Samstag, 21. Februar 2026

Roth, Philip "Zuckermanns Befreiung"

Roth, Philip "Zuckermanns Befreiung" (Englisch: Zuckerman Unbound) - 1981

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit Zuckermans erste Geschichte "Der Ghostwriter" (The Ghost Writer) gelesen und fand die Geschichte faszinierend. Teils autobiografisch, teils alternative Geschichte, Liebe und Krieg – eine perfekte Kombination all dieser Themen und eine sehr anspruchsvolle, aber auch unterhaltsame Lektüre.

Deshalb musste ich unbedingt lesen, wie es mit unserem Freund Zuckerman weitergeht. Ich war etwas enttäuscht. Nicht vom Schreibstil, nicht von der Geschichte an sich, sondern davon, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Band so viel Zeit vergangen war. Nicht nur viele Jahre, dem dem Protagonisten ist auch viel in dieser Zeit passiert. Der Autor erzählt uns zwar die wichtigsten Geschehnisse, aber man hat trotzdem das Gefühl, dass etwas fehlt. Als ob man einen alten Schulfreund nach Jahrzehnten wiedertrifft und nicht mehr so ​​recht weiß, wer er ist.

Trotzdem ist die Geschichte genauso interessant und offen wie die erste. Nathan Zuckerman hat sich mehr oder weniger zu dem Schriftsteller entwickelt, den wir von ihm erwartet hatten, und sein Privatleben lässt keine Wünsche offen.

Buchbeschreibung:

"Nathan Zuckerman, inzwischen Mitte dreißig, würde trotz seines neuen Ruhms als Bestsellerautor gern ein zurückgezogenes Leben führen, doch als er im letzten der turbulenten sechziger Jahre durch die Straßen von Manhattan geht, trifft er überall auf selbst ernannte Berater, Mahner und Amateurkritiker. Angesichts der Morde an Robert Kennedy und Martin Luther King beginnt Zuckerman sich zu fragen, ob das Wort 'Zielscheibe' vielleicht nicht bloß eine Metapher ist."

Philip Roth erhielt 2011 den International Booker Prize.

Roth, Philip "Der Ghostwriter"

Roth, Philip "Der Ghostwriter" (Englisch: The Ghost Writer) - 1979

Warum ich vorher noch keine Bücher dieses außergewöhnlichen Autors gelesen hatte, ist mir ein Rätsel.

Was soll ich sagen, ich war von dem Buch wirklich begeistert. Ich fragte mich, ob es teilweise autobiografisch ist, denn es hatte auf jeden Fall Tendenzen, die danach klangen. Mir gefiel der alternative Geschichtsteil, ein Genre, das ich sehr schätze.

Ein junger Autor trifft einen älteren Autoren, sein schriftstellerisches Vorbild. Und dort begegnet er einem interessanten jungen Mädchen mit einer faszinierenden Vergangenheit. Das ist die Grundgeschichte. Doch es ist die Art und Weise, wie Philip Roth die Geschichte erzählt, die sie interessant macht. Sie weckt den Wunsch, alles über Nathan Zuckerman, den jungen Autor, und sein Leben zu erfahren und die ganze Reihe lesen zu wollen.

Auf nur 180 Seiten gelingt es Philip Roth, einen Überblick über die jüdische Geschichte, den Holocaust, Anne Franks Tagebuch und das Leben in den Vereinigten Staaten der 1950er Jahre zu geben, insbesondere über die Situation der Juden damals.

Wenn euch die ersten Sätze gefallen (Übersetzung von mir): "Es war die letzte Stunde Tageslicht an einem Dezembernachmittag vor über zwanzig Jahren – ich war dreiundzwanzig, schrieb und veröffentlichte meine ersten Kurzgeschichten und dachte, wie so mancher Bildungsroman-Held vor mir, bereits über meinen eigenen umfangreichen Bildungsroman nach –, als ich in seinem Versteck ankam, um den großen Mann zu treffen. Das Schindelbauernhaus lag am Ende einer unbefestigten Straße, 350 Meter hoch in den Berkshires, doch die Gestalt, die aus dem Arbeitszimmer kam, um mich feierlich zu begrüßen, trug einen Gabardineanzug, eine gestrickte blaue Krawatte, die mit einer schlichten silbernen Spange an einem weißen Hemd befestigt war, und gut gebürstete schwarze Ministerschuhe, die mich eher an einen Schuhputzstand als an den Hochaltar der Kunst denken ließen", dann wird euch das ganze Buch gefallen. Sein Schreibstil ist wunderschön.

Buchbeschreibung:

"Die Anfänge einer großen Schriftsteller-Karriere

In
Der Ghost Writer lernen wir in den fünfziger Jahren Nathan Zuckerman kennen, einen hoffnungsvollen jungen Autor mit einer Leidenschaft für bedeutende Bücher, der in einem abgelegenen Winkel Neuenglands, als Gast im Haus seines literarischen Idols E. I. Lonoff, die gegensätzlichen Ansprüche von Literatur und Erfahrung entdeckt."

Philip Roth erhielt 2011 den Booker International Prize und war 1980 Finalist für den Pulitzer-Preis.

Freitag, 20. Februar 2026

MacLaverty, Bernard "Cal"

MacLaverty, Bernard "Cal" (Englisch: Cal) - 1983

Ein schwer zu lesendes Buch. Nicht, weil es seltsam geschrieben ist oder schwierige Wörter enthält. Es liegt einfach am Thema. Die Probleme in Nordirland. Katholiken gegen Protestanten. Bruder gegen Bruder. Vater gegen Sohn. Jeder kann dein Feind sein.

Was für eine traurige Geschichte, was für eine traurige Vergangenheit. Gibt es eine Lösung? Selbst wenn sie jemals gefunden wird, gibt es in diesem Buch nichts, was uns Hoffnung gibt. Und selbst wenn, wäre es nicht so authentisch.

Der Autor vermittelt einem das Gefühl, dass die Figuren in ihrem Leben, ihrem Umfeld, ihrer Rolle in der Gesellschaft gefangen sind. Für einen Jungen in Belfast gibt es keine Hoffnung, er bekommt keine vernünftige Ausbildung und selbst mit einer vernünftigen Ausbildung keine Arbeit.

Cal versucht sein Bestes, um da rauszukommen. Er arbeitet sogar als Landarbeiter, obwohl er keine Erfahrung mit der Arbeit auf einem Bauernhof hat, wahrscheinlich war er noch nie auf einem Bauernhof, bevor er eingestellt wurde. Und dann ist da noch seine Liebe zu einer jungen Witwe. Kein einfaches Leben. Aber was tun, wenn man keine andere Wahl hat?

Wenn ihr gerne über unterschiedliche Geschichtsthemen lest und verstehen möchtet, was Menschen durchmachen, ist dieses Buch genau das Richtige. Es wurde vor etwa vierzig Jahren geschrieben, wirkt aber immer noch so authentisch wie damals. Bernard MacLaverty gelingt es, den gesamten Konflikt in diesem recht kurzen (160 Seiten) Buch zu fassen.

Wir sind inzwischen in Belfast gewesen, und es ist eine wirklich interessante und schöne Stadt, aber man merkt immer noch, wie die "Troubles" nachwirken.

Buchbeschreibung:

"Der junge katholische Arbeitersohn Cal McClasky wohnt in einer protestantischen Wohnsiedlung in Nordirland. Die Konflikte beginnen, als er sich in Marcella verliebt, die Witwe des Polizisten, bei dessen Ermordung durch die IRA er geholfen hat."

Donnerstag, 19. Februar 2026

Kaminer, Wladimir "Ich bin kein Berliner"

Kaminer, Wladimir "Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen" [I'm not a Berliner. A travel guide for lazy tourists] - 2007

Wladimir Kaminer ist immer einen Lacher wert. Selbst wenn er eigentlich "nur" einen Städteführer schreiben will. Er kann einfach nicht ohne Humor.

Aber es ist natürlich trotzdem (auch) ein tolles (Sach-)Buch, dass viele Hinweise auf Berlin und seine Eigenheiten gibt.

Ich habe Berlin schon mehrfach besucht sowohl vor als auch nach der Mauer, aber ich kenne es nicht wirklich richtig so richtig. Da muss ich wohl Berliner fragen, ob sie sich wiedererkennen. Aber unterhaltsam ist das Buch auf jeden Fall. Wie alles von Kaminer.

Buchbeschreibung:

"'Ich bin kein Berliner, ich bin auch nicht Deutschland. Ich kenne mich hier nicht wirklich aus. Vor fünfzehn Jahren kam ich nach Ostberlin, aus Gründen die mir bis heute rätselhaft geblieben sind. Die Reise erwies sich als fatale Entscheidung. Einmal hier gelandet, kommt man kaum mehr weg. Berlin bindet.'

Es gibt derzeit wohl kaum einen bekannteren Berliner als Wladimir Kaminer. Und keinen, der geeigneter wäre, die Stadt einem Touristen in all ihren Facetten vorzustellen. Von einer kurzen Einführung in die Berliner Historie über Geschichten zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand oder das Verhalten japanischer Touristen bringt Wladimir Kaminer auf gewohnt mitreißende Art dem Leser seine neue Heimat näher. Dabei dürfen natürlich auch praktische Hinweise nicht fehlen: Dazu gehören Adressen origineller Restaurants, Geschäfte und anderer im Buch vorgestellten Attraktionen."

Mittwoch, 18. Februar 2026

Garmus, Bonnie "Eine Frage der Chemie"

Garmus, Bonnie "Eine Frage der Chemie" (Englisch: Lessons in Chemistry) - 2022

Ein Mitglied meines deutschen Lesekreises hatte dieses Buch vorgeschlagen, und obwohl zunächst alle einverstanden waren, wurde es letztendlich nicht ausgewählt. Da ich es aber bereits bestellt hatte, wollte ich es unbedingt lesen.

Es wäre sicherlich eine gute Wahl für eine Diskussion gewesen. Ich bezweifle, dass ich es ausgewählt hätte, wenn ich nur das Titelbild gesehen hätte. Andererseits könnten Leserinnen und Leser, die romantische Frauenliteratur suchen, enttäuscht sein.

Es ist schwer, dieses Buch zu beschreiben. Ich würde es wohl als Frauenliteratur einstufen, obwohl es tiefere Bedeutungen hat. Ich mochte die Protagonistin sehr. Ich wünschte, ich hätte in meiner Jugend eine Elizabeth Zott gehabt. Obwohl ich gut zehn Jahre jünger bin als sie, gab es all die Hindernisse, die Frauen im Weg standen, schon damals. Und es gab niemanden, absolut niemanden, der mich in meiner Ausbildung unterstützte, weder meine Eltern noch meine Lehrer (außer dem Grundschullehrer, der später aber nicht mehr da war). Im Gegenteil, alles, was ich hörte, war: "Du wirst heiraten und brauchst keinen Job." Und mein Chef hat einen externen Kandidaten eingestellt, anstatt mich zu befördern. Aus demselben Grund.

Genau wie Elizabeth hatte ich mein ganzes Leben lang das Gefühl, für Männer zu arbeiten, die weniger intelligent waren als ich.

Das Buch wird als humorvoll beschrieben, und es enthält auch einige humorvolle Elemente, aber insgesamt überwiegt die Traurigkeit und bleibt uns stärker im Gedächtnis.

Vielleicht spricht diese Geschichte eher ein jüngeres Publikum an; sie hat bei mir einfach zu viele schlechte Erinnerungen geweckt. (Wobei das ja auch für das Buch spricht.) Ich würde nicht sagen, dass mir das Buch völlig missfallen hat, aber es hat mich in eine Zeit zurückversetzt, die ich lieber vergessen würde. Ich hätte es gern mit meinem Lesekreis besprochen und die Meinungen der anderen Frauen dazu gehört.

Und zu guter Letzt: Manches hat sich verändert, aber nicht genug. Was meinst du?

Buchbeschreibung:

"Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show 'Essen um sechs' wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände..."

"Eine Frage der Chemie" wurde 2022 von den Deutschen Unabhängigen Buchhandlungen zum "Lieblingsbuch der Unabhängigen" gewählt.

Dienstag, 17. Februar 2026

Golding, William "Herr der Fliegen"

Golding, William "Herr der Fliegen" (Englisch: Lord of the Flies) - 1954

Ein sehr verstörender dystopischer Roman, wahrscheinlich weil er Kinder betrifft und uns Menschen noch unmenschlicher erscheinen lässt als einige andere, die ich gelesen habe. (Meine Liste dystopischer Romane findet ihr hier und in englisch hier.)

Was bringt Menschen dazu, sich unmenschlich zu verhalten? In diesem Fall werden Kinder nach einem Flugzeugabsturz sich selbst überlassen. Schon zu Beginn ist klar, dass es zwei verschiedene Arten gibt: Die einen sehen das Endziel, sie wollen gerettet werden und dafür arbeiten, die anderen wollen nur sofortige Befriedigung, d. h. Essen, und sind bereit, dafür zu kämpfen.

Ich kann verstehen, warum dieser Roman so erfolgreich ist. Es liegt nicht nur an der erzählten Geschichte, sondern auch an den dahinterliegenden verborgenen Bedeutungen. Überall finden sich Hinweise. Der Junge mit der Brille (Piggy) zum Beispiel repräsentiert die erste Gruppe, die rational Denkenden.

Wie in den meisten anderen dystopischen Romanen ist der Hintergrund des Romans leicht zu erkennen. 1954, der Zweite Weltkrieg war seit fast einem Jahrzehnt zu Ende. Waren die Menschen wieder menschlich und behandelten sich entsprechend? Ich glaube nicht, dass William Golding das so sah. Im Gegenteil, er befürchtete, dass sich die Hölle, die alle gerade durchlebt hatten, wiederholen könnte. Er hatte selbst in der Marine gekämpft und hatte daher sicherlich viele schlechte Erinnerungen. Er hatte gesehen, dass Menschen nicht zur Friedfertigkeit geboren sind, dass die Zivilisation nur ein schmaler Grat ist, von dem man jeden Moment abfallen kann.

Das ist der Hauptgrund, warum ich dystopische Romane liebe: Sie sind eine andere Art, mit Geschichte umzugehen und zu versuchen, ihre Wiederholung zu vermeiden. Es ist eine weitere Hoffnung, dass es eines Tages eine friedliche Zeit geben könnte.

Ein großartiges Buch, das auf jeder Leseliste stehen sollte.

Buchbeschreibung:

"Eine Gruppe englischer Schuljungen gerät infolge eines Flugzeugunfalls auf eine unbewohnte Insel im Pazifischen Ozean. Kein Erwachsener überlebt. Zunächst erscheint der Verlust zivilisatorischer Ordnungsprinzipien leicht zu bewältigen: auf der Insel gibt es Wasser, Früchte, sogar wilde Schweine, die erlegt werden können. Ralph läßt Hütten bauen, erkundet die Insel, richtet einen Wachdienst für das Signalfeuer ein. Der gute Anfang aber führt in eine Krise, die bald diabolische Formen annimmt. Aus der Jagd wird blutiges Schlachten - die Jäger und die Hüter des Feuers geraten in einen Kampf auf Leben und Tod. Die Gemeinschaft zerfällt, Terror und barbarische Primitivität gipfeln im Machtrausch, der auch Mord nicht ausschließt. Das Beängstigende an diesem Gleichnis menschlicher Gesellschaft ist die Tatsache, daß diese Jungen keineswegs Monstren oder Verbrecher sind. Jeder von ihnen ist in irgendeiner Jungenklasse der Welt zu finden."

William Golding erhielt den Nobelpreis für Literatur 1983 "für seine Romane, die mit der Anschaulichkeit realistischer Erzählkunst und der vieldeutigen Allgemeingültigkeit des Mythos menschliche Bedingungen in der heutigen Welt beleuchten".

Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und Ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.

Montag, 16. Februar 2026

Bjørnson, Bjørnstjerne "Absaloms Haar"

Bjørnson, Bjørnstjerne "Absaloms Haar" (Norwegisch: Absalons Haar) - Absalom's Hair - 1894

Ich lese ja immer mal wieder gerne Bücher von Nobelpreisträgern. Als ich auf diesen Roman stieß, musste ich ihn daher begutachten. Es handelt sich hier um eine Novelle, also nicht sehr lang. Etwas mehr Handlung hätte der Erzählung sicher nicht geschadet. Ich war nicht sonderlich begeistert. Die Geschichte hüpfte hin und her, die Protagonisten hatten nichts an sich, was einen faszinieren konnte. Es ist eben ein sehr altes Buch, das die Zeichen der Zeit nicht überstanden hat.

Und wenn es als Satire gedacht war, hätte ich etwas Humor etwartet.

Bjørnson verfasste unter anderem die norwegische Nationalhymne "Ja, vi elsker dette landet" (Ja, wir lieben dieses Land)

Da auf meiner Ausgabe nur steht, dass der Verlag "zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur" gedruckt wurde, ich auch keine deutsche Buchbeschreibung finden konnte  und auch der englische Klappentext nicht viel hergab (siehe mein englischer Eintrag), habe ich mal KI befragt. Das war gar nicht mal so schlecht:

"Absaloms Haar von Bjørnstjerne Bjørnson ist eine satirische Erzählung, die Eitelkeit, Selbstüberschätzung und menschliche Natur thematisiert. Die Geschichte nutzt das biblische Motiv von Absalom, dessen üppiges Haar symbolisch für Hochmut steht, um eine allegorische Erzählung über die Gefahren übermäßigen Stolzes zu verweben. 

Inhaltliche Schwerpunkte: Die Erzählung behandelt die Obsession einer Figur mit ihrem äußeren Erscheinungsbild und die daraus resultierenden Konsequenzen, ähnlich dem biblischen Absalom, der durch sein Haar zu Fall kam.

Charakter: Absalom wird als gutaussehend, aber ehrgeizig dargestellt, wobei sein Haar als Symbol für Eitelkeit dient.

Es handelt sich um eine psychologische Charakterstudie, die oft als Allegorie interpretiert wird."

1903 erhielt Bjørnson als erster Skandinavier den Nobelpreis für Literatur "als einen Beweis der Anerkennung für seine edle, großartige und vielseitige Wirksamkeit als Dichter, die immer durch einmalige Frische der Eingebung und durch eine seltene Seelenreinheit ausgezeichnet war".

Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und Ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.