Harari, Yuval Noah "Eine kurze Geschichte der Menschheit" (Hebrew: קיצור תולדות האנושות/Ḳizur Toldot Ha-Enoshut) - Sapiens. A Brief History of Mankind - 2014
Dieses Buch gehört zu den interessantesten, die ich jemals gelesen habe. Es ist ein Werk, das zu erklären versucht, wie wir zu den Wesen wurden, die wir heute sind – und was in der Zeitspanne zwischen dem Auftreten der ersten menschenähnlichen Formen auf der Erde und der Gegenwart geschehen ist. Es liefert Antworten auf viele Fragen, die man sich vielleicht noch nie gestellt hat, es aber eigentlich schon immer hätte tun sollen.
Warum hat der Homo sapiens überlebt und nicht der Neandertaler? Warum wandelten wir uns von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern? Hat uns das gutgetan? Waren die Menschen im Mittelalter unglücklicher als wir heute? Welchen Vorteil bieten globale Gemeinschaften? Und wohin führt diese Entwicklung? Wie stark beeinflusst die Biologie die Geschichte? Was genau sind kulturelle Unterschiede?
Wer sich solche Fragen stellt, findet die Antwort wahrscheinlich in diesem Buch. Oder aber – die Frage lässt sich schlicht nicht beantworten.
Ein brillantes Buch eines großen Denkers: eines Geschichtsprofessors, der sich intensiv mit seinen Mitmenschen auseinandergesetzt hat.
Buchbeschreibung:
"Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?
Inzwischen habe ich auch "Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen" (Homo Deus) gelesen. Genauso großartig.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen