Eine Freundin lieh mir zwei Bücher dieses Autors. Dieses hier und "Fünfzehn kopflose Tage" (15 Days without a Head).
Da das andere älter ist, las ich es zuerst. Dort schrieb ich:
"Ein weiteres Buch, das mir eine Freundin geliehen hat. Ich hätte es wahrscheinlich nie in die Hand genommen, es wirkt mir zu kindisch. Aber: Es ist ein brillantes Buch."
Und das Gleiche kann ich auch von diesem hier behaupten. Nach einem etwas schleppenden Start, bei dem ich dachte, das wird nicht dasselbe sein, war ich nach ein paar Kapiteln richtig gefesselt. Oz ist ein Junge, so typisch, wie man sich einen Jungen eben vorstellt. (Ich kann das beurteilen, ich habe drei jüngere Brüder und zwei Söhne.) Er stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste, nichts scheint ihm zu gelingen. Aber er hat das Herz am rechten Fleck und ist so liebenswert wie die meisten Jungen.
Es erzählt uns alles über Freundschaft und über die besondere Bindung zwischen Geschwistern, selbst wenn sie sich ständig streiten.
Ein absolut lesenswertes Buch.
Buchbeschreibung:
"Oz ist immer für einen Lacher zu haben. Es ist wirklich nicht seine Schuld, dass manche Leute so humorlos sind. Doch bei einem seiner Scherze geht der Schuss nach hinten los, und er setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die in ein einziges Durcheinander münden. Man muss es tatsächlich erlebt haben, wie Oz versucht, den Schaden zu begrenzen – auf seine eigene, einzigartige Weise. Oder anders ausgedrückt: Jeder kann einen Fehler machen, aber um alles zu versauen, muss man ein Genie sein. Auch seine größere Schwester Meg zieht Oz nicht aus dem Schlamassel – doch dann bekommt sie selbst ein Problem. Eines, das von Tag zu Tag größer wird …"


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