Bild, das ich von den Vereinigten Staaten von Amerika bekomme, ist auch kein schönes. In diesem Buch gibt es viel Kriminalität und noch mehr Gier. Dies ist wahrscheinlich das erste Buch von Bill Bryson, das ich nicht noch einmal lesen möchte.

Es ist gut geschrieben und gut recherchiert, wie alle seine Bücher. Vielleicht zu gut recherchiert. Das könnte das Problem sein.

Es wird mich nicht davon abhalten, andere Bücher dieses großartigen Autors zu lesen, aber wäre es mein erstes gewesen, hätte ich es wahrscheinlich nicht noch einmal versucht.

Buchbeschreibung:

"1927. Ein Sommer der ein ganzes Jahrhundert prägte

Es ist die Geschichte eines Sommers, und doch ist es so viel mehr. Das Jahr 1927 ist für Amerika entscheidend auf dem Weg zur Weltmacht. Es sind die goldenen Zwanziger: der Aktienmarkt boomt, das Fernsehen wird erfunden, die Filme sind nicht mehr stumm, und verrückte Pläne entstehen, wie der, vier Köpfe in den völlig unzugänglichen Mount Rushmore zu meißeln. Es ist die Zeit, in der ein junger Flieger namens Charles Lindbergh Ruhm und Ehre erlangt, aber auch die des Al Capone und des größten Schulmassakers aller Zeiten. Und in diesen Monaten werden durch fatale Entscheidungen die Weichen für die bevorstehende Weltwirtschaftskrise gestellt. Bill Bryson erzählt davon so spannend, als sei es eine unglaubliche Abenteuergeschichte, voller erstaunlicher geschichtlicher Momente aus der Zeit, als Amerika erwachsen wurde ..."

Lest mehr von diesem Autor, ich habe alle seine Bücher in diesem Beitrag aufgelistet:
Bill Bryson – Funniest Author Ever 

Freitag, 14. Februar 2025

Bryson, Bill "Mein Afrika-Tagebuch"

Bryson, Bill "Mein Afrika-Tagebuch" (Englisch: Bill Bryson's African Diary. A Short Trip for a Worthy Cause) - 2002

Es war nicht leicht, an dieses Buch zu kommen. Normalerweise suche ich mir ausländische Literatur in lokalen Buchhandlungen, die sie führen. Und es gibt jede Menge Bücher von Bill Bryson. Allerdings nicht das "African Diary". Also bestellte ich es in dem Online-Buchladen, bei dem jeder sein Zeug bestellt, Ihr wisst schon, der, der nach einem südamerikanischen Fluss benannt ist. ;) Selbst sie konnten nicht liefern. Nach einem Jahr war es immer noch nicht zu haben.

Aber ich hatte Glück und fand es schließlich. Natürlich ein Hardcover, das kleiner ist als ein Taschenbuch, aber mindestens so viel kostet wie ein Hardcover. Vielleicht ist es das, was die Leute zurückhält. Aber zum Geld: ALLES Geld geht an CARE International, wir spenden also UND bekommen ein Buch KOSTENLOS.

Und es hat sich absolut gelohnt. Sogar wenn Bill Bryson die ärmsten Menschen, Flüchtlinge und Slumbewohner beschreibt, findet er eine so sanfte Art, sie zu beschreiben, dass er einen sogar von Zeit zu Zeit zum Lachen bringt. Nicht, dass das das Ziel des Buches wäre, er kann einfach nicht anders.

Ich finde es immer noch schade, dass das Buch so kurz ist, aber er deckt alles ab und es könnte Leute dazu bringen, ihn zu lesen oder zumindest etwas über das Thema zu lesen, auch wenn sie nicht so gerne lesen. Wenn das die Idee ist und es funktioniert, stehe ich voll und ganz hinter einem meiner Lieblingsautoren.

Auf jeden Fall ist es, obwohl es so kurz ist, ein MUSS für jeden Bryson-Fan.

Buchbeschreibung:

"Bill Bryson entdeckt Afrika: auf Einladung von CARE International reist er nach Kenia. Mit gewohntem Humor und Scharfblick beschreibt er die extremen Gegensätze dieses Kontinents.Tantieme und Verlagsgewinne gehen als Spende an CARE"

Bryson, Bill "Streiflichter aus Amerika"

Bryson, Bill "Streiflichter aus Amerika: Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene" (Englisch: Notes from a Big Country) (US: I'm a Stranger Here Myself) - 1999 

Nach vielen Jahren in Großbritannien kehrt Bill Bryson für eine Weile mit seiner Familie in sein Heimatland zurück. Er ist einer meiner Lieblingsautoren.

Wenn ihr laut lachen müsst, richtig lachen, nehmt ein Buch von Bill Bryson zur Hand und lasst euch mitreißen. Ich habe immer gesagt, mein Lieblingsbuch von ihm sei "Reif für die Insel" (Notes from a Small Island) (später ergänzt durch "It’s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel" [The Road to Little Dribbling]), aber nach diesem hier bin ich mir nicht mehr so ​​sicher. Vielleicht, weil ich auch mein Heimatland verlassen habe und etwa ein Vierteljahrhundert im Ausland gelebt habe und mein eigenes Land selbst nicht mehr so ​​gut kenne, vielleicht, weil dieses Buch noch persönlicher zu sein scheint als viele der anderen Bryson-Bücher ... auf jeden Fall hat es mir sehr gefallen.

Ich habe mir damals gewünscht, dass Bill noch mehr Bücher schreibt. Leider hat er inzwischen verkündet, dass er nicht mehr schreiben will. Sehr, sehr schade!

Buchbeschreibung:

"Nach zwanzig Jahren in England kehrt Bill Bryson seiner Wahlheimat den Rücken, um sich mit seiner Familie wieder in Amerika niederzulassen. Mit frischem Blick, geschärft durch die Jahre der Abwesenheit, macht sich Bryson daran, den amerikanischen Alltag unter die Lupe zu nehmen. Mit Witz und Ironie stellt er Betrachtungen an über typisch amerikanische Phänomene: Käse in Sprühdosen, Frühstückspizza, eine 24-Stunden Hotline für Zahnseide und Jahre im voraus programmierbare Videorecorder...."

Freitag, 7. Februar 2025

Bryson, Bill "Frühstück mit Kängurus"

Bryson, Bill "Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer" (Englisch: Down Under/In a Sunburned Country) - 2000

Ich liebe Bill Bryson, also liebe ich auch dieses Buch. Mein Lieblingsbuch von allen ist "Notes from a Small Island" (Reif für die Insel), obwohl ich dieses Gefühl nicht mit den meisten Briten teile. Ich habe als Ausländerin auf der wunderschönen britischen Insel gelebt, genau wie Bill Bryson, und habe dieses Land und seine Bewohner geliebt, genau wie Bill Bryson. Deshalb fand ich es wahrscheinlich am besten.

Ich war noch nie in Australien, aber nachdem ich sein Buch gelesen habe, habe ich das Gefühl, fast dort gewesen zu sein. Bill Bryson ist wie immer urkomisch. Seine fast phobische Angst vor allen australischen Tieren ist eine Bereicherung für den Bericht über seine Abenteuer in den verschiedenen Teilen des Landes.

Wenn ich vorher kein Interesse daran gehabt hatte, nach Australien zu reisen, dann hatte ich es sicherlich, nachdem ich Brysons Bericht über dieses "sonnenverbrannte Land", wie er es in der US-Ausgabe seines sehr detaillierten Buches nennt, gelesen hatte.

Buchbeschreibung:

"Was ist das für ein Land, in dem sich fliegende Füchse tummeln und Schweinefußnasenbeutler einst ihr Unwesen trieben? In seinem ebenso amüsanten wie informativen Streifzug durch ein unbekanntes Australien erzählt Bill Bryson von den historischen Hintergründen der Entdeckung dieses faszinierenden Kontinents - und hält den Leser mit seinem scharfen Blick für alles Skurrile und Ungewöhnliche in Atem."

Bryson, Bill "Streifzüge durch das Abendland"

Bryson, Bill "Streifzüge durch das Abendland: Europa für Anfänger und Fortgeschrittene" (Englisch: Neither here nor there. Travels in Europe) - 1991

Nachdem ich einige Bücher dieses großartigen Autors über andere Teile dieser Welt gelesen hatte, musste ich einfach sehen, was er über den Teil dieser Welt zu sagen hatte, den ich am besten kenne, nämlich Europa. Er besucht Norwegen, Frankreich, Belgien, Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Schweden, Italien, die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Jugoslawien, Bulgarien und die Türkei, also ziemlich viele Länder, die uns einen Gesamtüberblick über diesen Kontinent geben. Für den, der Europa kennt, ist dies eine interessante Tour, die man mit einem Außenstehenden unternehmen kann. Wer Europa nicht kennt, kann es mit diesem Buch entdecken.

Buchbeschreibung:

"In diesem 1988 veröffentlichten Buch beschreibt Bill Bryson rückblickend seine Reisen durch Europa als 20jähriger Rucksacktourist. Seine Reise beginnt in der nördlichsten Stadt des Kontinents Hammerfest und endet an der Nordspitze Asiens, in Istanbul. Auf seiner Reise quer durch den europäischen Kontinent stoppt er in Städten wie Oslo, Paris, Brüssel, Aachen, Köln, Amsterdam, Hamburg, Kopenhagen, Stockholm, Rom, Neapel, Florenz und Mailand. Auch der Schweiz, Österreich, Jugoslawien und der Türkei stattet er einen Besuch ab. Er besucht sogar das Fürstentum Liechtenstein. Mit seinen Sprachkenntnissen, die rein auf Englisch basieren, begegnet er allen Situationen gelassen. Ob er den selbstmörderischen Pariser Motorradfahrern mutig trotzt, sich von Zigeunern ausrauben läßt, der Versuchung widersteht in Deutschland in einem Restaurant Eingeweide und Tieraugen zu bestellen, durch die Sexläden der Reeperbahn bummelt oder sich auf eine Diskussion über seine Hotelrechnung in Kopenhagen einläßt, Bryson sieht sich alle Sehenswürdigkeiten an, seziert mit scharfem Blick die jeweilige Kultur und durchleuchtet jeden Platz und jede Person mit seinen überaus witzigen und sarkastischen Bemerkungen."

Mittwoch, 29. Januar 2025

Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge"


Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge" (Englisch: At Home. A Short History of Private Life) - 2010

Einer meiner Lieblingsautoren, Bill Bryson. Er reist um die Welt und bringt alle mit seinen Büchern zum Lachen. Diesmal verlässt er nicht einmal das Haus, sondern beschreibt die Geschichte der Welt (also hauptsächlich Großbritanniens und Amerikas), während er durch die verschiedenen Räume seines Hauses geht. Hochinteressant, hochamüsant. Eine der einfachsten Möglichkeiten, sich viel Wissen anzueignen.

Buchbeschreibung:

"Die Welt verstehen, ohne auch nur einen Fuß vor die Haustür zu setzen.

Was bleibt nach der 'Geschichte von fast allem' (A Short History of Nearly Everything) eigentlich noch zu schreiben? Die Geschichte von fast allem anderen, natürlich. Bill Bryson hat sich daher in seinen vier Wänden umgesehen und sich gefragt: Warum leben wir eigentlich, wie wir leben? Warum stehen ausgerechnet Salz und Pfeffer auf dem Tisch, und weshalb hat unsere Gabel vier Zinken? Aber es bleibt nicht bei Geschichten von Bett, Sofa und Küchenherd. Die Geschichte des Heims ist auch immer eine der großen Entdeckungen und Abenteuer: ohne die Weltausstellung in London gäbe es womöglich kein Wasserklosett und ohne die großen Entdecker weder Kaffee noch Tee oder Kakao zum Frühstück. Bill Bryson zeigt uns unser Heim, wie wir es noch nie gesehen haben. Und wir verstehen ein wenig mehr, warum es so ist, wie es ist."

Ich habe so viele verschiedene Bücher von diesem Typen gelesen, dass ich eine eigene Seite für ihn habe: "Bill Bryson – der lustigste Autor aller Zeiten" (Bill Bryson - Funniest Author Ever)

Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte von fast allem"

Bryson, Bill "Eine kurze Geschichte von fast allem" (Englisch: A Short History of Nearly Everything) - 2003

Der Titel ist so passend. Dies ist eine Geschichte von fast allem, so kurz, wie Bill Bryson nur sein kann. Ich bin überrascht, dass er es auf knapp 700 Seiten geschafft hat. Dieses Buch enthält so viele Informationen, ich wünschte, meine Lehrer in Naturwissenschaften wären halb so informativ und prägnant gewesen wie er. Ich habe aus diesem Buch mehr gelernt als in all den Jahren, in denen ich versucht habe, nur ein bisschen über dieses Thema zu lernen.

Bill Bryson versucht, die Frage zu beantworten, die wahrscheinlich so alt ist wie die Menschheit: Woher kommen wir und warum sind wir hier? In diesem Buch ist er eher philosophisch als witzig, obwohl er seinen großartigen Sinn für Humor nicht völlig verbergen kann.

Wäre Bill Bryson nicht ohnehin einer meiner Lieblingsautoren, würde er jetzt definitiv ganz oben mit dabei sein. Dieses Buch sollte jeder lesen, ich finde, es sollte Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Ich habe die Wissenschaft noch nie so gut verstanden wie bei der Lektüre dieses großartigen Werks.

Buchbeschreibung:

"Wie groß ist eigentlich das Universum?• Was wiegt unsere Erde?

• Und wie ist das überhaupt möglich – die Erde zu wiegen?

Auf diese und viele andere Fragen hat Bestsellerautor Bill Bryson in der Schule nie Antworten erhalten. Um das für zukünftige Schüler zu ändern, hat er sich selbst auf die Suche nach ihnen gemacht und dabei eine atemberaubende Reise durch Raum und Zeit angetreten. Dabei entstand ein faktenreiches, kluges und höchst vergnügliches Buch über die Wunder der Welt – geschrieben mit all dem Witz und Charme, die Bryson zu einem der beliebtesten Sachbuchautoren unserer Zeit gemacht haben!
"

Bryson, Bill "Picknick mit Bären"

Bryson, Bill "Picknick mit Bären" (Englisch: A Walk in the Woods: Rediscovering America on the Appalachian Trail) - 1998

Da ich eine der größten Bill-Bryson-Fans bin, ist es wohl für jedermann überraschend, dass ich "Picknick mit Bären" noch nie gelesen hatte. Aber es hat tatsächlich eine ganze Weile gedauert. Ich glaube, er hat so viele Bücher über die USA geschrieben, dass dieses irgendwie unter dem riesigen Stapel begraben wurde. Und ich bin selbst nicht der größte Naturfan.

Allerdings gingen mir die guten, lustigen Bücher aus und ich musste mich an dieses wagen. Vor allem, weil eine gute Freundin, die die gleichen Bücher liebt wie ich, es gerade gelesen und wärmstens empfohlen hat.

Ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Wie in all seinen anderen Reisebüchern schreibt Bill Bryson einen der lustigsten Berichte über eine Mega-Wanderung. Anfangs hat er vor, den gesamten Appalachian Trail zu gehen, aber dann macht er Pausen. Trotzdem läuft er ungefähr 870 Meilen (1.400 km), was nur etwa einem Drittel des gesamten Trails entspricht. Nun, ich denke, es war trotzdem eine großartige Leistung. Ich weiß, ich hätte nicht einmal ein Drittel davon geschafft, also ein großes Lob, Mr. Bryson.

Die Geschichte selbst ist urkomisch, der Autor schafft es, alles so lustig zu beschreiben, dass man nicht umhin kann, zu lachen.

Warnung: Versucht NICHT, dies in der Öffentlichkeit zu lesen, wenn ihr nicht möchtet, dass alle "diese Person sehen, die einfach nicht aufhören kann zu lachen". Das meine ich ernst.

Ich habe einen Blogbeitrag namens "Bill Bryson – der lustigste Autor aller Zeiten" (Bill Bryson - Funniest Author ever), in dem ich  alle meine Bryson-Rezensionen verlinke.

Buchbeschreibungen:

"Bill Bryson will es seinen gehfaulen amerikanischen Landsleuten zeigen. Gemeinsam mit seinem Freund Katz plant er, den längsten Fußweg der Welt, den 'Appalachian Trail', zu bezwingen. Durch vierzehn Bundesstaaten der USA soll die Reise gehen und den Wanderern die großartigsten Naturschönheiten des Landes bescheren. Doch lauern allerhand Gefahren im Dickicht, und die beiden können sich auf so manche Überraschung gefasst machen..."

Samstag, 21. Dezember 2024

Bryson, Bill "Mein Amerika"

 
Bryson, Bill "Mein Amerika: Erinnerungen an eine ganz normale Kindheit" (Englisch: The Life and Times of the Thunderbolt Kid) - 2006 

Ich weiß nicht, was ich an Bill Bryson am meisten liebe, sein Humor ist sicherlich ein großer Anwärter auf Platz eins. Aber es ist nicht nur das, er ist ein brillanter Autor, ich denke, selbst wenn er ein Kochbuch oder eine technische Anleitung schreiben würde, würde es großartig klingen.

Wie auch immer, in diesem Buch gehen wir zurück zu seinen Wurzeln, treffen seine Familie, treffen den kleinen William - oder Billy - Bryson, seine Freunde, seine Feinde, seine Abenteuer als kleiner Junge, seine Abenteuer als älterer Junge.

So können wir mit dem kleinen Billy die Schule besuchen, mit ihm auf den Jahrmarkt gehen und herausfinden, warum er so verzweifelt dreizehn werden will, erfahren, warum er schließlich zu neuen Ufern aufbricht, alles in allem lernen wir den Autor mit jeder Seite ein bisschen besser kennen. Und wer, wie ich, ungefähr zur gleichen Zeit aufgewachsen sind, wird zurückgeführt in all jene Erinnerungen aus der Kindheit, die man fast vergessen hätte.

Bill Bryson denkt viel über Fragen nach, über die ich schon seit Ewigkeiten grüble. Zum Beispiel: "Wie können wir sicher sein, dass wir alle die gleichen Farben sehen? Vielleicht seht ihr das, was ich als grün sehe, als blau. Wer könnte das schon sagen? Und wenn Wissenschaftler sagen, dass Hunde und Katzen farbenblind sind (oder nicht - ich konnte mich nie erinnern, was es war), woher wissen sie das? Welcher Hund wird es ihnen sagen?"

Ich lerne immer etwas von dem Autor, selbst wenn es das amerikanisch-englische Wort für ein gewöhnliches Wurzelgemüse ist: Rutabaga, in Großbritannien wird es Swede genannt, unsere Steckrübe. ;)

Ich kann es nicht oft genug erwähnen, Bill Bryson ist einer der witzigsten Autoren, die je gelebt haben, und es wird schwer sein, seinesgleichen zu finden. Wer noch andere Bücher von ihm lesen möchte,  alle, die ich bisher gelesen habe, sind auf dieser Seite.

Buchbeschreibung:

"Von grünen Caprihosen, Zigarettenwerbung von Ärzten und dem ersten Farbfernseher

Die 1950er Jahre waren Bill Brysons Kindheitsjahre und damit die spannendsten, sorgenfreiesten und idyllischsten Jahre seines Lebens. Weil sie das alles auch für die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika waren, hat Bill Bryson gleich zwei Biographien geschrieben: seine eigene und die seines Landes. Denn wer könnte besser und witziger von Lausbubenstreichen und Wirtschaftsboom, von grünen Caprihosen und Hiroshima, von Ärzten, die Zigarettenwerbung machen, und dem ersten Farbfernseher erzählen als Bill Bryson?
"

Bryson, Bill "Straßen der Erinnerung"

Bryson, Bill "Straßen der Erinnerung: Reisen durch das vergessene Amerika" (Englisch: The Lost Continent: Travels in Small-Town America) - 1989

Was gibt es Schöneres, als mit Amerikas witzigstem Reiseschriftsteller eine Reise durch die USA zu unternehmen. Vor allem, wenn er die USA nach mehreren Jahren im Ausland und mit fast fremden Augen sieht. Er beginnt in seiner Heimatstadt Des Moines in Iowa ("woher jemand kommen muss") und reist von Ost nach West.

Wie alle seine anderen Bücher hat mir auch dieses sehr gut gefallen.

Er fängt sein Buch übrigens an mit: "I come from Des Moines. Somebody had to": Ich komme aus Des Moines. Jemand musste es tun.

Buchbeschreibung:

"Bill Brysons amüsante Reise in das Herz Amerikas.

Mit Mitte zwanzig kehrt Bill Bryson dem verschlafenen Mittleren Westen Amerikas den Rücken, um Jahre später voll Heimweh zurückzukehren. In einem alten Chevrolet macht er sich auf die 14.000 Meilen lange Fahrt durch das Amerika seiner Jugend. Und mit liebevoller Ironie beschreibt er die Stationen seiner Reise, erzählt von Begegnungen mit schrulligen Einwohnern und von Orten, die er kurzerhand in Coma oder Dead Squaw umbenennt. Dabei zelebriert er, pendelnd zwischen Witz und Wehmut, auch einmal mehr den amerikanischen Traum von Freiheit und Abenteuer."

Mittwoch, 10. August 2022

Kaminer, Wladimir "Russendisko"

Kaminer, Wladimir "Russendisko" - Russian Disco - 2000

Nachdem ich ein anderes Buch von Wladimir Kaminer gelesen hatte (Ausgerechnet Deutschland. Geschichten unserer neuen Nachbarn), erinnerte ich mich daran, dass ich eine andere Erzählung dieses wunderbaren Autors gelesen habe, das ich noch nicht rezensiert habe. Nun, los geht's.

Der Autor ist einer der vielen Russlanddeutschen, die kurz nach dem Mauerfall nach Deutschland kamen. Dies ist ein Buch über all seine Landsleute, die - wie er - in Berlin gelandet sind. Seine Kurzgeschichten erzählen uns, wie er seine neue Heimat kennenlernte, indem er Berlin erkundete und seinen Weg in die Diskotheken fand, die oft von Russen geführt wurden.

Es ist eine lustige Art zu versuchen, unsere neuen Mitbürger zu verstehen. Während seine Geschichten oft unsere Vorstellungskraft übersteigen - er ist ein Meister des Sarkasmus - bringen sie uns alle zum Lachen.

Ich habe dieses Buch letztes Jahr erneut gelesen, mindestens ein Jahrzehnt, nachdem ich es zum ersten Mal in die Hand genommen hatte. Es war immer noch genauso lustig. Seine Geschichten über seine Anfänge in Deutschland, das Leben vieler Russen in Deutschland und besonders in Berlin sind entzückend und großartig zugleich. Ich liebe den skurrilen Humor des Autors und wie er seinen ehemaligen und neuen Landsleuten das Micky nimmt. Niemand hat eine solche Beobachtungsgabe wie er. Man könnte ihn den "deutschen"
Bill Bryson nennen.

Buchbeschreibung:

"Wladimir Kaminer erzählt vom ganz normalen Blues und Alltag vor seiner Haustür. Die kleinsten Geschichten sind dabei die größten und so richtig ernst wird es noch nicht einmal dann, wenn der Autor seinem herrlich urrussischen, fatalistischen Schwermut freien Lauf lässt.

Berlin ist im Aufbruch, sagt man. Wenn man Kaminer liest, erahnt man, was damit wohl eigentlich gemeint sein sollte: Der Aufbruch führt ins Chaos und hat viele schöne Begleiterscheinungen. Willkommen in Absurdistan... die nächste Tram fährt direkt dorthin. Berliner, lest dieses Buch, so kennt Ihr Eure Stadt noch nicht! Und Nicht-Berliner, packt vorher schon mal Eure Koffer! Darauf einen Wodka, 'meine kleinen Freunde'!
"

Donnerstag, 2. Juni 2022

Bryson, Bill "Reif für die Insel"

Bryson, Bill "Reif für die Insel" (Englisch: Notes from a Small Island) - 1995

Dies war meine erste Erfahrung mit Bill Bryson, ich habe es mit meinem britischen Lesekreis im letzten Jahr gelesen, bevor ich diese "kleine Insel" verließ, die sowohl von den anderen als auch von mir so geliebt wurde. Ich habe mich sofort in seinen Humor und Schreibstil verliebt. Einfach urkomisch.

Man merkt, dass Bill Bryson das Vereinigte Königreich und seine Menschen liebt, er kennt ihre Gewohnheiten, ihren Humor (insbesondere ihren großartigen Humor), ihre Städte und ihre Landschaften, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Politik.


Ich habe inzwischen einige Bryson-Bücher gelesen, darunter auch einige großartige Bücher über die englische Geschichte und Sprache, aber dieses hier bleibt mein Favorit.
 
Wir haben dieses Buch in unserem britischen Lesekreis im Dezember 1999 gelesen.

Buchbeschreibung:

"Eine ebenso herzliche wie spöttische Liebeserklärung an England: unorthodox, scharfzüngig und hinreißend komisch

Was ist das für ein Land, in dem so unaussprechliche Namen wie Llywyngwril auf den Ortsschildern stehen? Wo Kekse gereicht werden, die jedes Gebiss bedrohen? Von den Kalkfelsen Dovers bis ins raue schottische Thurso erkundet Bryson die eigentümliche Weit jenseits des Ärmelkanals und kommt zu dem Schluss: England muss man einfach lieben - ganz gleich, wie wunderlich es einem zuweilen erscheinen mag.
"

Ich habe das englische Original gelesen und hoffe, die Übersetzung ist genauso gut.

Ich liebe alle Bücher von Bill Bryson. Hier ist ein Link zu allen meinen Rezensionen.