Wir lernen eine Familie in Kairo kennen. Die Geschichte spielt in den späten 1930er Jahren. Die Familie hat vier Kinder: einen erwachsenen Sohn, eine erwachsene Tochter und zwei Jungen im Schulalter. Der Vater stirbt plötzlich und hinterlässt die Familie in bitterer Armut. Der älteste Sohn war nie dazu bestimmt, die Familie erfolgreich zu versorgen, daher übernimmt der zweite Sohn diese Rolle. Alle Familienmitglieder haben jedoch mit der plötzlichen Notlage zu kämpfen, und niemandem gelingt es wirklich, sich daraus zu befreien – mit Ausnahme des zweiten Sohnes, der auf einem vielversprechenden Weg zu sein scheint. Die anderen hingegen sehen sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Ein Happy End gibt es für sie nicht.
Dieses Buch ist nach wie vor ein Meisterwerk.
Buchdschreibung:
"Eines Morgens werden die beiden Söhne aus der Schule geholt. Der Vater ist tot, mitten aus dem Leben gerissen. Sein plötzlicher Tod bringt die Familie an den Rand des Abgrunds. Etwas Geld im Portemonnaie, ein paar Möbel, einen untadeligen Ruf und eine lächerliche Pension – mehr hat er ihnen nicht hinterlassen. Wie soll die Mutter ihre vier Kinder in Ehren hochbringen? Mit Energie und Entschiedenheit nimmt sie die Zügel in die Hand. Doch jedes geht seinen eigenen Weg. Als der älteste Sohn als Rauschgifthändler verhaftet und die Tochter mit einem Liebhaber in einer Absteige aufgegriffen wird, liegt für die ganze Familie der Schein ehrbaren Lebens in Trümmern."
Nagib Machfus erhielt den Nobelpreis für Literatur 1988 als "Wegbereiter neuer (sozialkritischer) ägyptischer Erzählkunst zwischen Tradition und Moderne".
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