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Donnerstag, 2. Mai 2024

Taschler, Judith W. "David"

Taschler, Judith W. "David" [David] - 2017

Ich habe ja durch unseren Lesekreis in letzter Zeit ein paar Bücher von Judith W. Taschler gelesen. Sie sind alle hervorragend aber dieses hier ist einfach umwerfend.

Zugegeben, ich kenne ja mittlerweile die Denkweise der Autorin und konnte mir deshalb schon recht bald denken, wohin der Hase läuft, aber die Geschichte war und blieb trotzdem bis zum Ende hin spannend.

Hier geht es wieder um mehrere Protagonisten, die anfänglich nicht viel miteinander zu tun haben, eher zufällig in der Erzählung landen. Aber ihre Schicksale haben etwas gemeinsam, und das erfahren wir so nach und nach.

Einfach wieder ein sehr gelungenes Buch. Ich habe noch nicht alle Bücher von Judith W. Taschler gelesen, aber das nehme ich mir fest vor. Und sie wird hoffentlich noch mehr gute Bücher schreiben.

Ich kann sie nur empfehlen.

Buchbeschreibung:

"Viktor, Magdalena, Jan - drei Menschen aus drei Generationen, deren Leben durch einen Ahornbaum verbunden sind. Ein Davidsahorn, den ein heimgekehrter Kriegsgefangener im Garten seiner geliebten Frau pflanzte, in dessen Rinde drei Initialen eingeritzt sind und gegen den das Auto einer Frau schlitterte. Ihr Adoptivsohn Jan macht sich auf die Suche nach seinen Wurzeln, denn nicht nur der Baum verbindet die Schicksale der Drei miteinander, sondern weitaus mehr. Anspruchsvoll, sprachlich virtuos und psychologisch dicht erzählt Bestsellerautorin Judith W. Taschler von Familienbeziehungen, Identität und einer Verstrickung aus Liebe und Schuld."

Dienstag, 19. März 2024

Taschler, Judith W. "bleiben"

Taschler, Judith W. "bleiben" [stay] - 2016

Wir hatten ja im Lesekreis bereits zwei Bücher von Judith W. Taschler gelesen, "Die Deutschlehrerin" und "Sommer wie Winter". Und eines unserer Mitglieder lieh mir jetzt einen anderen Roman dieser großartigen Autorin.

Genau wie ihre anderen Geschichten, hat "bleiben" mehrere Protagonisten. Die vier jungen Leute, die sich zufällig auf einer Reise begegnet waren, Max, Paul, Felix und Juliane. Wir treffen sie Jahre später wieder. Jeder erzählt seine Geschichte. Ich mag solche Aufstellungen ja sehr. Man bekommt verschiedene Blickwinkel der gleichen Geschichte. Judith W. Taschler schafft es außerdem alles extrem spannend zu beschreiben.

Ein herrlicher Roman. Mit jedem Kapitel erfährt man etwas mehr über die Menschen und ihre Geschichte, den Zusammenhang zwischen gestern und heute. Faszinierend, spannend bis zum Schluß.

Buchbeschreibung:

"Es ist eine kurze, zufällige Begegnung auf der Reise nach Italien: Max, Paul, Felix und Juliane - vier junge Leute, voller Träume für die Zukunft, treffen im Nachtzug nach Rom aufeinander.

Juliane und Paul werden heiraten, Max und Felix sich auf eine Weltreise begeben.

Nach zwanzig Jahren trifft Juliane Felix zufällig in einer Galerie wieder und die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die er jedoch ohne jede Erklärung abbricht. Juliane fühlt sich grenzenlos in ihrer Liebe gekränkt. Erst Monate später erfährt Juliane - ausgerechnet von ihrem Mann -, warum Felix die Affäre beenden wollte.

Die Wahrheit ist furchtbar und lässt das Leben aller eine dramatische Wendung nehmen."

Samstag, 20. Januar 2024

Taschler, Judith W. "Die Deutschlehrerin"

Taschler, Judith W. "Die Deutschlehrerin" - 2013

Judith W. Taschler hat eine sehr eigene Art, Geschichten zu beschreiben. In diesem Buch wandert sie von dem Erlebten der Protagonisten in deren Fantasiewelt.

Es wurde in unserem Lesekreis von einer Deutschlehrerin vorgeschlagen, die jedoch mit Mathilda nichts gemeinsam hat, zumindest nicht die Probleme, die diese hatte.

Die Erzählung ist spannend und mitreißend, man kann überhaupt nicht erahnen, was als nächstes kommt, wie im richtigen Leben. Ich glaube, das ist das interessante und faszinierende an der Literatur dieser Autorin.

Das Buch hat alle in unserem Lesekreis so begeistert, dass wir uns entschlossen haben, gleich noch einen Roman der Autorin zu lesen, zum Vergleich, "Sommer wie Winter".

Buchbeschreibung:

"Mathildas große Liebe, Xaver, hat sie verlassen. Daraufhin erleidet die junge Frau einen Nervenzusammenbruch. Sechzehn Jahre später scheint sie endlich einen Platz im Leben gefunden zu haben: Mathilda ist Deutschlehrerin in einer anderen Stadt. Da taucht Xaver, inzwischen gefeierter Jugendbuchautor, plötzlich wieder auf. Die beiden rekapitulieren ihre gescheiterte Beziehung. Die Geburt von Xavers Sohn nur wenige Monate nach der Trennung und dessen Entführung werden zum Angelpunkt ihrer Begegnung. Ein raffiniertes und fesselndes Spiel um Liebe, Rache Schuld nimmt seinen Lauf …"

Samstag, 9. September 2023

Taschler, Judith W. "Sommer wie Winter"

Taschler, Judith W. "Sommer wie Winter" [Summer and Winter] - 2011

Ich habe von der Autorin bereits "Roman ohne U" gelesen und fand ihn hervorragend. Ich dachte, dies sei ein neuer Roman, als ich ihn in meiner Buchhandlung fand. Nachdem ich ihn beendet hatte, stellte ich fest, dass dies ihr erstes Buch war. Respekt. Ich wundere mich nicht, dass noch mehr dazukamen.

Ich kann wenig zum Verlauf der Geschichte erzählen, die Buchbeschreibung sagt schon fast zu viel. Das Buch ist wirklich total spannend und man will wissen, was in dem Dorf passiert ist, wie es dazu kam, dass alle im Krankenhaus liegen und den Vorfall nun erzählen müssen. Das Buch ist hervorragend geschrieben, spannend wie ein Krimi. Oder ein Psychothriller. Obwohl es beides nicht ist. Aber eben total interessant.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde sicher noch mehr Bücher von Judith W. Taschler lesen.

Buchbeschreibung:

"In einem Krankenhaus in der österreichischen Provinz wird eine Familie behandelt, sechs Menschen, zwei von ihnen schwer verletzt. Sie alle erzählen einem Therapeuten ihre Geschichte.

In einem Bergdorf führten sie einen Hof mit einer Pension für Touristen, die sie beneideten um ihr einfaches, naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelte es.

Zorn, Neid und Eifersucht herrschten, auch wenn neimand darüber sprach. Bis es zu spät war und etwas Schreckliches passierte …"

Montag, 6. September 2021

Taschler, Judith W. "Roman one U"

Taschler, Judith W. "Roman one U" [Novel without a U] - 2014

Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam wegen der Schreibmaschine auf dem Titelbild. Ich habe festgestellt, dass das immer ein guter Anfang ist.

Ein interessanter Roman, d.h. eigentlich sind es zwei interessante Romane. Die eine Geschichte spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges … und danach in einem russischen Kriegsgefangenenlager, die andere im heutigen Österreich. Eine Biographin soll das Leben des Onkels einer Kunden beschreiben und hat dazu seine selbst verfassten Aufzeichnungen, die er auf einer Schreibmaschine geschrieben hat, bei der das U nicht mehr funktioniert.

Dass es sich nicht nur um irgendeinen Onkel handelt und wie die ganzen Figuren miteinander verflochten sind, weiß man erst zum Schluss, aber die Erzählweise der Autorin machen die ganze Geschichte interessant und spannend.

Sicher nicht das letzte Buch, dass ich von Judith W. Taschler lesen werde.

Buchumschlag:

"'Die Schreibmaschine funktioniert noch einwandfrei. Nur das U macht Faxen.'

So beginnt ein gebrochener Mann Mitte der Sechziger Jahre, nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, seine Aufzeichnungen, den Roman ohne U. 1945 wurde er nach einem Dummejungenstreich in ein sibirisches Arbeitslager verschleppt. Mit der Pianistin Ludovica wagt er schließlich eine abenteuerliche Flucht.

Jahrzehnte später erhält die Biografin Katharina Bergmüller, Mutter von vier Kindern, den Auftrag, aus diesen Erinnerungen ein Buch zu verfassen. Lange Zeit kann sie die Zusammenhänge zwischen dem
Roman ohne U und der Geschichte ihrer Familie nicht erkennen. Dann stellt der Unfalltod ihres Mannes ihr Leben völlig auf den Kopf …

Nach ihrem Bestseller
Die Deutschlehrerin erzählt die preisgekörnte Autorin Judith W. Taschler von den großen Themen des Lebens in einem rätselhaften und spannenden Familienroman, in dem es um die Liebe geht, um das Leben, aber vor allem immer wieder um das Scheitern."