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Montag, 8. Juni 2026

Lahiri, Jhumpa " Melancholie der Ankunft"

Lahiri, Jhumpa " Melancholie der Ankunft" (Englisch: Interpreter of Maladies) - 1999 

Ich habe dieses Buch im Jahr 2015 gelesen. Das war mein damaliger Kommentar:

"Wie die meisten meiner Freunde wissen, bin ich kein großer Fan von Kurzgeschichten. Ich habe jedoch "Der Namensvetter" (The Namesake) von derselben Autorin gelesen und war wirklich begeistert. Und mehrere meiner Freunde hatten mir 'Melancholie der Ankunft' empfohlen, eine hatte mir sogar ein Exemplar hinterlassen, als sie umzog, ich musste es einfach lesen.

Ich war angenehm überrascht. Was für eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten, einige davon sind sogar miteinander verknüpft, sodass es nicht so scheint, als wären es hundert kleine Geschichten, die man sofort vergisst. Im Gegenteil, Jhumpa Lahiri hat einige wundervolle Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell vergisst. Sie bezieht alle möglichen Probleme mit ein, mit denen jeder konfrontiert werden kann, der in einer anderen Kultur lebt als der, in der er oder seine Eltern aufgewachsen sind. Sie beschreibt einige nette Menschen (und einige nicht so nette), die alle mit einem Leben in zwei verschiedenen Teilen dieser Welt konfrontiert sind. Da die Autorin selbst Inderin ist und in den Vereinigten Staaten aufgewachsen ist, ist dies der Hintergrund für fast alle ihre Geschichten. Da ich selbst fast die Hälfte meines Lebens im Ausland gelebt habe (allerdings nicht in einer so anderen Kultur wie die Charaktere im Buch), kann ich mich mit einigen von ihnen durchaus identifizieren.

Jhumpa Lahiri hat einen guten, eleganten Stil, ihre Geschichten fließen einfach, ich werde sicherlich noch mehr von ihren Werken lesen."

Vor einiger Zeit bin ich einer Online-Gruppe namens Literary Wives beigetreten, und dies war das nächste Buch auf unserer Liste. Also habe ich das Buch noch einmal gelesen – denn die erste Lektüre lag schon eine Weile zurück –, diesmal jedoch unter einem anderen Gesichtspunkt: Was sagt die Autorin über die Ehefrauen in ihrem Buch?

Die meisten dieser Geschichten spielen in Indien und/oder drehen sich um indische Paare.

Eine vorübergehende Sache * (A Temporary Matter)

Wir erleben das Ende einer Ehe. Ein Paar leidet unter dem Verlust eines totgeborenen Babys. Trotz aller Bemühungen haben sie nichts mehr miteinander zu sagen.

Wenn Mr. Pirzada zum Essen kam * (When Mr. Pirzada Came to Dine)

In dieser Geschichte erinnert sich eine Frau an einen Mann aus Ostpakistan/Bangladesch, der ihre indische Familie in den USA besuchte, während seine Familie in der Heimat war. Es ist mehr die Geschichte des Mannes als die der Frau, aber sie gibt uns dennoch einen Einblick in das Leben indischer Ehefrauen in den USA.

Dolmetscher kleiner Unpässlichkeiten * (Interpreter of Maladies)

Diese Geschichte handelt von einer indisch-amerikanischen Familie, die das Land ihrer Herkunft besucht. Wir erfahren mehr über das Leben einer solchen Frau; sie ist sehr einsam. Ich kann das gut nachvollziehen, denn als nicht berufstätige Ehefrau im Ausland hat man nicht das soziale Leben, das Mann und Kinder haben, und es ist schwer, seinen Platz zu finden.

Ein richtiger Durwan * (A Real Durwan) (Türsteher/Pförtner)

Diese Geschichte handelt von einer älteren Frau, die Treppenfegerin ist und auf dem Dach des Gebäudes lebt, in dem sie arbeitet.

Obwohl es hier weniger um die Situation einer Ehefrau geht, erzählt sie von Armut und davon, wie man noch ärmer sein kann als alle anderen um sich herum.

Sexy (Sexy)

Wir sind zurück in den USA. Auch hier geht es nicht um die Ehefrau, sondern um die Geliebte – und um einen Ehemann, der seine Frau verlässt. Eine gelungene Betrachtung dieser Situation aus verschiedenen Perspektiven: die der Ehefrau und die der Geliebten.

Bei Mrs. Sen * (Mrs. Sen's)

Hier haben wir die Geschichte einer indischen Frau, die in den USA lebt, keinen Führerschein besitzt und keinen Kontakt zur Außenwelt hat. Sie kümmert sich nach der Schule um einen elfjährigen Jungen und bringt ihm ihre Küche näher. Wahrscheinlich eine meiner Lieblingsgeschichten. Ich habe sehr mit der Frau mitgefühlt.

Ein gesegnetes Haus * (This Blessed House)

Ein junges indisches Ehepaar in Connecticut zieht in sein neues Haus und findet dort viele christliche Reliquien. Die Frau stellt sie auf den Kaminsims. Eine schöne Geschichte darüber, wie unterschiedlich Menschen sein können, was man behalten und was man annehmen sollte. Und wie sehr die Ehe davon profitieren kann.

Bibi Haldars Therapie * (The Treatment of Bibi Haldar)

Eine Frau leidet unter Anfällen, und ein Arzt empfiehlt, sie zu verheiraten. Doch eine Heirat kostet Geld, und man muss erst einmal einen Heiratskandidaten finden. Also lassen ihre Verwandten sie stattdessen auf dem Dach wohnen. Diese Geschichte befasst sich mit dem Umgang mit Krankheit und Vorurteilen.

Der dritte und letzte Kontinent * (The Third and Final Continent)

Ein Mann zieht von Indien nach London und schließlich in die USA, wo er ein Zimmer bei einer 103-jährigen Dame mietet. Die beiden bauen eine gute Beziehung zueinander auf, bis er heiratet und auszieht. Wir verfolgen das Leben des Mannes und seiner Frau sowie die Geschichte, wie sie sich kennengelernt haben.

Wie ich bei den Geschichten bereits angemerkt habe, drehen sich nicht alle um die Ehefrauen; bei einigen spielt deren Status überhaupt keine Rolle – sie sind einfach nur da. Doch wo sie erwähnt werden, erfahren wir viel über die Unterschiede zwischen indischen und (hauptsächlich) amerikanischen Ehefrauen sowie über deren Rechte und Pflichten.

Ich glaube, das hilft auch zu verstehen, warum Einwanderer so oft unter sich bleiben. Es liegt nicht nur an der Sprache – auch wenn es natürlich nicht hilft, wenn ihnen niemand die Sprache des Gastlandes beibringt –, sondern vielmehr an der Kultur und dem gegenseitigen Verständnis. Besonders die Ehefrauen sind unsichtbar; sie gehen in der Menge unter. Gerade bei arrangierten Ehen versteht der Ehemann seine Frau oft nicht.

Buchbeschreibung:

"Pulitzer-Preis 2000 für Belletristik MELANCHOLIE DER ANKUNFT - wohl jeder Leser bedauert es, wenn er wieder am Ende einer dieser elegant geschriebenen, dabei aber überaus gefühlvollen Geschichten angelangt ist. Und durchweg sind es Lahiris Figuren, die so seltsam berühren und den besonderen Zauber dieser Geschichten ausmachen. Menschen zwischen den Welten: Da ist der Ich-Erzähler aus Der dritte und letzte Kontinent, der, ironisch und anrührend zugleich, seinen langen Weg über drei Kontinente, von Kalkutta über England bis in die amerikanische Universitätsstadt Cambridge, schildert; da ist die Inderin Mrs. Sen, die ihre ganze Sehnsucht nach der verlorenen Heimat in der Freundschaft mit einem kleinen amerikanischen Jungen zu kompensieren sucht. Und da sind Shoba und Shukumar, das junge Ehepaar aus der vielleicht schönsten Geschichte der Sammlung, Eine vorübergehende Angelegenheit. Seit Shoba durch eine Fehlgeburt ihr lang ersehntes Baby verloren hat, ist ihre Ehe mit Shukumar aus dem Lot geraten. Während einer fünftägigen abendlichen Stromsperre beschließen die beiden, die Zeit im Dunkeln zu überbrücken, in dem sie sich abwechselnd etwas aus ihrem Leben erzählen - und zwar etwas, das sie dem anderen bislang verschwiegen haben. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich am letzten Tag des Stromausfalls zeigt: Shukumar erzählt seiner Frau, was damals, in den ersten Stunden nach der Fehlgeburt, wirklich geschah."

Jhumpa Lahiri erhielt im Jahr 2000 den Pulitzerpreis für "Melancholie der Ankunft".

Und hier sind die Rezensionen der anderen Literary Wives:

Becky aus Sydney von Aidanvale

Kate aus Melbourne von booksaremyfavoriteandbest

Rebecca aus Maryland, USA von Bookish Beck

Kay aus Washington State von What? Me Read?

* Die Übersetzungen der einzelnen Kapitel habe ich Wikipedia entnommen. Ich hoffe, es sind diejenigen, die man auch in der deutschen Übersetzung benutzt hat, obwohl das bei einigen mehr als fragwürdig ist.

Dienstag, 3. September 2024

Lahiri, Jhumpa "Das Tiefland"

Lahiri, Jhumpa "Das Tiefland" (Englisch: The Lowland) - 2013

Ich habe ein paar Bücher von Jhumpa Lahiri gelesen, und dieses hier lag schon seit einiger Zeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Ich habe keine Ahnung, warum ich so lange gebraucht habe, um damit anzufangen. Oh, Moment mal, das müssen die Hunderte anderer Bücher auf dem Regal sein. LOL

Obwohl ich viele Bücher über Indien gelesen habe, und ziemlich viele über die Unabhängigkeit (z. B. MitternachtskinderMidnight's Children - von Salman Rushdie) und den Kampf dafür, wusste ich nicht viel über die Naxaliten, nur eine allgemeine Vorstellung davon, dass sie existierten. In diesem Buch lernen wir die Organisation und ihre Anhänger kennen. Und die Geschichte berührt auch den Grund, warum Inder ihr Land verließen, sowie die Rolle der Frauen in der damaligen Gesellschaft, sowohl in Indien als auch in den USA.

Ich wusste, dass es eine gewalttätige Zeit war, aber es ist anders, wenn man von Einzelpersonen hört und wie es ihnen unter bestimmten Umständen erging, selbst wenn diese fiktiv sind. Da ich immer gerne die Hintergründe meiner Bücher recherchiere, besonders wenn es historische sind, erfuhr ich, dass die Gruppe immer noch existiert und es immer noch viele Konflikte mit ihnen gibt und jedes Jahr zahlreiche Menschen getötet werden. Davon hört man im Rest der Welt kaum etwas. Wie schade!

Und dann gibt es in dem Buch auch noch eine "nächste Generation" und all die Implikationen, die sich daraus ergeben, in einem Land aufzuwachsen, in dem die eigenen Eltern nicht geboren wurden.

Ich fand diesen Roman äußerst interessant und gut geschrieben.

Buchbeschreibung:

"Nach sechs Jahren meldet sich die Autorin der wunderbaren Liebesgeschichte 'Einmal im Leben' mit einem neuen Roman zurück: Am Rande eines mit Wasserhyazinthen über­wucherten, zu Monsunzeiten überschwemmten Tieflands in einem Vorort von Kalkutta wachsen die Brüder Subhash und Udayan Mitra auf. Sie sind unzertrennlich, aber auch sehr verschieden. Beide interessieren sich für Wissenschaft und Politik. Aber Subhash, der Pflichtbewusste, entzieht sich den wirren politischen Verhältnissen der sechziger Jahre und zieht in ein ruhiges Küstenstädtchen im Osten der USA, um sich dort der Wissenschaft zu widmen. Udayan hingegen lässt sich mit militanten Maoisten ein und riskiert alles für seinen Traum von einer gerechteren Welt … Aber als Subhash erfährt, was seinem Bruder in jenem mit Hyazinthen überwucherten Gewässer zugestoßen ist, kehrt er nach Indien zurück, um die Wunden zu heilen, die Udayan, nicht zuletzt im Herzen seiner jungen, schwangeren Frau, geschlagen hat. Es entspinnt sich ein mitreißendes familiäres Drama über Kontinente und Generationen. Dieser beeindruckende Roman war in den an­gelsächsischen Ländern ein großer Bestseller. Lahiris Kunst liegt in der Verbindung von weiter Perspektive mit intimster persönlicher Geschichte. Ihre Charaktere, ihre Sätze und Bilder funkeln: Sie ist eine literarische Meisterin, eine der faszinierendsten und erfolgreichsten Autorinnen in den USA von heute."

Lahiri, Jhumpa "Der Namensvetter"

Lahiri, Jhumpa "Der Namensvetter" (Englisch: The Namesake) - 2003

Ein sehr interessantes Buch über eine Einwandererfamilie und ihre in ihrem neuen Land geborenen Kinder. Die Autorin hat denselben Hintergrund wie die Protagonisten und das merkt man ihrem Schreibstil an.

Jeder, der in einem anderen Land als dem lebt, aus dem er ursprünglich stammt, hat ähnliche Erfahrungen und obwohl die Unterschiede in meinem Fall nicht so groß sind, konnte ich den Hintergrund ziemlich gut verstehen.

Mir hat alles an dem Buch gefallen, die Charaktere, ja, alle, die Geschichte selbst, wie das bengalische Paar versucht, sich ein Leben in den Vereinigten Staaten von Amerika aufzubauen, wie ihre Kinder versuchen, ihr Leben zwischen dem indischen und dem amerikanischen Leben zu jonglieren, wie sie versuchen, ihre Identität zu finden.

Es gibt so viele verschiedene Charaktere in der Geschichte, Ashoke, der beschließt, sein Land zu verlassen, Ashima, die ihn begleitet, weil das eine Ehefrau so macht, Gogol, der mit seinem Vornamen nie glücklich ist, der ein Problem hat, wenn er sich in Indien nicht als Inder fühlt und in den USA, wo er sich nicht als Amerikaner fühlt oder zumindest nicht wie ein Amerikaner aussieht, seine Schwester Sonia, die weniger Probleme zu haben scheint als ihr älterer Bruder. Und dann sind da noch die Freunde, die anderen indischen Familien, die Amerikaner.

Das Buch enthält auch einige lustige Geschichten, zum Beispiel die, wie Gogol zu seinem Namen kommt, dass das alles nicht so gedacht war.

Alles in allem eine denkwürdige Lektüre, ich würde es jedem empfehlen.

Ich habe gelesen, dass daraus ein Film gemacht wurde, einer, der zum Buch passt, den ich mir gerne ansehen würde.

Buchbeschreibung:

"Voller Ungeduld wartet das bengalische Ehepaar Ashima und Ashoke auf einen Brief von der Großmutter aus Kalkutta. Denn sie muss für den Erstgeborenen des nach Amerika ausgewanderten Paares einen Namen auswählen, so will es die Tradition. Doch welcher Name dem Enkel zugedacht war, wird die Familie nie erfahren. Der Brief ist verloren gegangen und die Großmutter kurz nach der Geburt gestorben. Ashoke nennt seinen Sohn aus einem Impuls heraus Gogol, nach Nikolai Gogol, seinem Lieblingsautor. So beginnt der Junge sein Leben unter falschen Vorzeichen. Eine großes Unglück, glauben seine Eltern, denn nur der richtige, der schicksalhafte Name kann dem Leben Halt geben. Und schließlich wird es das Kind, das in einem fremden Land aufwachsen muss, schon schwer genug haben.

Ashima und Ashoke setzen alles daran, ihren Sohn in der indischen Kultur zu verwurzeln. Doch für Gogol gilt nur eines: Er möchte ein richtiger Amerikaner werden. Er drängt seine Eltern dazu, Thanksgiving zu feiern und isst lieber Roastbeef statt Samosas. Später studiert er Architektur, hat immer wieder neue Freundinnen und trinkt Alkohol - alles gegen den Willen der Eltern. Bis sein Vater stirbt. Mit Ashokes Tod beginnt Gogols so umsichtig konstruierte amerikanische Fassade zu bröckeln.
"

In diesem Buch werden auch viele andere Bücher erwähnt, die sowohl der Protagonist als auch sein Vater gerne lesen.

Buck, Pearl S. "The Good Earth" (Die gute Erde) - 1931
Crane, Stephen "The Red Badge of Courage" (Die rote Tapferkeitsmedaille) - 1895
Fitzgerald, F. Scott "The Great Gatsby" (Der große Gatsby) - 1925
Gogol, Nikolai "The Overcoat" (Gogols Mantel) - 1842
Maupassant, Guy de  "The Necklace" (Der Schmuck) - 1884
Wharton, Edith "Ethan Frome" (Ethan Frome/Winter) - 1911

Lahiri, Jhumpa "Melancholie der Ankunft"

Lahiri, Jhumpa "Melancholie der Ankunft" (Englisch: Interpreter of Maladies) - 1999

Wie die meisten meiner Freunde wissen, bin ich kein großer Fan von Kurzgeschichten. Ich habe jedoch kürzlich "Der Namensvetter" (The Namesake) von derselben Autorin gelesen und war wirklich begeistert. Und mehrere meiner Freunde hatten mir "Melancholie der Ankunft" empfohlen, eine hatte mir sogar ein Exemplar hinterlassen, als sie umzog, ich musste es einfach lesen.

Ich war angenehm überrascht. Was für eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten, einige davon sind sogar miteinander verknüpft, sodass es nicht so scheint, als wären es hundert kleine Geschichten, die man sofort vergisst. Im Gegenteil, Jhumpa Lahiri hat einige wundervolle Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell vergisst. Sie bezieht alle möglichen Probleme mit ein, mit denen jeder konfrontiert werden kann, der in einer anderen Kultur lebt als der, in der er oder seine Eltern aufgewachsen sind. Sie beschreibt einige nette Menschen (und einige nicht so nette), die alle mit einem Leben in zwei verschiedenen Teilen dieser Welt konfrontiert sind. Da die Autorin selbst Inderin ist und in den Vereinigten Staaten aufgewachsen ist, ist dies der Hintergrund für fast alle ihre Geschichten. Da ich selbst fast die Hälfte meines Lebens im Ausland gelebt habe (allerdings nicht in einer so anderen Kultur wie die Charaktere im Buch), kann ich mich mit einigen von ihnen durchaus identifizieren.

Jhumpa Lahiri hat einen guten, eleganten Stil, ihre Geschichten fließen einfach, ich werde sicherlich noch mehr von ihren Werken lesen.

Jhumpa Lahiri erhielt im Jahr 2000 den Pulitzerpreis for "Melancholie der Ankunft".

Buchbeschreibung:

"Als Jhumpa Lahiri für ihr Debüt mit dem Pulitzerpreis 2000 ausgezeichnet wurde, ging ein Raunen durch die literarische Welt. Seit 1945 wurde kein so junger Autor mehr ausgezeichnet wie die in New York lebende Tochter bengalischer Eltern. Doch die Begeisterung von Lesern und Kritikern gab den Juroren Recht. Niemand kann sich der Suggestion und Schönheit von Lahiris Geschichten entziehen. Ihre leisen Helden leben allesamt zwischen den Welten. Da ist die Inderin Mrs. Sen, die ihre Sehnsucht nach der verlorenen Heimat mit der Freundschaft zu einem amerikanischen Jungen kompensiert. Da sind Shoba und Shukumar, die durch eine Fehlgeburt ihr lang ersehntes Baby verloren haben. Brillante Geschichten über Menschen im Spannungsfeld der sinnlichen Magie Indiens und der Verrücktheiten des amerikanischen Alltags (buch.de)."

Ich habe dieses Buch gemeinsam mit den Literary Wives noch einmal gelesen, und meine Rezension ist du hier.