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Dienstag, 4. November 2025

Milne, A. A. "Pu der Bär"

Milne, A. A. (Alan Alexander) "Pu der Bär" (Englisch: Winnie the Pooh) - 1926

Welches Kind mag Winnie Puuh nicht? Ich jedenfalls nicht, denn ich wusste gar nicht, dass es ihn gibt. Ich bin abseits der englischen Literatur aufgewachsen, zumindest bis zur Sekundarstufe. Deshalb habe ich ihn erst später gelesen, als ich erwachsen war.

Ich liebe Winnie Puuh und all seine Freunde, besonders seinen menschlichen Freund Christopher Robin und den ungestümen Tigger, aber auch das neugierige kleine Ferkel, die weise alte Eule, den düsteren I-Aah, die freundliche Känga und ihren kleinen Sohn Ruh.

Ich liebe die Beschreibung, wo Puuh lebt, nämlich "unter dem Namen Sanders" in einem Haus im Hundert-Morgen-Wald. Die Doppeldeutigkeit sagt alles und gibt den Ton für diese ziemlich lustige und psychologische Kindergeschichte an.

Sie ist so wunderschön geschrieben und steckt so viel Geschichte und Herz darin, dass man sie in jedem Alter lesen und genießen kann.

Buchbeschreibung:

"Hier kommt Pu der Bär, Christopher Robins bester Freund, mit all seinen Bekannten aus dem Sechzig-Morgen-Wald! Da gibt es Ferkel mit dem kleinen Mut, den griesgrämigen Esel I-Ah, Kaninchen, die zischende Eule und all die anderen."

Dienstag, 5. August 2025

Ashworth, Andrea "Als unser Haus in Flammen stand"

Ashworth, Andrea "Als unser Haus in Flammen stand" (Englisch: Once in a House on Fire) - 1999

Ich habe dieses Buch absolut geliebt. Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Man kann sich vorstellen, dabei gewesen zu sein – das ist das beste Lob, das ich einer Autorin geben kann.

Andrea Ashworth beschreibt ihre Jugend in einem mittellosen Haushalt voller Gewalt und anderer Probleme. Ihre depressive Mutter schickt die Familie durch eine Reihe von Stiefvätern, von denen keiner als "normales" Familienmitglied bezeichnet werden kann.

Ich bewundere Andrea einfach für das, was sie trotz all ihrer Probleme erreicht hat und was sie als Ausrede hätte benutzen können, um in das gleiche Muster wie ihre Mutter zu verfallen. Manchmal tat mir die Mutter leid, manchmal war ich wütend auf andere, aber dann tat sie mir wieder leid, weil ich verstehen kann, wie man so endet wie sie. Sie hatte einfach keine Hoffnung, dass sich etwas ändern könnte, wenn sie sich änderte.

Auf jeden Fall kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Und nein, ich möchte nichts hören, was meine Bewunderung für das Buch und die Autorin trüben würde.

Buchbeschreibung:

"Die Gespenster der Vergangenheit verbannen, das wollte Andrea Ashworth mit ihrem Buch. Es erzählt die mitreißende, bestürzende Geschichte ihrer Kindheit in Manchester Anfang der siebziger Jahre: unvergeßliche Bilder von Leid und Armut, aber auch Solidarität, Zuneigung und unbeugsamen Überlebenswillen."