Ich lese gerne ab und zu ein französisches Buch, um mein Französisch anzuwenden und zu verbessern. Leider machen sie mir selten Spaß, weil sie immer so seltsam sind. Bei diesem hier ist es nicht anders.
Die Geschichte fängt recht einfach an, aber dann werden so viele Nebengeschichten ohne Sinn und Verstand eingestreut. Die Geschichte ist sehr traurig, wird aber gegen Ende richtig merkwürdig. Und es ist nicht nur die verstörende Geschichte, die mich genervt hat, es gab im ganzen Roman keine einzige liebenswerte oder auch nur sympathische Figur. Nein, nicht wirklich mein Fall.
"Eine junge Frau steht in der überfüllten Ankunftshalle des Flughafens von Pointe-à-Pitre, an ihrer Hand ein ängstlicher Junge. Die Frau wartet. Sie hat ein Leben hinter sich gelassen, fern in Frankreich, und wartet darauf, daß ein neues beginnt, jetzt und hier, im Tropenparadies Guadeloupe. 'Und Lazare?' fragt das Kind. 'Wo ist Lazare, Mama?' Eine Reisegruppe nach der anderen wird mit Blumen in Empfang genommen. Aber Lazare kommt nicht."


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