"Der seit seinem fünften Lebensjahr taubstumme Beduinenjunge Abid'allah wird durch die Freundschaft mit einem Delphin aus seiner Einsamkeit befreit. Beim täglichen Spiel mit dem Tier findet er zunächst seine Sprache, dann sein Gehör wieder. Pascale Noa Bercovitch entführt uns in das Fischerdorf Mezaina am Roten Meer. Ihr bewegender Bericht lässt uns eintauchen in die Welt der Beduinen am Rande der Wüste Sinai und erzählt voller Einfühlungsvermögen von einer wunderbaren Freundschaft zwischen Mensch und Tier."
Mittwoch, 12. November 2025
Noa Bercovitch, Pascale "Das Lächeln Des Delphins"
"Der seit seinem fünften Lebensjahr taubstumme Beduinenjunge Abid'allah wird durch die Freundschaft mit einem Delphin aus seiner Einsamkeit befreit. Beim täglichen Spiel mit dem Tier findet er zunächst seine Sprache, dann sein Gehör wieder. Pascale Noa Bercovitch entführt uns in das Fischerdorf Mezaina am Roten Meer. Ihr bewegender Bericht lässt uns eintauchen in die Welt der Beduinen am Rande der Wüste Sinai und erzählt voller Einfühlungsvermögen von einer wunderbaren Freundschaft zwischen Mensch und Tier."
Dienstag, 30. September 2025
Levi, Primo "Wann, wenn nicht jetzt?"
"Auf der Suche nach einer neuen Heimat
Sie wandern weiter nach Westen, ein schlecht ausgerüsteter Haufen zwischen allen Fronten, eine jüdische Partisaneneinheit, die aussieht wie eine vagabundierende Banditenbande, von den Deutschen verfolgt, von Russen wie Polen beargwöhnt, geduldet, gemieden. 'Wann, wenn nicht jetzt', singen die Partisanen den Talmud zitierend, 'sollen wir den Stein schleudern gegen Goliaths Stirn?'"
Samstag, 13. September 2025
O'Dell, Scott "Das verlassene Boot am Strand"
Eine Fortsetzung von "Insel der blauen Delfine" (Island of the Blue Dolphins). Zia ist Karanas Nichte und will ihre Tante finden, die auf einer einsamen Insel gelandet ist. Der Roman unterscheidet sich vom ersten, da Zias Leben in der Mission und nicht auf der Insel beschrieben wird. Trotzdem eine interessante Lektüre, ein Muss, wenn man den ersten Roman gelesen hat.
Buchbeschreibung:
"Immer wieder hat Zia die Geschichte, von ihrer Tante Karana gehört, die auf der Insel allein zurückgeblieben war. Nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sie sich für Karana verantwortlich. Sie will sie von der Insel auf das Festland holen. Als Zia nach einem Sturm ein verlassenes Boot am Strand findet, versteckt sie es mit ihrem Bruder in der Lagune. Heimlich bereiten sie das Boot für die Fahrt zu der Insel der blauen Delphine vor und in einer Neumondnacht stechen sie in See."
O'Dell, Scott "Die Insel der blauen Delfine"
Buchbeschreibung:
"Auf einer von Kormoranen und See-Elefanten bevölkerten und von Delfinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen als Einzige ihres Stammes zurückgeblieben. Im täglichen Überlebenskampf wird sie selbst immer mehr Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Lange Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchens dringt."
Montag, 21. April 2025
Brooks, Geraldine "Auf freiem Feld"
Buchbeschreibung:
"Eine kraftvolle Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.
Geraldine Brooks erhielt 2006 den Pulitzerpreis für "March" (Auf freiem Feld).
Dienstag, 15. April 2025
Green, Hannah "Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen"
Buchbeschreibung:
"Die Flucht vor der Realität, vor Krankheit und familiärer Isolation endet für die sechzehnjährige Deborah in der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie. Befund: Schizophrenie. Unter dem Pseudonym Hannah Green schildert die Autorin in diesem ermutigenden autobiographischen Roman den mühsamen Kampf des Mädchens um ihre Heilung. Sie gewährt einen Blick in die Alptraumwelt psychotischen Fühlens, in die fragmentarischen Beziehungen, aber auch in die Solidarität unter den Kranken. Sicher wägt sie die Argumente für ein Leben in unserer unvollkommenen Realität ab gegen die Argumente für einen Rückzug in die Sicherheit der Krankheit. Die Heilung schließlich ist überzeugend. Mit ihr wird die Krankheit nicht zu einem Stück abgelehnter Vergangenheit, sondern nachträglich akzeptierter persönlicher Geschichte. Deborah ist gesund, als sie wieder bereit ist, den Herausforderungen der Realität standzuhalten."
Samstag, 15. Oktober 2022
Droste-Hülshoff, Annette von "Die Judenbuche"
Droste-Hülshoff, Annette von "Die Judenbuche" - The Jew's Beech - 1842
Annette von Droste-Hülshoff ist für Deutschland wohl das, was Jane Austen für Großbritannien ist, die berühmteste Autorin des 19. Jahrhunderts. Sie ist vor allem für ihre Gedichte bekannt, hat aber auch einige Novellen und Kurzgeschichten geschrieben. Sie stand einmal auf dem 20-DM-Schein in Deutschland, dies zeigt, wie wichtig sie ist.
Der Roman ist leicht zu lesen, er ist kurz und wird in Deutschland von Schülern der 8. oder 9. Klasse gelesen. Es basiert auf der wahren Geschichte eines Mordes, eigentlich zweier Morde, aber sowohl die Geschichte vor als auch nach der Tat ist fiktiv. Ein faszinierender Bericht, nicht nur über das Verbrechen selbst, sondern auch über das Leben in Deutschland oder Mitteleuropa zu dieser Zeit, das wir mit dem Leben in anderen Ländern damals und heute vergleichen können.
Die Sprache ist, wie man es von einer Dichterin erwartet, sehr poetisch. Die Geschichte enthält Symbolik und viel Weisheit.
Dies ist eine gute Lektüre für jemanden, der sich für klassische Literatur interessiert.
Buchbeschreibung:
"Meisterhaft wird hier aufgezeigt, wie ein junger, schwacher Mensch zum Mörder wird und deshalb nach Jahren Selbstmord begeht. Droste-Hülshoff hat das finstere Ereignis, von dem sie in ihrer Kindheit berichten hörte, im Rahmen westfälischer Landschaft und Sitten in eine Dichtung verwandelt und ein Werk geschaffen, in dem verborgene Kräfte schicksalsbestimmend werden.
Das Nachwort befaßt sich mit Leben und Werk der Dichterin. Auf 4 Seiten werden Worterklärungen gegeben."
Wer sich für das Leben der Autorin interessiert, dem empfehle ich "Das Spiegelbild" von Irina Korschunow.












