Offenbar hatte auch Sofia Lundberg eine Großtante namens Doris; nach deren Tod fand sie ein Adressbuch – genau so eines, wie es im Buch beschrieben wird.
Doch es gab noch einen weiteren Aspekt, der mich sehr berührt hat. Jenny lebt in den USA und spricht Schwedisch mit ihren Kindern. Auf die Frage nach deren Sprachkenntnissen erzählt sie, dass ihre kleine Tochter die Sprache gut versteht, weil sie nur Schwedisch mit ihr spricht und sich schwedische Kindersendungen im Internet ansieht. Bei ihren älteren Jungen ist es eher "durchwachsen": Jenny spricht Schwedisch mit ihnen, sie antworten auf Englisch. Genau das Gleiche ist in unserer Familie passiert (man muss nur Schwedisch durch Deutsch ersetzen). Ich musste lächeln, als ich das las.
Buchbeschreibung:
"Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte später hütet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz. Und eines Tages beschließt sie, anhand der Einträge ihre Geschichte niederzuschreiben. So reist sie zurück in ihr bewegtes Leben, quer über Ozeane und Kontinente, vom mondänen Paris der Dreißigerjahre nach New York und England – zurück nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte."













