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Mittwoch, 16. September 2026

Greer, Andrew Sean "Mister Weniger"

Greer, Andrew Sean "Mister Weniger" (Englisch: Less) - 2017

Bislang habe ich noch nie einen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman gelesen, der nicht interessant gewesen wäre. Irgendwann musste ich wohl auf einen solchen stoßen. Hier war's so weit.

Hätte der Autor die Angst des Protagonisten vor dem Älterwerden – oder auch die Angst, seit der Hochzeit seines Freundes allein dazustehen – stärker vertieft, hätte daraus eine gute Geschichte werden können. Oder hätte er sich auf die verschiedenen Veranstaltungen konzentriert, die der Protagonist in unterschiedlichen Ländern besucht, wäre es vielleicht eine gute 'Urlaubsgeschichte' oder Sommerlektüre gewesen. So aber war es schlichtweg nichts. Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her; und obwohl ich das normalerweise mag, möchte ich doch wissen, wo ich mich gerade befinde.

Laut dem Klappentext soll das Buch lustig, ja sogar urkomisch sein. Ich habe kein einziges Mal gelacht.

Der einzige Unterschied zwischen diesem Buch und "Chick-Lit"? Es ist nicht ständig die Rede von Schuhen.

Buchbeschreibung:

"Mister Weniger ist eine schreiend komische Liebeskomödie, die sich nicht um Konventionen schert, ein Wundermittel gegen Liebeskummer und Trost für alle, die schon gemerkt haben, dass die Liebe manchmal seltsame Wege geht.

Der Schriftsteller Arthur Weniger hat von allem ein bisschen zu wenig. Wo anderen ein dickes Fell gewachsen ist, schmückt ihn bloß die zarte Schale eines Butterkrebses. Um sich vor der Hochzeit seiner Langzeitaffäre Freddy zu drücken, führt der arglose Weniger tapfer sein geschundenes Herz spazieren – New York, Berlin, Mexico City, Kyoto –, Hauptsache weg. Überall begegnet er der Liebe und nirgends läuft sie, wie sie soll. Doch erst die totale Schieflage rückt wieder alles ins Lot.

Eine erfrischend andere Liebeskomödie."

Andrew Sean Greer erhielt 2018 den Pulitzerpreis für "Less".

Freitag, 4. April 2025

Lewis, Oscar "Die Kinder von Sánchez"

Lewis, Oscar "Die Kinder von Sánchez. Selbstporträt einer mexikanischen Familie" (Englisch: The Children of Sánchez: Autobiography of a Mexican Family) - 1961

Wie so oft bei unseren Lesekreis-Büchern wurde dies von einem unserer Mitglieder vorgeschlagen, die etwas mehr über die Hintergründe wusste als wir, ein Mitglied, die selbst in Mexiko aufgewachsen ist.

Dies ist kein Roman, sondern eine anthropologische Dokumentation über eine Familie aus einem Slum in Mexiko-Stadt, einen Vater und seine vier Kinder, die in Armut aufwachsen. Eine interessante Studie, die so viel über die Art und Weise erzählt, wie viele Menschen leben müssen – und nicht nur in Mexiko.

Da ich Bücher mag, die mir etwas beibringen, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.

Wir haben dies im Juni 2005 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"Nur ein- oder zweimal im Laufe eines Menschenalters erscheint ein wissenschaftliches Werk, von dem die unmittelbare Wikrung und Kraft großer Literatur ausgeht. Die Kinder von Sánchez ist ein solches Buch. Man meint, ein gewaltiges Epos zu lesen, eine erschütternde Tragödie, nicht aber eine soziologische Untersuchung. Es entsteht ein so enger Kontakt mit den Personen, die der Leser kennenlernt, daß er sich unweigerlich in ihre Welt miteinbezogen fühlt, als läse er einen spannenden Roman.

So schrieb die New York Times über die amerikanische Ausgabe dieser authentischen Lebensberichte von Manuel, Roberto, Consuela und Marta Sánchez, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter unter der Obhut ihres Vater und verschiedener Steif- und Pflegemütter in einem Elendsviertel von Mexiko-City aufwachsen.
"

Mittwoch, 19. März 2025

Şafak, Elif "Die Heilige des nahenden Irrsinns"

Şafak, Elif "Die Heilige des nahenden Irrsinns" (Türkisch: Araf) - Araf aka The Saint of Incipient Insanities - 2004

Ein Vorschlag einer unserer türkischen Mitglieder, ein Buch über Ausländer, die in den USA leben. Wir wollten das lesen, leider war die englische Originalausgabe ausverkauft. Wir konnten den Roman nur auf Türkisch, Deutsch oder Niederländisch bekommen. Ich hatte Glück, ein gebrauchtes deutsches Exemplar zu finden, und begann zu lesen.

Ein interessantes Buch. Drei Mitbewohner aus der Türkei, Marokko und Spanien in Boston, einer hat eine mexikanisch-amerikanische, der andere eine amerikanische Freundin. Alle müssen sich in die Gesellschaft einfügen, in der sie leben, sie kämpfen auf ihre eigene Art und Weise. Die Autorin hat es geschafft, diese unterschiedlichen Charaktere so zu beschreiben, dass man mit ihnen mitfühlen konnte. Mir gefiel, wie mit den verschiedenen Stereotypen und Vorurteilen umgegangen wurde, oder auch nicht.

Wie auch immer, eine wunderbare Lektüre, manchmal ziemlich humorvoll, aber definitiv eine gute Art zu beschreiben, wie jemand in seine Umgebung passen, irgendwo dazugehören möchte. Außerdem eine hervorragende Erzählung über Freundschaft. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe, auch wenn wir es von unserer Leseliste streichen mussten.

Buchbeschreibung:

"Ein Roman des urbanen Amerika mit all seinen sexuellen und religiösen Verwirrungen - grandios erzählt, authentisch im Ton und voller überraschender Wendungen.

Wenn Omar eines in den wenigen Monaten in Boston gelernt hat, dann dies:

Amerikaner lieben es, wenn sie Namen aussprechen können. Namen sind die Brücken zu den Burgen der Existenz anderer Menschen. Jemanden anderes Namen zu lernen heißt, einen Teil seiner Existenz zu verstehen. Und so hat sich Ömer in Omar verwandelt, ist in eine WG mit Abed und Piyu gezogen und hat sich Hals über Kopf in Gail verliebt. Gail ist eine attraktive Amerikanerin, die eigentlich Zarpandit heißt und ihre Unsicherheit und Schüchternheit durch sexuelle Eskapaden und merkwürdige Obsessionen überspielt. Was Gail und Omar vereint, ist das Gefühl, nur in ihrer Beziehung sie selbst sein können. Und das Wissen, daß ihre Vorstellung vom amerikanischen Traum nicht dieselbe ist ...

Freundschaft und Liebe, Tradition und Veränderung, Sprache und Nationalität i m Schmelztigel des modernen Amerikas - klug und humorvoll macht uns Elif Shafak Reichtum und Vielfalt der Kulturen zum Geschenk, ohne den Preis zu verschweigen: das Verschwinden der eigenen Identität.
"

Donnerstag, 5. Dezember 2024

Steinbeck, John "Die Perle"

Steinbeck, John "Die Perle" (Englisch: The Pearl) - 1947

Ich liebe John Steinbeck. Egal, ob es sich um eine große Saga oder eine Kurzgeschichte handelt, er schafft es, die Charaktere so gut zu beschreiben, sie lebendig werden zu lassen, dass man das Gefühl hat, dort zu sein. Ich habe nie in den Vereinigten Staaten gelebt, ich war eigentlich nie in den Vereinigten Staaten, aber die Art, wie er es beschreibt, gibt mir das Gefühl, als wäre ich dort gewesen. Nun, zumindest zu seiner Zeit. Und er beschreibt auch die Landschaft so lebendig, dass es sich fast so anfühlt, als würde man ein Gemälde betrachten, nur dass es einem jemand erklärt.

Die Geschichte ist eine traurige Tragödie, die von den Problemen der Ureinwohner Mexikos erzählt, wie sie sich durch ihr tägliches Leben kämpfen müssen und doch nie hoffen können, irgendwie weiterzukommen. Selbst wenn sie scheinbar einen Schatz finden, schaffen es andere, ihn für sie zu ruinieren. Eine weitere Geschichte darüber, wie die Eindringlinge die Ureinwohner ausbeuteten. Dies ist offenbar ein altes mexikanisches Volksmärchen und die Geschichte klingt total echt.

Diese Geschichte ist eine Parabel voller Symbolik. Wir haben den Perlenfischer und seine Familie, wir haben das Böse, das sie in vielen Formen bedroht, wir haben den Reichtum, der ihnen bald zuteil wird, aber wieder genommen wird. Wir haben die Perle, die ihre eigene Geschichte erzählt. Sie verändert ihre Musik, die man fast hören kann, sie verändert ihre Seele auf dieselbe Weise, wie die Geschichte ihren Weg vom Anfang bis zum Ende nimmt. Die Charaktere verändern sich im Laufe des Buches, und die Beziehung zwischen den Charakteren entwickelt sich, ein interessanter Einblick in das Leben dieser Kultur.

Eine sehr eindringliche Geschichte, wie keine andere von diesem großartigen Autor, der 1962 wohlverdient den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Buchbeschreibung:

"Eine mexikanische Saga in die Gegenwart übertragen Diese in den 40er Jahren auch verfilmte Story gehört zum Besten, was John Steinbeck je geschrieben hat. Die Geschichte eines armen Fischers und einer ungewöhnlich großen und schönen Perle ein alter mexikanischer Sagenstoff, von John Steinbeck eindringlich und spannend in die Gegenwart übertragen. Nahe der mexikanischen Stadt La Paz, am Golf von Kalifornien, führen die Menschen ein armseliges, aber glückliches Leben. Sie glauben den Worten der Priester, die seit vierhundert Jahren predigen, 'daß jeder Mensch wie ein Soldat ist, den Gott sandte, um einen Teil des Schlosses, das unsere Erde im Weltenraum darstellt, zu bewachen. Manche stehen auf den Zinnen, manche aber tief unten in der Dunkelheit der Gewölbe. Jeder muß jedoch gläubig auf seinem Posten bleiben.' Es ist klar, wo der arme Fischer Keno und seine Frau Juana stehen. Doch als es um das Leben seines kleinen Sohnes Coyotito geht, beschließt Keno, sich gegen uralte Gesetze aufzulehnen und für sein Lebensglück zu kämpfen. Seine Waffe ist eine ungewöhnlich große und schöne Perle."

John Steinbeck erhielt den Nobelpreis für Literatur in 1962 "für seine einmalige realistische und phantasievolle Erzählkunst, gekennzeichnet durch mitfühlenden Humor und sozialen Scharfsinn".
 
Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.

Montag, 28. Oktober 2024

Rulfo, Juan "Pedro Páramo"

Rulfo, Juan "Pedro Páramo" (Spanisch: Pedro Páramo) - Pedro Páramo - 1955

Unser internationales Online-Lesekreisbuch für Oktober 2024.

Juan Rulfo unterscheidet sich nicht so sehr von den anderen Autoren dieser Art. Gabriel García Márquez und Jorge Luis Borges hatten nichts als Lob für ihn übrig.

Das Buch war interessant, wenn auch manchmal ziemlich verwirrend. Man glaubt, man sei Anfang November und feiere den Dia de los Muertos (Allerseelen), weil wir einen jungen Mann in ein Dorf begleiten, in dem seine Eltern aufgewachsen sind, aber es ist eine Geisterstadt.

Es ist eine ungewöhnliche Art des Schreibens, daher ist die Geschichte schwer zu verfolgen, man weiß nicht, ob man in dieser oder der nächsten Welt ist, ob jemand tot oder lebendig ist. Die Erzählung ist nicht linear, sie springt also dauernd hin und her. Aber der Roman ist definitiv lesenswert.

Einige Kommentare von Mitgliedern des Treffens:

  • Das Buch war stark vom magischen Realismus geprägt, wir haben die Handlung nicht richtig verstanden, fanden sie aber poetisch.
  • Es war ziemlich unheimlich, gespenstisch, zunächst war nicht klar, wohin die Geschichte führt, wer lebt und wer tot ist und was vor sich geht. Dann begannen die Schrecken über das, was in der Stadt vor sich ging, immer schlimmer zu werden. Die Gesetzlosigkeit, die Ermöglichung von Gewalt und Mord und die Reichen und Mächtigen, die die ärmeren Menschen und Frauen beherrschen. Es war ein wirklich interessantes Buch, aber keins, das ich noch einmal lesen würde.
  • Da wir zwei andere lateinamerikanische Autoren gelesen hatten, Jorge Luis Borges und Gabriel García Márquez, von denen gesagt wurde, sie seien stark von Rulfo beeinflusst worden, konnte ich die Verbindung definitiv erkennen, fand aber, dass Rulfo in seiner Herangehensweise an die Beschreibung des Bösen subtiler war. In manchen Momenten war der Schreibstil wunderschön poetisch und verlieh der Geschichte viel Gefühl und Nuancen.

Buchbeschreibung: 

"Der übermächtige Großgrundbesitzer Pedro Páramo hat in dem heruntergekommenen Dorf Comala 'Ordnung', Friedhofsruhe geschaffen. Doch die Toten reden sehr lebendig in ihren Gräbern weiter, erzählen seufzend von seinen Untaten, und die Lebenden scheinen schon lange tot zu sein. Die ferne Regierung kümmert sich nicht um Armut und Leid in dieser wüsten Einöde. Der junge Juan Preciado erzählt diese Geschichte - als postumen Monolog und im Dialog mit einer Bettlerin, neben der er im Grab liegt. Die Kraft dieses Romans liegt in seiner Prosa von strenger Schönheit, es bewegt und verzaubert. Der einzige Roman des Mexikaners Juan Rulfo [1917 - 1986] beeinflußte die moderne lateinamerikanische Literatur wie sonst nur die Werke von Borges, García Márquez oder Onetti."

Dienstag, 10. September 2024

Eschbach, Andreas "Eine Billion Dollar"

  

Eschbach, Andreas "Eine Billion Dollar" - One Trillion Dollars - 2001

Dies war ein weiteres Buch aus meinem Stapel Ungelesener Bücher, das ich noch lesen musste, und das vor Ewigkeiten für unseren Lesekreis vorgeschlagen wurde.

Die Geschichte regt zum Nachdenken darüber an, was man tun könnte, wenn man alles Geld der Welt hätte. Was würde man tun, um die Welt zu retten? Das ist eine schwierige Frage, und wenn es eine Antwort darauf gibt, zeigt dieses Buch, wie schwer es ist, eine Antwort zu finden.

Obwohl mir die Idee des Buches und die Geschichte als solche gefallen, war mir der Roman nicht wirklich mein Ding. Es gab keine sympathischen Charaktere und der Schreibstil selbst war nicht mein Fall. Und ich kann nicht einmal einem Übersetzer die Schuld geben, da ich es im deutschen Original gelesen habe.

Jedenfalls nicht uninteressant, aber es verleitet mich auch nicht dazu, weitere Bücher dieses Autoren zu lesen.

Buchbeschreibung:

"Ein hübsches Gedankenspiel: Hätte einer unserer Urahnen vor 500 Jahren ein paar Florin angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus, heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich.

Denn die Sache hat -- wie kann es anders sein -- einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann."

Mittwoch, 12. Juni 2024

Frisch, Max "Homo Faber"

Frisch, Max "Homo Faber" - Homo Faber - 1957

Ich habe keine Ahnung, warum ich dieses Werk nie gelesen habe. Vielleicht, weil die meisten Schüler in Deutschland jede Art klassischer Literatur hassten, wobei klassisch bedeutet, dass sie etwa zehn Jahre vor unserer Schulzeit geschrieben wurde.

So viele Themen sind in diesem Buch. Max Faber ist Schweizer und arbeitet weltweit als Ingenieur. Seine Kollegen nennen ihn Homo Faber, was so viel heißt wie "der Mann, der Dinge herstellt", eine direkte Übersetzung aus dem Lateinischen.

Man merkt, dass er ein logischer Denker ist, aber seine Welt ist alles andere als logisch. Seine Gedanken wandern vom Zweiten Weltkrieg zur Liebe seiner Jugend oder vielleicht sogar zur Liebe seines Lebens. Seine Reise nach Mexiko endet in einer Vielzahl von Zufällen, die wir, wenn sie uns im wirklichen Leben passieren würden, niemals glauben würden. Max auch nicht. Und das macht ihn blind und lässt ihn das Offensichtliche ignorieren.

Wie auch immer, dieses Buch ist ein philosophisches, ein Denkerbuch. Wir reisen mit Walter durch Zeit und Raum, begleiten ihn aber auch auf seinem Weg zur Weisheit, in den "der, der sehen kann"-Teil seines Lebens.

Eine interessante Geschichte, eine gute Lektüre, ein toller Schreibstil.

Buchbeschreibung:

"Max Frischs Homo faber ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine 'Liebesgeschichte' nachhaltig zerbricht. Kein anderer zeitgenössischer Roman stellt derart ehrlich wie hintergründig die Frage nach der Identität des modernen Menschen."

Max Frisch hat 1976 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten.

Ich habe ebenfalls "Biedermann und die Brandstifter" (The Arsonists) vom gleichen Autor gelesen.