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Mittwoch, 9. September 2026

Boom, Corrie ten "Die Zuflucht

Boom, Corrie ten with Sherrill, John and Elizabeth "Die Zuflucht: Corrie ten Boom erzählt aus ihrem Leben 1892-1945" (Niederländisch: De Schuilplaats) - The Hiding Place. The Triumphant Story of Corrie Ten Boom - 1972

Wenn ihr Anne Franks "Tagebuch" gelesen haben, solltet ihr auch dieses Buch lesen. Es erzählt die Geschichte einer Familie, die Menschen wie die Familie Frank versteckte, und schildert, was ihnen widerfuhr.

Wie jemand diese Gräueltaten mitansehen kann – sei es aufseiten des Feindes oder im eigenen Volk – und dabei dennoch so positiv bleibt und an einen Sinn hinter all dem glaubt ... das ist für mich unfassbar. Ich bin dankbar, dass es solche Menschen gibt, und hoffe, dass ich genauso reagieren würde, wenn ich vor dieser Entscheidung stünde.

Die Familie ten Boom gehörte jedenfalls zum niederländischen Widerstand. Sie versteckten jeden, der Hilfe brauchte – vor allem Juden – und verhalfen ihnen zur Flucht aus dem Land.

Besonders gut gefiel mir der Vater, der seiner Familie ein echtes Vorbild war. Hier ist ein Zitat, das dies wunderbar veranschaulicht:
"Vater hielt das Baby fest an sich; sein weißer Bart streifte dessen Wange, während er in das kleine Gesicht blickte – mit Augen, die so blau und unschuldig waren wie die des Kindes selbst. Schließlich sah er zu dem Pastor auf.'‚Sie sagen, wir könnten für dieses Kind unser Leben verlieren. Ich würde das als die größte Ehre betrachten, die meiner Familie zuteilwerden könnte.'"

Ein weiteres Zitat, auf das ich eingehen möchte:
"Seltsamerweise fiel es den Menschen nicht am schwersten, den Deutschen oder Japanern zu verzeihen; vielmehr waren es die eigenen Landsleute, die sich auf die Seite des Feindes geschlagen hatten."
Das kann ich gut verstehen. Viele Deutsche oder Japaner hatten keine Wahl, doch diese Leute hatten ihre eigenen Landsleute verraten. Allerdings muss ich – nachdem fast zwanzig Jahre in den Niederlanden lebe – widersprechen, dass man den Deutschen so bereitwillig verzieh; es gibt hier viele Menschen, die es bis heute nicht vergessen haben.

Es war sehr interessant zu sehen, wie sie das Versteck errichteten und wie es ihnen gelang, ein zusätzliches Zimmer in das Haus einzubauen, ohne dass es jemand bemerkte.

Zugegeben, das Buch ist stark religiös geprägt; Corrie ten Boom und ihre Familie waren Kalvinisten und gehörten der Niederländisch-Reformierten Kirche an, die sehr streng und konservativ war. Doch genau das war ein Beweggrund für ihr Handeln. Auf jeden Fall ist das Buch absolut lesenswert.

Buchbeschreibung:

"Corrie ten Boom, die niederländische Autorin wurde vor allem mit ihrem Buch 'Die Zuflucht' berühmt, in dem sie erzählt, wie ihre Familie während des Dritten Reichs Juden in ihrem Haus versteckte und dabei schwere Opfer bringen mußte. In ihren Werken spiegeln sich die ungewöhnliche Tiefe und Kraft ihres Glaubens und ihre warmherzige Art auf bewegende Weise wider.

Der internationale Bestseller berichtet über die entscheidenden Jahre im Leben Corrie ten Booms. Mit ihrer ganze Familie bietet sie Verfolgten Schutz und wird selbst zu einer Verfolgten: 1944 wird sie verhaftet und ins KZ Ravensbrück deportiert. Anders als ihre Schwester überlebt sie die Qualen.

Trotz alldem wird sie eine Botschafterin des Themas "Vergebung" und predigt nach dem Krieg in über 60 Ländern.
"

Mittwoch, 12. August 2026

Bunyan, John "Pilgerreise zur seligen Ewigkeit"

Bunyan, John "Pilgerreise zur seligen Ewigkeit" (Englisch: The Pilgrim's Progress from This World to That Which Is to Come) - 1678

Ein Klassiker, den ich schon seit einiger Zeit lesen wollte. Generell liebe ich Klassiker und genieße sie meist sehr. Mit diesem hier hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten; er liest sich eher wie ein Theaterstück als wie ein Roman – und ich bin nicht gerade der größte Fan davon, Theaterstücke zu lesen. Zuweilen hatte ich das Gefühl, ich sei genau wie unser Pilger auf eine Reise durch dieses Buch aufgebrochen, und ich fragte mich, ob ich jemals die Erlösung – sprich: das Ende – erreichen würde.

Ich habe es schließlich geschafft, und auch wenn ich froh bin, das Buch beendet zu haben, halte ich es doch für einen Klassiker, der besser in seiner Zeit verblieben wäre. Ich bin sicher, dass er damals weitaus mehr geschätzt wurde, heute jedoch ein wenig veraltet wirkt. Und dies sage ich aus der Perspektive einer Christin, die ihre Bibel gelesen hat und gut kennt.

Buchbeschreibung:

"'Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit' ist eine christliche Allegorie aus dem Jahr 1678 und gilt als eines der bedeutendsten theologischen Werke in der Literatur und als Vorläufer des erzählerischen Aspekts christlichen Medien. Der unwiderstehliche Reiz des Buches, das die Vorstellungskraft des Lesers mit der Handlung und der Szenerie eines Märchens beglückt, das seinen Einfallsreichtum anregt, indem es ihn dazu bringt, eine Vielzahl kurioser Analogien zu entdecken, das seine Gefühle für die Menschen interessiert, die verwundbarer sind als er selbst und mit Versuchungen von innen und außen kämpfen, das ihm jeden Augenblick ein Lächeln entlockt durch manchmal wunderliche und doch einfache Annehmlichkeite, und das dennoch in seinem Geist ein Gefühl der Ehrfurcht vor Gott und des Mitgefühls für den Menschen hinterläßt, wird bei jedem Leser seine Wirkung entfalten. Der vorliegende Text folgt der 1859 herausgegebenen Edition der Wuppertaler Traktatgesellschaft, wurde aber in den wichtigsten Worten und Begriffen soweit überarbeitet, dass diese der aktuell gültigen Rechtschreibung entsprechen. Darüber hinaus bietet das Buch über 500 erklärende Fußnoten."

Freitag, 3. April 2026

Sienkiewicz, Henryk "Quo Vadis?"

Sienkiewicz, Henryk "Quo Vadis?" (Polnisch: Quo Vadis. Powieść z czasów Nerona) - Quo Vadis: A Narrative of the Time of Nero - 1895 

"Wohin gehst du?", eine Frage aus dem Neuen Testament (Johannes 13,36), die in der lateinischen Übersetzung als Buchtitel verwendet wird, ist sehr ermutigend. Sie vermittelt ein Gefühl von Geheimnis.

Dieses Buch stand schon fast mein ganzes Leben lang auf meiner Wunschliste. Warum habe ich es nie zuvor in Angriff genommen? Nun, vielleicht dachte ich, es wäre eher eine Herausforderung. Tatsächlich ist es überraschend leicht zu lesen, mit einer erstaunlichen Geschichte und viel historischem Hintergrund. Ich habe andere Bücher über die frühen Christen in Rom gelesen und war schon immer von ihnen fasziniert. Warum gibt jemand sein Leben und das seiner Lieben für eine neue Religion auf? Was steckt hinter diesen Märtyrern, was sind ihre Motive, ihre Wünsche?

Dieses Buch gibt viele Antworten auf diese Fragen. Es ist ein Buch über Geschichte und gleichzeitig ein Buch über Religion und Philosophie, über Sklaverei, Macht und Armut. Wir erfahren, wie das antike Rom regiert wurde, wie die Reichen und wie die Armen lebten. Wir erleben Liebe und Krieg, Vertrauen und Verrat, Gebete und Kämpfe - die ganze Welt scheint sich auf diesen Seiten zu versammeln.

Zugegeben, es ist ein dickes Buch (über 700 Seiten), aber es lohnt sich. Wir begegnen sogar dem Heiligen Petrus und dem Heiligen Paulus; ersterer wird immer als erster Papst genannt. Wir sehen, wie seine Anhänger ihn sehen, ihn lieben und durch ihn Kraft finden. Vielleicht ist das der Hauptgrund, warum dieses Buch "Quo Vadis?" heißt?

Lygia ist eine junge griechische Sklavin, und der römische Patrizier Marcus verliebt sich in sie. Anfangs weiß er nicht, dass sie Christin ist, aber er versucht alle möglichen Tricks, um sie zu erobern. Daran hat sich nicht viel geändert, aber er hat andere Taktiken auf Lager. Er zieht seinen Onkel Gaius Petronius (eine der vielen realen historischen Figuren in diesem Roman) zu Hilfe.

Die Handlung ist nicht der atemberaubendste Teil des Romans, obwohl sie ziemlich gut ist. Aber der Schreibstil ist ebenso kraftvoll, die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, ebenso wie die Szenen. Die sehr realistische Beschreibung jedes noch so kleinen Details lässt einen glauben, man wäre mitten im Buch, mittendrin im Geschehen.

Es überrascht mich nicht, dass der Autor den Nobelpreis erhalten hat, er war ein fantastischer Schriftsteller. Ich werde versuchen, mehr von seinen Büchern zu lesen, dieses hier war großartig.

Buchbeschreibung:

"Der römische Patrizier Vinicius liebt die Königstochter Lygia, die dem neuen christlichen Glauben anhängt. Ungeschickt umwirbt er sie, und sie gelangt an Neros Hof gerade in dem Moment, als der dekadente Kaiser Rom anzünden lässt. Die Tat lastet er den Christen an. Lygia und ihrem Diener, dem bärenstarken Ursus, droht der Tod bei blutigen Zirkusspielen. Doch Vinicius, mittlerweile ebenfalls Christ, setzt alles daran, seine Geliebte zu retten. - Gründlich im Detail und mit sprachlicher Wucht hat Sienkiewicz in 'Quo vadis?' eine Liebe im antiken Rom geschildert. Für seinen Roman erhielt er 1905 den Nobelpreis für Literatur."

Henryk Sienkiewicz erhielt 1905 den Nobelpreis für Literatur "auf Grund seiner großartigen Verdienste als epischer Schriftsteller."

Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und Ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.

Samstag, 7. Februar 2026

Saramago, José "Kain"

Saramago, José "Kain" (Portugiesisch: Caim) - Cain - 2009

Ich liebe die Romane unserer Nobelpreisträger und konnte daher nicht widerstehen, dieses hier zu lesen. Ich habe gelesen, dass dies das letzte Buch dieses Atheisten über die Bibel ist. Hmm, das klang interessant.

Und das war es auch. Die Geschichte beginnt mit Adam und Eva und ihrer Vertreibung aus dem Paradies ... nun ja, wir alle kennen diese Geschichte. Oder etwa nicht? José Saramago findet eine einzigartige und satirische Art, diese Geschichte zu erzählen, die so alt ist wie die Menschheit. Wir sehen dann den ersten Mord, Kain tötet seinen Bruder Abel, und dann sehen wir, wie Kain weiterlebt und alle biblischen Berühmtheiten wie Abraham, Moses, Noah, Lilith und Hiob trifft und alle wichtigen Orte besucht, zum Beispiel in Lot, Babel, Jericho, Sodom und Gomorra, zu den wichtigsten Zeiten – kurz gesagt, er ist allgegenwärtig.

Was mich am meisten beeindruckt hat: Die Charaktere waren sehr realistisch, sehr real. Der Hintergrund wurde gut erklärt, und viele Geschichten ergaben Sinn. Wir erfahren hier, was mit Adam und Eva geschah, nachdem sie das Paradies verlassen hatten, und wohin sie gingen.

Ob man nun an die Bibel glaubt oder nicht, dies ist ein hochinteressantes Buch, ein sehr guter Ausgangspunkt für tiefgründige Diskussionen. Es hilft auch, viele der Geschichten zu verstehen, auch wenn es nur eine Sichtweise darstellt. Aber genau dieser Teil wird im Religionsunterricht normalerweise nicht behandelt. Ich möchte nicht behaupten, dass irgendetwas in diesem Buch wahr ist, denn das ist es nicht. Es ist die Interpretation eines Atheisten. Es trägt dennoch zu einem besseren Verständnis bei. Es ist manchmal sogar lustig.

Der Autor wurde für diesen Roman und "Das Evangelium nach Jesus Christus" (O Evangelho Segundo Jesus Cristo/The Gospel According to Jesus Christ) vielfach kritisiert, insbesondere von der katholischen Kirche. Ich denke, ich muss hier einen anderen Nobelpreisträger zitieren, Sir Winston Churchill, der sagte: "Sie haben Feinde? Gut. Das bedeutet, dass Sie irgendwann in Ihrem Leben für etwas eingetreten sind."

Ich bin sehr froh, dies gelesen zu haben.

Buchbeschreibung:

"Jesus als 'Mensch unter Menschen' - lebenshungrig und voller Neugierde, sinnenfroh und genießerisch, manchmal aber auch ängstlich und unsicher. José Saramago gibt in seiner bisweilen skandalösen, stets aber glaubwürdigen "Heilandsgeschichte" den bekannten Ereignissen immer wieder überraschende, phantasievolle neue Wendungen. Er rüttelt an den Fundamenten unserer Kultur und stellt mit beeindruckender Radikalität Geschichte, Religion und Legende in Frage."

José Saramago "der mit Gleichnissen, getragen von Phantasie, Mitgefühl und Ironie, ständig aufs Neue eine entfliehende Wirklichkeit greifbar macht" erhielt den Nobelpreis für Literatur 1998.

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Donnerstag, 8. Januar 2026

Hamill, Pete "Schnee im August"

Hamill, Pete "Schnee im August" (auch: Der Junge und der Rabbi) (Englisch: Snow in August) - 1998

Brooklyn, zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein elfjähriger irisch-katholischer Junge, dessen Vater im Krieg starb und der allein mit seiner Mutter lebt, freundet sich mit einem tschechischen Rabbiner an und lernt etwas über das Judentum und den Holocaust. Gemeinsam begegnen sie Rassismus und Gewalt. Gemeinsam mit Michael lernen wir die jiddische Sprache, jüdische Geschichte, jüdische Literatur, den jüdischen Folklore-Golem kennen - und Baseball.

Die Geschichte ist gut erzählt, wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und steigert die Spannung. Man könnte sie fast an einem Tag lesen, aber man möchte sich nicht zu früh von den Figuren verabschieden, da man sie hoffentlich genauso lieb gewinnt wie ich.

Ich habe dieses Buch wirklich geliebt und würde gerne mehr von diesem Autor lesen.

Buchbeschreibung:

"Winter 1946: Ein Schneesturm fegt durch die Straßen von Brooklyn, aber als Meßdiener muß der zwölfjährige Michael Devlin irgendwie zur Kirche kommen. Als er an der Synagoge des Viertels vorbeieilt, sieht er in der Tür den alten Rabbi, der ihn zu sich winkt. Es ist Sabbat, und Rabbi Hirsch braucht jemanden, der ihm die Heizung anzündet. Mit Herzklopfen betritt Michael die unheimliche Synagoge. Was anfängt wie das Abenteuer eines der von ihm so bewunderten Comic-Helden, wird für Michael bald zum Fenster in die fremde, magisch anziehende Welt von Rabbi Hirsch, der gerade erst dem Grauen Europas entkommen ist. Michael wird sein Schabbes-Goi, hilft ihm, sich in der Neuen Welt zurechtzufinden, erklärt ihm amerikanische Bräuche, Baseballregeln und Grammatik. Umgekehrt beschwört der Rabbi das Leben und die Geschichte von Prag herauf, erzählt von Mozart und der Kabbala und endlich auch von der uralten Legende des Golem. Zum ersten Mal erfährt Michael etwas von jüdischer Weisheit und Tradition. Doch als er davon erzählen will, eckt er bei seinen irisch-katholisch geprägten Schulfreunden schnell an. Michael hat aber noch größere Sorgen. Er hat gesehen, wie Frankie McCarthy und seine Gang den Ladenbesitzer Mr. Greenburger beraubt und geschlagen haben. Frankie schüchtert Michael mit Drohungen ein, und so schweigt er, als die Polizei nach Zeugen sucht. Den ganzen Sommer über terrorisiert Frankies Gang das Viertel: die Rowdys malen Hakenkreuze an die Synagoge, verprügeln Michael als Verräter und belästigen sogar seine Mutter. Als schließlich Rabbi Hirsch brutal zusammengeschlagen wird, sieht die Mutter nur noch einen Ausweg: weg aus der Gegend. Michael aber will nicht aufgeben. In seiner Verzweiflung besinnt er sich auf die Legenden des Rabbis und erkennt: Nur ein Wunder kann die Rettung bringen! Eine einfache Geschichte von Freundschaft und Erwachsenwerden, aber auch ein Konflikt, der wie im Brennglas die großen Fragen aufwirft - nach Mut und Vorurteilen, Anpassung und Widerstand. Poetisch beschwört Pete Hamill die Kraft der Worte und des Glaubens. Mit feinem Ohr für den Tonfall schildert er das irische wie das jüdische Milieu Brooklyns präzise und atmosphärisch dicht. Zwischen Frank McCourt und Isaac Bashevis Singer ist Hamills Roman moderne Fabel und realistisches Porträt zugleich."

Montag, 5. Januar 2026

Brijs, Stefan "Der Engelmacher"

Brijs, Stefan "Der Engelmacher" (Niederländisch/Flämisch: De engelenmaker) - The Angel Maker - 2005

Die Geschichte handelt von einem Arzt, der Klontechnik betreibt und mit seinen Kindern ein sehr privates Leben in einem abgelegenen Dorf im deutschsprachigen Teil Belgiens führt. Im Laufe der Geschichte erfahren wir sein Geheimnis.

Wir hatten das Buch ausgewählt, weil es nur wenige niederländische Bücher gibt, die ins Englische übersetzt wurden. Die Geschichte hat uns unterschiedlich berührt. Sie war fesselnd, spannend und regte zum Nachdenken an.

Wir erfuhren etwas über das Asperger-Syndrom, Autismus und die frühere Behandlung von Anstaltsinsassen. Und über das Klonen.

Es war interessant, den Kontrast zwischen moderner Wissenschaft und Engstirnigkeit zu erleben. Das Buch war leicht zu lesen, hatte aber so viele Ebenen. Es gab viel Symbolik, die Dreifaltigkeit tauchte immer wieder auf.

Der Autor hat hervorragend recherchiert, viele Informationen und Fakten schienen richtig.

Manche fanden das Buch sehr gut, andere fanden es verstörend und deprimierend, ja sogar schrecklich, abstoßend und brachte manche von uns weit über ihre Komfortzone hinaus. Es hat einen sehr gotischen Touch.

Die Kleinstadtmentalität war verstörend. Wir fanden, dass sie überall gleich sind.

Es gab im ganzen Roman niemanden, mit dem wir uns identifizieren konnten. Selbst die Kinder wurden so unmenschlich dargestellt, dass wir nur Mitgefühl für die Lehrerin empfinden konnten.

Wir sagen gerne, dass "Wissenschaft wertfrei ist", dass es keine Grenzen geben kann, es ist Entdeckung um der Entdeckung willen. Was machen wir mit den Entdeckungen? Jemand, der keine Hemmungen hat, wird sie nutzen. Das Zitat "Die Medizin hat uns erlaubt, langsamer zu sterben" wurde erwähnt.

Man weiß schon vom ersten Satz an, dass das nicht gut ausgehen wird. Der Autor lässt viele Fragen offen.

Der Titel gefiel mir nicht besonders. Im Deutschen ist ein Engelmacher jemand, der eine unsichere, illegale Abtreibung durchführt. Aber als Thema war dies genauso schlimm. Ich hatte mich nicht auf das Buch gefreut und es hat mir nicht besonders gefallen. Auch das (ursprüngliche) Coverbild und das des Künstlers gefielen mir nicht. Ersteres erinnerte mich an ein verdorbenes Spiegelei, Letzteres ließ mich denken, der Autor schreibe über sich selbst.

Trotzdem hatten wir eine sehr interessante Diskussion über ein sensibles Thema.

Wir haben das Thema im November 2012 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"'Gott gibt und Gott nimmt, Victor. Aber nicht immer. Manchmal müssen wir es selbst tun!'

Wolfheim, gelegen im Dreiländereck, ganz in der Nähe von Aachen: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Dr. Victor Hoppe in seinen Geburtsort zurück. Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Dorfbewohner wundern sich vor allem über die drei Babys, die er dabei hat: Es sind offensichtlich Drillinge, die Jungen gleichen sich wie ein Ei dem anderen, und alle sind von einer Hasenscharte entstellt – eine Fehlbildung, die bereits Victor von seinem Vater geerbt hatte und die ihm seinerzeit das Leben schwer machte. Denn die Einheimischen sind abergläubisch. Auch jetzt machen Gerüchte die Runde. Und tatsächlich drängen sich Fragen auf: Wo ist die Mutter? Was will Victor nach all den Jahren in Wolfheim? Warum versteckt er die Kinder? Doch als der Doktor einem Jungen aus dem Dorf das Leben rettet, ändert sich die Lage dramatisch und seine Popularität steigt. Man beginnt sich mit ihm zu arrangieren, auch wenn er nach wie vor wunderlich erscheint. Man fasst sogar Zutrauen zu ihm. Bis die Kinderfrau der Drillinge, eine ehemalige Lehrerin aus dem Dorf, eines plötzlichen Todes stirbt …
"

Freitag, 19. Dezember 2025

Cottrell Boyce, Frank "Millionen"

Cottrell Boyce, Frank "Millionen" (Englisch: Millions) - 2004

Ich habe mir dieses Buch von meinem Sohn ausgeliehen, nachdem es vor ein paar Jahren im Lesekreis empfohlen wurde.

Eine ziemlich lustige Geschichte: Zwei Jungen finden eine Tasche voller gestohlenem Geld und müssen es innerhalb von siebzehn Tagen ausgeben, weil – hört euch das an – Großbritannien der Eurozone beitritt und all die Pfund wertlos werden.

Die Jungen haben ihre Mutter verloren, aber das ist nur ein Nebenaspekt der Geschichte. Es hätte jedem Jungen passieren können, der in seinem Garten war, als die Tasche aus einem vorbeifahrenden Zug fiel.

Das Buch ist ziemlich lustig, aber man merkt, dass es für jüngere Kinder geschrieben wurde, vielleicht höchstens zehn Jahre alt. Es ist kein Jugendbuch, das auch Erwachsenen gefällt, sondern ein Kinderbuch.

Interessant, wie der Autor versucht, die alte Frage zu beantworten, was man tun würde, wenn man viel Geld zum Ausgeben hätte. Mir hat gefallen, wie er erklärt, was eine Metapher für ein Kind bedeuten kann: Kinder nehmen alles wörtlich.

Am Ende lernen die Jungen, dass Geld eine große Belastung sein kann. Auch hier ist das Buch eher für Kinder als für Erwachsene geschrieben. Mir hat es also nicht so gut gefallen, aber es ist auf jeden Fall interessant, wenn man etwas Schnelles und Einfaches möchte. Oder wenn man ein schönes Buch für einen Zehnjährigen sucht.

Buchbeschreibung:

"Zugegebenermaßen passiert es eher selten, dass Geld vom Himmel fällt. Doch eines Abends landen Millionen von Pfund vor Damians Füßen. Um genau zu sein: zweiundzwanzig Millionen und neunhundertsiebenunddreißigtausend Pence. Damian glaubt, dass das Geld nur von Gott sein kann. Schließlich hat er dem gerade erzählt, dass Mum tot ist. Und von seinem großen Bruder Anthony weiß er, dass die Leute dir immer was geben, wenn du ihnen das erzählst. Außerdem, wer sonst hätte so einen Haufen Geld? Aber es ist nicht nur erquicklich, so reich zu sein, denn die beiden Brüder haben nur 17 Tage Zeit, um das Geld auszugeben. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst an."

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Strobel, Lee "Der Fall Jesus"

Strobel, Lee "Der Fall Jesus: ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit" (Englisch: The Case for Christ: A Journalist's Personal Investigation of the Evidence for Jesus) - 1998

Ein atheistischer Journalist versucht, die Wahrheit über Christus und seine Auferstehung herauszufinden. Er reist durch die gesamten Vereinigten Staaten, um mit Experten aus Wissenschaft, Religion, Geschichte, Recht und Philosophie zu sprechen. Sie alle legen ihm einen Fall vor und erläutern, wie sie zu ihren Beweisen gelangt sind.

Es ist erstaunlich, wie viele Fakten diese Männer anführen, aber am Ende behaupten sie immer noch, es sei jedem selbst überlassen, ob er glaubt oder nicht. Interessantes Buch, ideal für Diskussionen.

Buchbeschreibung:

"Wie bei einem Kriminalfall nimmt Lee Strobel auf der Suche nach Wahrheit Experten ins Kreuzverhör und konfrontiert sie mit wissenschaftlichen Fakten, anerkannten Beweisen und unangenehmen Fragen. Wie verlässlich ist das Neue Testament? Gibt es außerhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Die 'Gerichtsverhandlung' können Sie in diesem aufregenden Buch nachverfolgen, doch das 'Urteil' müssen Sie selbst fällen …"

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Elwell Hunt, Angela "Der Traum der drei Bäume"

Elwell Hunt, Angela "Der Traum der drei Bäume. Nach einer alten Erzählung" (Englisch: The Tale of Three Trees) - 1989

Ich habe dieses Kinderbuch vor langer Zeit gekauft. Es war bei einer Elternveranstaltung, und damals war es nicht einfach, englischsprachige Bücher zu kaufen, geschweige denn Kinderbücher. Also ergriff ich die Gelegenheit, ohne überhaupt zu wissen, worum es ging. Ich wusste nur, dass eine der anderen Mütter es empfohlen hatte.

Ich bin froh, dass ich auf sie gehört habe. Dies ist eines der besten Kinderbücher über Religion, die ich je gelesen habe. Die Geschichte von drei Bäumen, die etwas Großes werden wollen: Sie wollen Schätze bergen, die sieben Weltmeere besegeln oder die größten Bäume aller Zeiten werden. Keiner ihrer Träume wird so wahr, wie sie es sich vorstellen, aber sie entdecken, dass sie für etwas viel Größeres bestimmt sind.

Ich habe dieses Buch nicht nur meinen eigenen Kindern vorgelesen, sondern es auch jedes Jahr zu Weihnachten und Ostern in meiner Religionsgruppe in der Kirche verwendet. Es bringt Kindern etwas über Religion bei, zeigt ihnen aber auch, dass unsere Träume manchmal wahr werden, nur auf andere Weise. Wenn ihr euch für das Christentum interessiert und ein gutes Kinderbuch sucht, ist dieses das Richtige für euch.

Buchbechreibung:

"Es waren einmal drei Bäume. Sie wuchsen oben auf einem Hügel. Jeder von ihnen hatte einen ganz besonderen Wunsch, was einmal aus ihm werden sollte, wenn er groß war. Der erste Baum wollte gern zu einer wunderschönen Schatztruhe werden. Der zweite Baum träumte davon, später als stolzes Schiff über die Ozeane zu fahren, und der dritte Baum hatte einen noch ausgefalleneren Wunsch. Viele Jahre vergingen. Die Bäume wuchsen heran und wurden schließlich gefällt. Aber keiner ihrer Träume schien in Erfüllung zu gehen - bis etwas sehr Überraschendes geschah ... Liebevoll hat Angela E. Hunt diese alte Legende nacherzählt, in der es um viel mehr als nur erfüllte Wünsche geht."

Donnerstag, 21. August 2025

Alighieri, Dante "Die Göttliche Komödie"

Alighieri, Dante "Die Göttliche Komödie"  (Italienisch: Divina Commedia) - The Divine Comedy - 1308-20

Ich liebe Klassiker. Ich liebe dicke Bücher. Das wären also zwei Pluspunkte für dieses Buch.
Ich lese nicht gerne Theaterstücke. Ich lese nicht gerne Gedichte. Das sind zwei Minuspunkte für dieses Buch.
Wer gewinnt? Schwer zu sagen. Wenn man etwas nicht gerne liest, wird es auch nicht besser, wenn es länger wird. Die Länge sprach also gegen die Lektüre.

Ich fand das Buch auch nicht besonders lustig, nicht dass ich etwas dagegen hätte, aber wenn der Titel "Komödie" lautet, sollte man zumindest ab und zu schmunzeln. Hmmm, ist nicht passiert. Vielleicht nicht mein Humor (obwohl das normalerweise Slapstick ist und das hier definitiv auch nicht).

Ich weiß, wie oft dieses Werk als hochintelligent, als größtes Kunstwerk usw. gepriesen wird, aber ich konnte mich damit nicht wirklich identifizieren. Sagen wir es so: Für Klassikliebhaber, ist das wahrscheinlich ein Muss, und ich bin froh, es zu Ende gelesen zu haben.

Dies war unsere Lektüre in unserem internationalen Online-Lesekreis im Oktober 2025. Hier sind einige Kommentare aus der Gruppe:
  • Wir hatten eine lebhafte und spannende Diskussion. Einige von uns waren beeindruckt, wie lebendig und kraftvoll der Schreibstil auch nach 700 Jahren noch wirkt. Die schwedische Übersetzung von 1983 wurde als ausgezeichnet empfunden, während die ältere finnische Version schwerer zu verstehen schien.
    Wir bewerteten das Buch mit 4 bis 5 von 5 Sternen. Die vielen Ebenen der Hölle führten zu zahlreichen Diskussionen – ob Dantes Reise real, traumhaft oder symbolisch war. Diejenigen mit mehr Hintergrundwissen in antiker Literatur und Geschichte konnten den Verweisen leichter folgen, während andere von der Flut griechischer und römischer Namen und Orte überwältigt waren. Ein Mitglied bemerkte, dass Dante sogar einige seiner realen Feinde in die Hölle geschickt hatte, was der Geschichte eine persönliche und politische Dimension verlieh. Ein Exemplar enthielt ein Vorwort eines Übersetzers, in dem es hieß, der Autor selbst habe das Buch lediglich "Komödie" genannt, angeblich weil es schließlich ein Happy End habe, sodass der göttliche Teil erst Hunderte von Jahren später von der Geschichte hinzugefügt worden sei.
  • Wir haben uns auch von Inferno inspirierte Kunst angeschaut, von Gemälden bis zu Illustrationen. Ein Mitglied besaß eine Ausgabe mit auffallend düsteren und lebendigen Bildern, die das Erlebnis noch verstärkten.
  • Insgesamt waren wir uns einig, dass Inferno die Zeit bemerkenswert gut überstanden hat, obwohl moderne Übersetzungen es heute deutlich zugänglicher machen. Die nächsten Teile, Fegefeuer und Paradiso, hatte noch keiner der anderen Mitglieder gelesen.

  • Wie mein Englischlehrer in der 11. Klasse sagte: "Es ist ein Wahnsinnsbuch." (It's a helluva book.)

  • Dantes außergewöhnlicher Intellekt und seine Vorstellungskraft verwoben italienische Geschichte, Kirchengeschichte, Philosophie, Theologie und sein eigenes Leben auf verblüffende Weise. "The Figure of Beatrice" [Die Gestalt der Beatrice] (Goodreads) von Charles Williams bietet wertvolle Einblicke. Ich war sehr bewegt, Dantes Grab in Ravenna zu besuchen (er starb dort noch im Exil aus Florenz an Malaria).
Buchbeschreibung:

"Die Göttliche Komödie ist eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Literatur. Wie seine antiken Vorbilder epischer Dichtung erzählt Dante phantasievoll, bildreich und detailgenau. Der Erzähler durchschreitet die drei jenseitigen Reiche der christlichen Weltordnung: Hölle, Fegefeuer und Paradies. An der Seite Vergils und der schönen Beatrice begegnet er während seiner einwöchigen Reise Sündern und Seligen und erkennt am Ende nicht weniger als den Sinn des Lebens."

Freitag, 15. August 2025

Lewis, C.S. "Der König von Narnia"

Lewis, C.S. "Der König von Narnia" (Englisch: The Lion, the Witch and the Wardrobe) (erstes Buch der Narnia-Chroniken) - 1950

Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren mit meinen Kindern gelesen. Da ich kein großer Fan von Fantasy bin und noch weniger von Geschichten, in denen ein paar Kinder die Welt retten, war ich froh, dass sie die folgenden selbst gelesen haben. Obwohl ich sagen muss, dass dieses Buch sehr gut war. Es erinnerte mich fast an Märchen, die ich sehr mag. Sie zeigen meist viel über den Charakter der Menschen, ihre Werte und Mythen.

Deshalb kann ich dieses Buch Kindern nur empfehlen, und für jeden, der Fantasy-Geschichten mag, sollte es eines der ersten Bücher sein, die sie lesen sollten.

Buchbeschreibung:

"Als London im zweiten Weltkrieg von Luftangriffen bedroht wird, müssen die vier Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy die Stadt verlassen und vorübergehend ins Landhaus des betagten Professors Digory Kirke ziehen. Dort stoßen die Kinder eines Tages auf ein leeres Zimmer, in dem sich ein alter Wandschrank befindet. Dieser Schrank entpuppt sich als Tor zu einer anderen Welt -- dem geheimnisvollen Land Narnia. In Narnia begegnen den Kindern sprechende Tiere, und die wunderlichsten Dinge geschehen. Der edle Löwe Aslan bittet die Geschwister um Hilfe im Kampf gegen die weiße Hexe, die das Land mit dem Fluch des ewigen Winters belegt hat. Eine Prophezeiung hat vorhergesagt, dass es vier Kindern aus unserer Welt gelingen wird, Narnia zu befreien ..."

Freitag, 6. Juni 2025

Guterson, David "Unsere Liebe Frau vom Wald"

Guterson, David "Unsere Liebe Frau vom Wald" (Englisch: Our Lady of the Forest) - 2003

Von allen David-Guterson-Romanen, die ich gelesen habe, gefällt mir dieser am wenigsten. Ein junges Mädchen ist von zu Hause weggelaufen und lässt sich im Wald nieder, wo sie behauptet, von der Jungfrau Maria besucht und angewiesen worden zu sein, an diesem Ort eine Kirche zu bauen. Dies führt dazu, dass Hunderte von Menschen in den Wald im Bundesstaat Washington pilgern und große Verwirrung unter den Dorfbewohnern und den in der Nähe lebenden Menschen in Wohnwagen herrscht.

Nicht gerade das, was ich nach der Lektüre von "Östlich der Berge" (East of the Mountains) und "Schnee, der auf Zedern fällt" (Snow Falling on Cedars) erwartet hatte, aber dennoch eine brillante Darstellung menschlichen Verhaltens.

Buchbeschreibung:

"Ann Holmes ist sechzehn und mit den dunklen Seiten des Lebens bestens vertraut. Ausgerechnet dieser psychisch labilen Außenseiterin erscheint in einer gottverlassenen Gegend der USA die Jungfrau Maria. Die verwahrloste Ausreißerin, die vom Pilzesammeln lebt, fühlt sich berufen, die Botschaft der Mutter Gottes weiterzugeben. Zunächst sind es nur vier verlorene Seelen, die Ann Holmes in den Wald folgen: ein desillusionierter Alt-Hippie, eine alkoholkranke Barfrau, eine eifernde Katholikin und die Mutter eines vermissten Mädchens. Doch schon bald löst Ann unter den resignierten Bewohnern der trostlosen Provinz im Nordwesten Amerikas eine Massenpsychose aus."

Dienstag, 3. Juni 2025

Curtis Higgs, Liz "Die Bad Girls der Bibel"

Curtis Higgs, Liz "Die Bad Girls der Bibel. ... und was wir von ihnen lernen können" (Englisch: Bad Girls of the Bible) - 1999

Eine unserer Kirchengemeindelesungen. Ein interessantes Konzept, die Bibelgeschichten in einen zeitgenössischen Kontext zu stellen. Manche Geschichten sind wirklich spannend, vor allem die bekannten "Mädchen". Andere waren nicht so fesselnd. Allerdings muss ich sagen, ich bin sowieso kein großer Fan von Kurzgeschichten.

Die verschiedenen Geschichten gaben uns jedoch viel Gesprächsstoff und viele Anregungen zum Nachdenken.

Mein Favorit war Lots Frau. Ein guter Ansatz.

Buchbeschreibung:

"Liz Curtis Higgs, US-Bestseller-Autorin und auf jeder Frauenfrühstücks-Bühne ein Erlebnis der dynamischsten Art, nimmt zehn böse Mädchen aus der Bibel unter die Lupe. Sie unterteilt sie in drei Kategorien: Die einen sind böse bis ins Mark. Die zweiten sind böse für eine gewisse Zeit. Und die dritten sind bloß böse für einen kurzen Augenblick. Higgs bringt jeden Charakter auf den Punkt: witzig, locker, treffend. Plötzlich werden die Frauen aus der Bibel vor uns lebendig. Sie werden Menschen aus Fleisch und Blut, werden greifbar und verstehbar - mögen sie auch noch so zwielichtig sein und direkt aus der Versager-Ecke kommen."

Dienstag, 6. Mai 2025

Brown, Dan "Sakrileg"

Brown, Dan "Sakrileg" (Englisch: The Da Vinci Code) - 2003

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ein paar Freunde aus der Kirche es gelesen haben. Nicht meine Art von Buch. Ich stehe nicht auf Krimis oder Mystery. Und darum geht es hier, egal wie viele Anspielungen auf die katholische Kirche gemacht werden. Aber ich denke, selbst wenn mir diese Art des Schreibens gefallen würde, ist sein Stil nicht sehr ansprechend und seine Hinweise werden von seinen Charakteren eher zu leicht gefunden. Was für eine Zeitverschwendung. Unnötig zu sagen, dass dies mein erstes und mein letztes Dan Brown-Buch war.

Anscheinend steht der Autor an der Spitze der Oxfam-Liste für die meisten gespendeten Bücher, was meiner Meinung nach alles sagt.

Buchbeschreibung:

"Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ..."

Samstag, 3. Mai 2025

Schmitt, Éric-Emmanuel "Oscar und die Dame in Rosa"

Schmitt, Éric-Emmanuel "Oscar und die Dame in Rosa" (Französisch: Oscar et la dame rose) - Oscar and the Lady in Pink - 2002

Wie schon in "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" (Monsieur Ibrahim and the Flowers of the Koran/Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran) führt Éric-Emmanuel Schmitt seine Leser durch die Augen eines Kindes in eine Religion ein. Diesmal spricht er über das Christentum. Oscar ist ein zehnjähriger Junge, der an Krebs leidet. Die Dame in Pink ist eine der Krankenschwestern in einer rosa Uniform, die ihn jeden Tag besucht. Sie schlägt ihm vor, Briefe an Gott zu schreiben. Es ist interessant, Oscars Gedanken während seiner Krankheit zu verfolgen, vielleicht während seiner letzten Tage auf Erden. Ich habe irgendwo gelesen, dass dies eine Geschichte über Akzeptanz ist. Stimmt.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch: "Meine Krankheit ist ein Teil von mir. Sie sollten sich nicht anders verhalten, weil ich krank bin. Oder können sie mich nur lieben, wenn es mir gut geht?" Gute Frage, Oscar.

Buchbeschreibung:

"Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Die ehemalige Catcherin Madame Rosa bringt ihn auf die Idee, über alles nachzudenken, was ihn bewegt – in 13 Briefen an den lieben Gott. Unsentimental und unerschrocken erzählen Oscars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben.."

Wir haben dies in unserem internationalen Lesekreis im Mai 2016 besprochen.

Donnerstag, 17. April 2025

Mandino, Og "Der beste Verkäufer der Welt"

Mandino, Og "Der beste Verkäufer der Welt: Die Erfolgsgeschichte des Kaufmanns Hafid" (Englisch: The Greatest Salesman In The World) - 1968

Eine Freundin hat mir dieses Buch geliehen und gesagt, es sei ein großartiges Buch, das unser Leben verändern könne.

Nun, es war nicht schlecht, aber es war auch nicht eines der großartigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Mir gefielen die Bezüge zur Bibel und die Botschaft, aber ich glaube nicht, dass es mein Leben verändert hat.

Buchbeschreibung:

"10 Stufen zu mehr persönlichem und beruflichem Erfolg!

Superbestseller 'Der beste Verkäufer der Welt' - ein echter Verkaufshit! Hier ist eines der am besten anregenden, motivierenden und inspirierenden Bücher aller Zeiten.

Über 50 Millionen Bücher von Og Mandino wurden bereits verkauft und in mehr als 25 Sprachen übersetzt. 'Der beste Verkäufer der Welt'  - ist eine hervorragende Verkaufsanleitung, die sowohl für Anfänger als auch für die erfahrenen Verkäufer nützlich und interessant sein wird! Interessanter Inhalt, einfache Sprache und erstaunlich aktuelle Informationen – das ist, was dieses Buch so populär gemacht hat. Og Mandino – eine außergewöhnliche Persönlichkeit, ein begabter Verkäufer, einer der meist gelesenen Autoren der Welt. Er hat Millionen von Menschen geholfen, an die eigenen Kräfte zu glauben, hat gelehrt, wie man Schwierigkeiten überwindet, zum Erfolg kommt und Wohlstand erreicht. Hören Sie zu und entwickeln sich!

Og Mandino erzählt die Geschichte von Hafid, einem armen Kamelhirten, der zu Reichtum und Wohlstand gelangt. Das Buch dient als Anleitung zu einer Philosophie des Verkaufens und des Erfolgs.

Das Werk ist in 10 sog. Schriftrollen unterteilt, die von Hafid, der Hauptfigur des Buchs gelesen werden.

Jede Schriftrolle ist so geschrieben, dass alle Tipps leicht verinnerlicht werden können, wenn die Schriftrolle nur oft genug gelesen wird. Die Schriftrollen enden immer mit den wichtigsten Hinweisen, wie zum Beispiel 'I will win. I will persist. I will win.' (zu Deutsch 'Ich werde gewinnen. Ich werde ausharren. Ich werde gewinnen.').

In den Schriftrollen finden sich nicht nur Tipps zum Verkauf. Mandino gibt hier Weisheiten weiter, die jeder – egal ob Verkäufer oder nicht – im eigenen Leben verwenden kann und sollte."

Freitag, 14. März 2025

Waltari, Mika "In diesem Zeichen"

Waltari, Mika "In diesem Zeichen: Elf Briefe des Marcus vom Frühjahr des Jahres 30 n.Chr. um die Kreuzigung und Auferstehung Jesu" (Finnisch: Valtakunnan salaisuus) - The Secret of the Kingdom (The Malinianus Duology) - 1959

Dies ist mein drittes Buch des finnischen Autors Mika Waltari. Ich habe sie alle in einem Lesekreis gelesen, immer von einem finnischen Mitglied als einer ihrer wichtigsten Autoren empfohlen.

Und es stimmt, Mika Waltari hat einige wichtige Gedanken zu vermitteln, ob es nun um Religion, Philosophie oder das Leben selbst geht. Man merkt, dass dieser Mensch weiß, wovon er spricht.

In diesem Buch beschreibt er das Leben eines römischen Bürgers, der Zeuge der Kreuzigung Jesu wird und dann in seinen Kreis hineingezogen wird, die Apostel und andere Freunde trifft, deren Leben von Jesus von Nazareth beeinflusst wurde. Er hat eine großartige Art, die Geschichte zu beschreiben, lässt uns glauben, wir wären selbst dort gewesen. Lässt uns definitiv glauben, dass es so gewesen sein könnte.

Sicherlich ein großartiges Buch, wenn man seinen Glauben erkunden möchte, aber auch, wenn man einfach von außen in die Geschichte des Christentums eintauchen möchten. Dies ist eine sehr detaillierte und anschauliche Geschichte über die Passion und ihre Folgen, die an Ostern beginnt und an Pfingsten endet.

Es überrascht mich nicht, dass mir dieses Buch gefallen hat, denn mir gefielen auch die anderen, die ich gelesen habe (Sinuhe der Ägypter/The Egyptian, Der dunkle Engel/The Dark Angel). Ein großartiger Autor.

Buchbeschreibung:

"Der wohlhabende und gebildete römische Patrizier Marcus Mezentius Manilianus kommt auf seiner Reise durch den Osten des Römischen Reiches über Alexandria nach Jerusalem, wo er im Frühling des Jahres 30 nach christlicher Zeitrechnung eintrifft, am gleichen Tag, an dem dort ein gewisser Jesus aus Nazareth gekreuzigt wird. In einer Reihe von Briefen, die er an seine ehemalige Geliebte Tullia in Rom richtet, versucht Marcus, sich über diesen Jesus klar zu werden: Wer war dieser 'König der Juden', und worin besteht sein Geheimnis? Zu diesem Zweck sucht Marcus auch den Kontakt zu den Jüngern des Gekreuzigten. ? In diesem packenden historischen Roman schildert Waltari seine Sicht von der Entstehung des Christentums. Der Bogen spannt sich von der Kreuzigung und Auferstehung Jesu bis hin zu den Ereignissen um Pfingsten. 'In diesem Zeichen' bildet den Auftakt zu einer Trilogie: In dem folgenden Doppelroman 'Minutus der Römer' stehen dann Marcus' Sohn Minutus und sein Enkel Julius im Mittelpunkt."

Wir haben dieses Buch in unserem internationalen online Lesekreis im März 2020 besprochen.

Waltari, Mika "Der dunkle Engel"

Waltari, Mika "Der dunkle Engel" (Finnisch: Johannes Angelos) - The Dark Angel - 1952

Nachdem wir "Sinuhe der Ägypter" (The Egyptian) vom gleichen Autor gelesen hatten, beschloss unser Lesekreis, dieses Buch ein Jahr später zu lesen, solange unser finnisches Mitglied noch hier war, insbesondere, da dies das Buch war, das sie öfter gelesen hatte als jedes andere Buch. Viele von Mika Waltaris Romanen haben einen religiösen Hintergrund, in seinen Büchern geht es immer um Glauben. Seine Sprache ist großartig und er lehrt viel über Kirchen und den Hintergrund ihrer Geschichte. Seine Bücher sind sehr detailliert und genau, besonders dieses ist so gut zusammengestellt. Die meisten seiner Bücher behandeln unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Religionen, mächtige, gierige Menschen, aber sie zeigen auch, dass die Liebe alles besiegt. Alle unterschiedlichen menschlichen Eigenschaften wurden in den verschiedenen Charakteren dargestellt.

"Der dunkle Engel" spielt in Konstantinopel während dessen Fall im Jahr 1453. Das ganze Dilemma wird durch die Augen eines Mannes mit griechischen und lateinischen Vorfahren erklärt, der unter den Türken gelebt hat. Ein sehr interessantes Geschichtsbuch, verwoben mit einer Liebesgeschichte.

Wir waren erstaunt, als wir erfuhren, dass die Figur Anna existierte und lebte, dass sie nach Venedig auswanderte und dass auch einige der anderen Figuren lebten. Wer Istanbul besuchte, war vielleicht auch in der Hagia Sophia, denn sie erinnert sehr an die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam.

Das Buch hatte so viele Ebenen, wie es bei historischen Romanen üblich ist. Wir dachten, wir haben dabei viel über die Geschichte und die Unterschiede zwischen dem christlichen und dem islamischen Glauben gelernt, aber auch über die orthodoxe und die römisch-katholische Konfession. Einer der Gründe für die große Kluft zwischen den beiden christlichen Kirchen war der "Filioque-Satz". Die Orthodoxen glauben nicht, dass der Heilige Geist vom Sohn kommt, daher fehlt in ihrem Glaubensbekenntnis der Satz "und der Sohn".

Wir haben dies im Mai 2007 in unserem internationalen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"Mit dem Fall dieser mächtigen Stadt am Bosporus im Jahr 1453 ging ein Bollwerk der abendländischen Kultur und des Christentums verloren. Im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens steht der Held und Abenteurer Johannes Angelo, dessen Liebe zu einer griechischen Prinzessin vom Untergang Konstantinopels überschattet wird."

Samstag, 8. März 2025

Young, William Paul "Die Hütte"

Young, William Paul "Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott" (Englisch: The Shack) - 2007

Auch wer sich nicht für spirituelle Bücher interessiert, dieses Buch ist außergewöhnlich. Ein Mann muss den Tod seiner Tochter verarbeiten. Er erhält eine mysteriöse Einladung zu einem Treffen in einer Hütte. Er fährt dorthin und trifft drei besondere Menschen.

Dieses Buch beschreibt den Weg zu Gott auf so brillante Weise, dass es Generationen überdauern wird. Sicherlich eines der Bücher, die den größten Eindruck auf jeden machen. Es hinterlässt vielleicht mehr Fragen als Antworten, aber es wird regt zum Nachdenken an.

Buchbeschreibung:

"Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden. Ihre letzte Spur hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden nicht weit vom Camping-Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefsten Trauer, erhält Mackenzie eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Trotz seiner Zweifel lässt Mackenzie sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Welt für immer verändern."

Dienstag, 25. Februar 2025

Sobel, Dava "Galileos Tochter"

Sobel, Dava "Galileos Tochter" (Englisch: Galileo's Daughter: A Drama of Science, Faith and Love) - 2000

Ein sehr interessantes Buch. Allerdings fanden wir den Titel nicht ganz richtig, da es in diesem Buch mehr um Galileo selbst als um seine Tochter geht.

Das Leben von Galileo wird jedoch sehr gut dargestellt. Er war ein brillanter Kopf – und seine Tochter auch. Das Buch beschreibt die Zeit und die Schwierigkeiten, mit denen Wissenschaftler zu kämpfen hatten, sowie die unterschiedlichen Umstände, unter denen die Menschen damals lebten. Die Auswahlmöglichkeiten für Frauen waren nicht groß, na ja, fast nicht vorhanden. Sie konnten entweder heiraten oder in ein Kloster gehen. Sie hatten mit vielen Krankheiten zu kämpfen, darunter auch mit der Pest. Die Bewohner des Franziskanerklosters hatten ein hartes Leben zu ertragen, sie verhungerten fast vor lauter Armut. Sie zeigten enormen Mut.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil ich gerne über Menschen in anderen Zeiten lese. Wir waren uns einig, dass die meisten von uns dieses Buch nie in die Hand genommen hätten, wenn es den Lesekreis nicht gegeben hätte.

Mein Lieblingszitat: "In der Bibel geht es darum, wie man in den Himmel kommt – nicht darum, wie es im Himmel ist." (übersetzt von mir, Original: The Bible is about how one goes to Heaven - not how Heaven goes.)

Wir haben dieses Buch in unserem internationalen Lesekreis im September 2006 besprochen.

Buchbeschreibung:

"Anfang des 17. Jahrhunderts drohte das katholische Weltbild aus den geordneten Bahnen zu geraten. Giordano Bruno hatte die Behauptung aufgestellt, daß die Erde sich um die Sonne drehe, statt, wie bisher geglaubt, im Zentrum des Universums zu ruhen. Für diese Einsicht wurde er 1600 verbrannt. Im gleichen Jahr wurde Virginia geboren. Sie ging aus der langjährigen unehelichen Beziehung des großen Wissenschaftlers, Philosophen und Schriftstellers Galileo Galilei hervor. Wie Bruno erblickte auch Galilei durch sein Fernrohr nicht den christlichen Himmel, sondern das Firmament der Wissenschaft an der Schwelle einer neuen Epoche. Galilei war es, der das christliche Lehrgebäude seiner Zeit wie kein anderer erschütterte. Dennoch blieb er stets ein tiefgläubiger Christ. So lag es für ihn nahe, seinen illegitimen Sproß samt jüngerer Schwester mit nur dreizehn Jahren in ein Kloster zu geben. Als Nonne legte sich Virginia den Namen Maria Celeste, die Himmlische, zu. Doch Maria Celeste griff nicht nach den Sternen, obwohl sie das Talent ihres Vaters geerbt hatte. Vielmehr unterstützte sie Galilei und erkannte die Bedeutung seines Werkes. 124 Briefe aus ihrer Feder zeugen von der liebevollen Verbundenheit zwischen Vater und Tochter. Galileis Schreiben an Maria Celeste hingegen sind verschollen. Bis zu ihrem frühen Tod mit nur dreiunddreißig Jahren stand Maria Celeste dem umstrittenen Genie näher als jeder andere Mensch. Galilei, der seine Lehre unter dem Druck der Inquisition widerrufen mußte, starb 1642 und wurde neben seiner Tochter bestattet.

Das Erfolgsrezept der amerikanischen Wissenschafts- und Bestsellerautorin Dava Sobels besteht aus einer gelungenen Mischung aus den Briefen von Maria Celeste, lebendig nachgezeichnetem Zeitgeist und der verständlichen Einführung in Fachwissen.
Galileos Tochter ist eine Geschichte von der Wissenschaft, den Sternen und der Liebe, die man so schnell nicht wieder aus der Hand legen wird."