Sieben Kurzgeschichten erzählen uns vom Leben in Nordkorea. Sieben individuelle Geschichten über sieben Menschen und ihre Familien. Wir können uns vorstellen, dass das Leben in einer derart abgeschotteten Diktatur nicht einfach sein kann; doch der Autor gewährt uns einen tiefen Einblick in das Leben von Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen. Und die Verhältnisse sind für alle schlichtweg entsetzlich.
Ein sehr beeindruckendes Buch. Ein äußerst wichtiges Buch. Normalerweise bin ich kein Liebhaber von Kurzgeschichten, doch dieses Werk ist definitiv lesenswert. Sowohl der Autor als auch die Person, die die Aufzeichnungen außer Landes schmuggelte, riskierten ihr Leben, um uns diese Geschichten zugänglich zu machen – wir sollten sie nicht enttäuschen.
Buchbeschreibung:
"Bandi ist das Pseudonym des ersten literarischen Dissidenten aus Nordkorea. Sein Buch ist die Sammlung von sieben Geschichten, die in den Neunziger Jahren geschrieben wurden und erst jetzt unter riskanten Umständen aus dem Land gelangt sind. In schlichter Poesie und mit feinem Sinn für Humor erzählt der Autor von einem Leben, das vom totalitären Regime durchdrungen ist. Da ist der junge Bauer, dem die nötige Reisegenehmigung fehlt, um seine sterbende Mutter in einer nahen Provinz zu besuchen. Und die Ehe eines jungen Ingenieurs zerbricht an den vererblichen Hierarchien. Der Autor der Geschichten klagt an, macht keinen Hehl aus seiner Wut auf das Regime. Denunziation ist ein einzigartiger Blick in ein abgeschottetes Land und ein so mutiges wie beeindruckendes Stück Literatur."


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