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Freitag, 21. Oktober 2022

Shakib, Siba "Samira und Samir"

Shakib, Siba "Samira und Samir" - Samira and Samir: The Heartrending Story of Love and Oppression in Afghanistan - 2004

Nachdem ich "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" (Afghanistan, Where God Only Comes To Weep) gelesen hatte, wollte ich mehr von dieser Autorin lesen.

Ich bin immer wieder erstaunt über die Herausforderungen, die Frauen durchmachen, um ihr Leben als Mann zu leben. Aber dann bin ich in einer Kultur aufgewachsen, wo der Unterschied nicht mehr so groß ist, ich habe die gleichen Menschenrechte wie Männer usw.

Die Autorin wurde im Iran geboren, hat aber in der westlichen Welt, hauptsächlich in Deutschland, gelebt.
Sie schreibt ihre Bücher auf Deutsch.

Das Buch ist jedenfalls sehr interessant. Und leider noch genauso aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Lest es.


Buchbeschreibung:

"Hochaktuell: Der Kampf einer jungen Frau in Afghanistan um ihre Freiheit In der wilden Bergwelt des Hindukusch wird einem Kommandanten eine Tochter geboren. Um sein Gesicht nicht zu verlieren, beschließt er, das Kind als Junge zu erziehen - und so wird aus Samira mit der Zeit Samir. Die Lüge verschafft dem Mädchen Freiheiten, die sonst nur einem Mann zustehen. Doch als junge Frau ist Samira schließlich gezwungen, ihr Geheimnis preiszugeben, denn sie empfindet eine tiefe Zuneigung zu ihrem Jugendfreund Bashir … • Der Spiegel-Bestseller erstmals im Jugendbuch! • Von der Autorin des Welterfolgs 'Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen'."

Weitere Bücher von Siba Shakib

Samstag, 30. Juli 2022

Shakib, Siba "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen"

 

Shakib, Siba "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" - Afghanistan, Where God Only Comes to Weep - 2002


Wir haben dieses Buch im April 2006 in unserem internationalen Lesekreis und im April 2010 in unserem deutschen Lesekreis besprochen.

Buchbeschreibung:

"Auf einer ihrer zahlreichen Reisen nach Afghanistan, dem Land unter dem Hindukusch, begegnet die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem Flüchtlingslager Shirin-Gol. Sie ist spontan gefesselt von der Kraft und Ausstrahlung dieser Frau, die ihr ihr Leben erzählt - ein Leben, das exemplarisch ist für das Schicksal Tausender afghanischer Frauen.

Als Shirin-Gol in einem abgelegenen Bergdorf Afghanistans geboren wird, scheint der Gleichklang ihrer Welt, eingebettet in jahrhundertealte Traditionen, ungestört. Die 'Süße Blume', so die Bedeutung ihres Namens, wächst auf in Armut, Korangläubigkeit und Enge des islamischen Frauenbildes.

Doch dann marschieren die Russen in Afghanistan ein, und Shirin-Gols Vater und ihre Brüder ziehen sich in die Berge zurück, um Widerstand zu leisten. Ihre Schwestern aber legen den Schleier ab und verführen russische Soldaten, aber nur, um sie zu ermorden. Verstört kehren sie zurück aus einer Welt, die Shirin-Gol nicht begreift.

Aber dann fliehen die Frauen nach Kabul. Hier entdeckt Shirin-Gol eine Freiheit, deren Zauber sie nie mehr vergessen wird und aus der sie die innere Stärke für alles Kommende bezieht - für den Mann, dem sie vom Bruder als Ausgleich für Spielschulden zur Frau gegeben wird, für Verfolgung, Vergewaltigung und Flucht vor dem Taleban-Regime. Immer wieder sucht sie für ihre Familie einen Ort, der ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Wärme und einen Schimmer vom Glück, das Leben heißt, verspricht.
"

Von der gleichen Autorin:
"Eskandar" [Eskandar]
"Samira und Samir" (Samira and Samir: The Heartrending Story of Love and Oppression in Afghanistan)

Freitag, 25. Februar 2022

Shakib, Siba "Eskandar"

Shakib, Siba "Eskandar" [Eskandar] - 2009

Ich habe von Siba Shakib ja schon einige Bücher gelesen. Zuerst "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" (Afghanistan, Where God Only Comes to Weep), dann "Samira und Samir" (Samira and Samir). Beide haben mir wunderbar gefallen.

Die Autorin wurde in Teheran als Tochter einer Deutschen und eines Iraners geboren. Durch ihre Sprachkenntnisse hat sie lange in Afghanistan gearbeitet. Dadurch entstanden die oben genannten Bücher.

In "Eskandar" beschreibt sie die Geschichte des Iran im letzten Jahrhundert. Als Vorlage diente ihr hierzu ihre eigene Familie. Man konnte merken, wie ihr die Personen ans Herz gewachsen sind, sie machen alle einen sehr sympathischen Eindruck, insbesondere "Eskandar", der nach Alexander den Großen benannt wurde. Eskandar ist Alexander auf Persisch.

Eskandar ist dabei, als die Europäer zum ersten Mal im Iran Gold finden, und damit ändert sich nicht nur sein Leben und das der Bewohner seines Dorfes sondern das des ganzen Landes. Siba Shakib hat ein unglaubliches Talent, die Menschen in diesen für uns unbekannten Gegenden so darzustellen, als ob wir sie persönlich kennen würden. Faszinierend.

Siba Shakib hat noch ein neues Buch geschrieben: "Der Kirschbaum, den sie ihrer Mutter nie schenkte". Ich hoffe, es wird bald als Taschenbuch herausgegeben.

Buchumschlag:

"Wir schreiben das Jahr 1908 - die Sonne brennt gnadenlos auf das Dorf ohne Namen, tief im Süden des Iran. Es ist verboten, aber Eskandar wagt es und klettert über den Berg und entdeckt die Fremden. Die Männer mit dem gelben Haar buddeln Löcher in die Erde seiner Heimat und suchen nach Petroleum. Und sie haben alles, was den Menschen im Dorf fehlt: Wasser und Nahrung. So beginnt das abenteuerliche Leben von Eskandar, der den Fundort der ersten Ölquelle voraussagt und über ein Jahrhundert lang Zeuge wird von Ereignissen, die über die Geschichte des Iran entscheiden."