Nachdem ich "Der Donnerstagsmordclub" (The Thursday Murder Club) gelesen hatte, wusste ich, dass ich auch seine anderen Bücher lesen musste. Auch wenn ich kein Krimi-Fan bin - seine Bücher sind so viel mehr.
Die vier älteren Freunde sind wieder unterwegs, um ein Verbrechen aufzuklären, oder vielmehr mehrere davon. Und die Spannung ist wirklich hoch. Ich bin nicht der Typ, der sich mit Krimis auskennt, aber ich glaube, selbst für die besten Detektivromanliebhaber ist es schwer, den Fall zu lösen.
Die Charaktere sind so liebenswert wie bisher. Und sie alle haben ihre eigenen kleinen Probleme, die oft nicht so einfach zu lösen sind wie die Morde. Aber das macht die Menschen noch netter und normaler.
Es wäre schön, wenn alle mit über siebzig Jahren genauso aktiv sein könnten wie die vier Freunde. Auf jeden Fall werde ich ihre Verfolgungsjagden weiterhin verfolgen. Sobald das nächste Buch als Taschenbuch erscheint.
Buchbeschreibung:
"Da hat er sich in etwas reingeritten, der gute Marcus Carmichael. Und jetzt soll Elizabeth ihm da wieder raushelfen. Dabei sollte ihr ehemaliger Geheimdienst-Kollege doch eigentlich wissen, von wem man besser keine Diamanten mitgehen lässt, wenn man sich gerade auf einem Einsatz für den MI5 befindet. Dazu gehören ganz bestimmt: die New Yorker Mafia und kolumbianische Drogenkartelle. Sind die erst einmal im Spiel, geht es ziemlich sicher bald jemandem an den Kragen. Doch auch Profimörder können Fehler machen, etwa ihrem Handwerk in der Seniorenresidenz Coopers Chase nachzugehen. Denn wer hier mordet, dem ist der Donnerstagsmordclub auf den Fersen, und der macht, schneller als ihm lieb sein kann, aus dem Jäger den Gejagten."
Montag, 17. Juli 2023
Osman, Richard "Der Mann, der zweimal starb"
Osman, Richard "Der Mann, der zweimal starb" (Thursday Murder Club #2) (Englisch: The Man Who Died Twice) - 2021
Samstag, 15. Juli 2023
Kaminer, Wladimir "Die Wellenreiter
Kaminer, Wladimir "Die Wellenreiter. Geschichten aus dem neuen Deutschland" [The Wave Riders. Stories from the new Germany] - 2021
Wladimir Kaminer schafft es, selbst eine traurige Zeit so zu beschreiben, dass es zum Teil sowohl lustig als auch traurig ist. Man erkennt sich in seinen Geschichten wider, man erinnert sich an Ereignisse, de man schon fast vergessen hatte, und dennoch daraus gelernt hat.
Unser Land hat sich schon sehr verändert, leider nicht unbedingt zum Besseren. Es wäre so eine schöne Gelegenheit gewesen, in sich zu gehen, etwas mitzunehmen, zu verbessern. Ich denke da nicht nur an unsere Schulen, die ja plötzlich ratlos dastanden und das wohl bei einer ähnlichen Katastrophe wieder würden. Den Sprung ins 21. Jahrhundert haben viele noch nicht geschafft, auch jüngere Menschen nicht, die gerne mit dem Zeigefinger auf "die Alten" zeigen. Schade.
Aber das Buch von Wladimir Kaminer ist trotz oder gerade deswegen sehr lesenswert. Viel Spaß.
Buchbeschreibung:
"Deutschland steht kopf, und Wladimir Kaminer macht daraus Geschichten mit Humor und Hintersinn ...
Wladimir Kaminer hat Deutschland auf zahllosen Reisen bis in den letzten Winkel erkundet. Doch plötzlich erkennt er Land und Leute kaum wieder - der schön geordnete Alltag steht plötzlich kopf. Statt das Verrückte im normalen Leben zu entdecken, beobachtet er nun eine Normalität, in der alles verrückt Weihnachten ohne Märkte, Kreuzfahrten ohne Landgang und Pfeile am Boden, die uns den Weg durch eine veränderte Welt weisen sollen. Da braucht man jemanden, der einen zwischendurch zum Lachen bringt. Mit Wladimir Kaminer als Reisebegleiter durch dieses neue Deutschland ist eine große Portion Humor garantiert …"
Freitag, 14. Juli 2023
Fredriksson, Marianne "Hannas Töchter"
Fredriksson, Marianne "Hannas Töchter" (Swedisch: Anna, Hanna og Johanna) - Hanna's Daughters - 1994
"Hanna. Johanna. Anna. Drei Frauen, drei Generationen, eine Familie. …. Dieser leuchtende, herzliche Roman umspannt mehr als hundert Jahre im Leben von drei bemerkenswerten Frauen - einer Tochter, einer Mutter und einer Großmutter - Leben, die vom epischen Lauf der Geschichte geprägt und durch ein Jahrhundert voller großer Liebe und großer Verluste verbunden sind." (übersetzt von mir)
Ich habe dieses tatsächlich mit zwei verschiedenen Lesekreisen besprochen, zuerst mit meinem englischen in England im September 1999 und dann mit dem internationalen.
Eine bemerkenswerte Geschichte über das Leben von Frauen und wie es sich im letzten Jahrhundert verändert hat. Die Geschichte spielt in Schweden, aber sie hätte überall in Europa passieren können.
Allen hat dieses Buch wirklich gefallen. Die Kommentare gingen von "Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen; es hat mir Spaß gemacht; es ist ehrlich und erzählt die Situationen wahrheitsgetreu; die Geschichte von Hanna ist sehr beeindruckend; es ist gut, dass sie darüber schreiben konnte." zu "Es sind drei verschiedene Bücher."
Das Buch galt als gut, leicht und wunderbar zu lesen, die drei Protagonisten sind recht glaubwürdig, sie wurden gut beschrieben. Marianne Fredriksson hat eine Art, die Geschichte zu erzählen, sie gibt einem das Gefühl, die Person oder Situation zu kennen und sich mit ihr identifizieren zu können. Es ist eine Gabe, wie die Autorin zu schreiben. Da ist so viel in diesem Buch, auch wenn es recht kurz ist. Manche Bücher sind viel länger und enthalten lange nicht so viel. Es ist ehrlich, so kann man nur mit Freunden reden.
Allerdings tauchen viele Personen in der Geschichte auf, einige mussten Notizen machen, um den Überblick zu behalten, wer wer ist, andere erstellten eine Liste (immer eine gute Idee, sobald man merkt, dass es in einem Roman zu viele Personen gibt, als dass man sie sich merken könnte).
Den meisten Mitgliedern gefielen auch die Beschreibungen der Landschaft. Der Originaltitel (Anna, Hanna og Johanna) war verwirrend, da zuerst die Enkelin, dann die Großmutter und dann die Mutter erwähnt wird. Vielleicht haben sie es geändert, weil es besser klang. Oder weil es Anna war, die die Geschichte erzählte.
Dies ist definitiv ein Frauenbuch (auch wenn es Männern gut tun würdee, es zu lesen), es hat uns zum Nachdenken über Schwestern, Mütter und Töchter angeregt. Man könnte es sogar ein feministisches Buch nennen. Es gab viele Geschichten über Grausamkeiten gegenüber Frauen, Alkoholismus und Ängste unter Frauen. Eine Frau im Roman bemerkte, dass man entweder nur eine Hure oder eine Madonna sein könne. Gut zu lesen in einer sonnigen Woche (und nicht in den trüben Wintermonaten).
Wir haben heute das Glück, die Wahl zu haben. Man kann das auch als eine Last der Wahl bezeichnen, es hat uns egozentrischer gemacht. Johanna hatte alle Möglichkeiten und beschloss, Hausfrau zu werden. Wir diskutierten dann darüber, wie schwierig diese Wahl ist. "Nur" Hausfrau zu sein ist ein gesellschaftlicher Absturz. Johanna und selbst Anna müssen sich dafür rechtfertigen, dass sie zu Hause bleiben.
Es war interessant, die große Entwicklung von der Landwirtschaft zum Stadtleben zu beobachten. Außerdem gab es viel Aberglauben und Magie, die Leute denken oft noch so.
Der Roman berührte zwei Jahrhunderte. Wir alle haben den Wandel eines Jahrhunderts miterlebt und erkannt, dass das Leben weitergeht.
Wir haben dies in unserem Britischen Lesekreis im September 1999 und in unserem internationalen Lesekreis im Juni 2006 besprochen.
Buchbeschreibung:
"Als Anna ihre fast 90-jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst. Marianne Fredriksson hat ein spannendes Buch über die Liebe geschrieben, in dem sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch hundert Jahre schwedische Geschichte nachzeichnet."
"Hanna. Johanna. Anna. Drei Frauen, drei Generationen, eine Familie. …. Dieser leuchtende, herzliche Roman umspannt mehr als hundert Jahre im Leben von drei bemerkenswerten Frauen - einer Tochter, einer Mutter und einer Großmutter - Leben, die vom epischen Lauf der Geschichte geprägt und durch ein Jahrhundert voller großer Liebe und großer Verluste verbunden sind." (übersetzt von mir)
Ich habe dieses tatsächlich mit zwei verschiedenen Lesekreisen besprochen, zuerst mit meinem englischen in England im September 1999 und dann mit dem internationalen.
Eine bemerkenswerte Geschichte über das Leben von Frauen und wie es sich im letzten Jahrhundert verändert hat. Die Geschichte spielt in Schweden, aber sie hätte überall in Europa passieren können.
Allen hat dieses Buch wirklich gefallen. Die Kommentare gingen von "Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen; es hat mir Spaß gemacht; es ist ehrlich und erzählt die Situationen wahrheitsgetreu; die Geschichte von Hanna ist sehr beeindruckend; es ist gut, dass sie darüber schreiben konnte." zu "Es sind drei verschiedene Bücher."
Das Buch galt als gut, leicht und wunderbar zu lesen, die drei Protagonisten sind recht glaubwürdig, sie wurden gut beschrieben. Marianne Fredriksson hat eine Art, die Geschichte zu erzählen, sie gibt einem das Gefühl, die Person oder Situation zu kennen und sich mit ihr identifizieren zu können. Es ist eine Gabe, wie die Autorin zu schreiben. Da ist so viel in diesem Buch, auch wenn es recht kurz ist. Manche Bücher sind viel länger und enthalten lange nicht so viel. Es ist ehrlich, so kann man nur mit Freunden reden.
Allerdings tauchen viele Personen in der Geschichte auf, einige mussten Notizen machen, um den Überblick zu behalten, wer wer ist, andere erstellten eine Liste (immer eine gute Idee, sobald man merkt, dass es in einem Roman zu viele Personen gibt, als dass man sie sich merken könnte).
Den meisten Mitgliedern gefielen auch die Beschreibungen der Landschaft. Der Originaltitel (Anna, Hanna og Johanna) war verwirrend, da zuerst die Enkelin, dann die Großmutter und dann die Mutter erwähnt wird. Vielleicht haben sie es geändert, weil es besser klang. Oder weil es Anna war, die die Geschichte erzählte.
Dies ist definitiv ein Frauenbuch (auch wenn es Männern gut tun würdee, es zu lesen), es hat uns zum Nachdenken über Schwestern, Mütter und Töchter angeregt. Man könnte es sogar ein feministisches Buch nennen. Es gab viele Geschichten über Grausamkeiten gegenüber Frauen, Alkoholismus und Ängste unter Frauen. Eine Frau im Roman bemerkte, dass man entweder nur eine Hure oder eine Madonna sein könne. Gut zu lesen in einer sonnigen Woche (und nicht in den trüben Wintermonaten).
Wir haben heute das Glück, die Wahl zu haben. Man kann das auch als eine Last der Wahl bezeichnen, es hat uns egozentrischer gemacht. Johanna hatte alle Möglichkeiten und beschloss, Hausfrau zu werden. Wir diskutierten dann darüber, wie schwierig diese Wahl ist. "Nur" Hausfrau zu sein ist ein gesellschaftlicher Absturz. Johanna und selbst Anna müssen sich dafür rechtfertigen, dass sie zu Hause bleiben.
Es war interessant, die große Entwicklung von der Landwirtschaft zum Stadtleben zu beobachten. Außerdem gab es viel Aberglauben und Magie, die Leute denken oft noch so.
Der Roman berührte zwei Jahrhunderte. Wir alle haben den Wandel eines Jahrhunderts miterlebt und erkannt, dass das Leben weitergeht.
Wir haben dies in unserem Britischen Lesekreis im September 1999 und in unserem internationalen Lesekreis im Juni 2006 besprochen.
Buchbeschreibung:
"Als Anna ihre fast 90-jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst. Marianne Fredriksson hat ein spannendes Buch über die Liebe geschrieben, in dem sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch hundert Jahre schwedische Geschichte nachzeichnet."
Dienstag, 11. Juli 2023
Osman, Richard "Der Donnerstagsmordclub"
Osman, Richard "Der Donnerstagsmordclub" (Englisch: The Thursday Murder Club) - 2020
Als ich erfuhr, dass Richard Osman ein Buch geschrieben hatte, wusste ich, dass ich es lesen musste. Auch wenn ich mich nicht besonders für Krimis interessiere, liebe ich Richard Osmans Humor einfach. Er ist einer der klügsten Menschen, die man in der Unterhaltungsbranche sieht, sein Buch musste einfach gut sein.
Und so war es. Ich wusste, dass er ein guter Autor sein würde, weil er in seinen Shows die besten Witze machen kann, die ich wirklich liebe (siehe hier). Ich glaube, ich würde alles lesen, was er schreibt, er heitert einen immer auf.
Ich habe ihn kürzlich in der Graham Norton Show gesehen, wo die beiden darüber scherzten, dass sie in ihren jeweiligen Ländern die Nummer 1 auf der Bestsellerliste seien. Ich bin nicht überrascht, sie sind beide so nett, dass jeder von ihnen erwartet, dass sie großartige Autoren sind. Ich habe noch nie eines von Graham Nortons Büchern gelesen, aber ich bin mir sicher, dass sie auch großartig sind.
Ganz gleich, welche Art von Buch man gerne zur Unterhaltung liest (für mich müssen sie lustig sein), dieses ist das Richtige. Genießt es.
Buchbeschreibung:
"Man möchte meinen, so eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt oder, anders gesagt, eine ehemalige Geheimagentin, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer und einen ehemaligen Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags im Puzzlezimmer trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als dann direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, ist der Ermittlungseifer der vier Senioren natürlich geweckt, und selbst der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle kann nur über ihren Scharfsinn staunen."
Als ich erfuhr, dass Richard Osman ein Buch geschrieben hatte, wusste ich, dass ich es lesen musste. Auch wenn ich mich nicht besonders für Krimis interessiere, liebe ich Richard Osmans Humor einfach. Er ist einer der klügsten Menschen, die man in der Unterhaltungsbranche sieht, sein Buch musste einfach gut sein.
Und so war es. Ich wusste, dass er ein guter Autor sein würde, weil er in seinen Shows die besten Witze machen kann, die ich wirklich liebe (siehe hier). Ich glaube, ich würde alles lesen, was er schreibt, er heitert einen immer auf.
Ich habe ihn kürzlich in der Graham Norton Show gesehen, wo die beiden darüber scherzten, dass sie in ihren jeweiligen Ländern die Nummer 1 auf der Bestsellerliste seien. Ich bin nicht überrascht, sie sind beide so nett, dass jeder von ihnen erwartet, dass sie großartige Autoren sind. Ich habe noch nie eines von Graham Nortons Büchern gelesen, aber ich bin mir sicher, dass sie auch großartig sind.
Ganz gleich, welche Art von Buch man gerne zur Unterhaltung liest (für mich müssen sie lustig sein), dieses ist das Richtige. Genießt es.
Buchbeschreibung:
"Man möchte meinen, so eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt oder, anders gesagt, eine ehemalige Geheimagentin, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer und einen ehemaligen Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags im Puzzlezimmer trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als dann direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, ist der Ermittlungseifer der vier Senioren natürlich geweckt, und selbst der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle kann nur über ihren Scharfsinn staunen."
Montag, 10. Juli 2023
Buck, Pearl S. "Eine Liebesehe"
Buck, Pearl S. "Eine Liebesehe" (Englisch: Portrait of a Marriage) - 1945
Noch ein interessantes Buch von Pearl S. Buck, diesmal keine asiatische Geschichte, sondern eine, die in den Vereinigten Staaten spielt und jedem passieren könnte. Es ist eher eine Beziehung zwischen einem reichen Mann und einem armen Mädchen, aber wie alle Bücher von Pearl S. Buck, gut geschrieben. Ein guter Einblick in die Ehe, was eine gute Ehe ausmacht und was nicht. Und das gilt auch heute noch, meiner Meinung nach.
Buchbeschreibung:
"Der sensible, eigenwillige Maler Henry Barton, Sohn einer wohlhabenden New Yorker Familie, lernt auf einer Exkursion zufällig eine junge Bauerntochter kennen, die ihm inmitten seiner von Tradition gehemmten Welt wie Leben und Sonnenschein vorkommt. Obwohl sich beide gegen die Gefühle füreinander wehren, triumphiert schließlich die Liebe. Zwar verläuft die Ehe zwischen diesen ungleichen Menschen keineswegs reibungslos, doch über alles Trennende hinweg finden Ruth und Henry stets wieder den Weg zueinander."
Andere Bücher, die ich von Pearl S. Buck gelesen haben sind hier.
Pearl S. Buck erhielt den Nobelpreis für Literatur 1938 "für ihre reichen und echten epischen Schilderungen aus dem chinesischen Bauernleben und für ihre biographischen Meisterwerke".
Ich wirke an dieser Seite mit: Read the Nobels und Ihr könnt alle meine Blog-Einträge über Nobelpreisträger und ihre Bücher hier finden.
Samstag, 8. Juli 2023
Voland, Maxim "Die Republik"
Voland, Maxim (Markus Heitz) "Die Republik" [The Republic] - 2020
Ein hochinteressantes Buch über das Leben wie es hätte sein können, wenn ganz Deutschland nach dem 2. Weltkrieg zur DDR geworden wäre. Das ganze deutsche Gebiet? Nein, ein kleines unbeugsames "Dorf" ist noch übrig, Berlin-Deutschland. Sie haben zwar keinen Zaubertrank wie jenes in Gallien, aber sie unterstehen nicht dem Regime der DDR.
Ich hatte eigentlich gedacht, in dem Buch würde unsere Geschichte auf den Kopf gestellt. Das mag ich an alternativen Romanen. Dieser liest sich jedoch mehr wie ein Krimi, und die sind sonst nicht mein Geschmack.
Aber die Idee gefiel mir.
Buchbeschreibung:
"Europa, 1949: Die neu gegründete DDR umfasst nach einem unglaublichen Coup das gesamte deutsche Staatsgebiet, mit Ausnahme des westlichen Teils von Berlin. Gegenwart: Die DDR ist führende europäische Macht - ein hochmoderner Überwachungsstaat mit einem glücklichen Volk. So scheint es. Während internationale Agentenorganisationen im autonomen West-Berlin ihre Pläne schmieden, wird die DDR von einem furchtbaren Vorfall erschüttert: Über den Platz der Akademie zieht eine Giftgaswolke und fordert zahlreiche Tote. Ein Unfall? Ein Anschlag? Welche Macht steckt dahinter? Ein desillusionierter Stasi-Oberst, der französische Dolmetscher Christopher und die junge DDR-Bürgerin Alicia geraten in eine Verschwörung gigantischen Ausmaßes, die das Ende Europas bedeuten könnte..."
Freitag, 7. Juli 2023
Theroux, Paul "Das chinesische Abenteuer"
Theroux, Paul "Das chinesische Abenteuer. Reise durch das Reich der Mitte" (Englisch: Riding the Iron Rooster) - 1988
Der Name Theroux ist im Vereinigten Königreich wohlbekannt. Allerdings nicht mit dem Vornamen Paul, sondern mit dem seines Sohnes Louis. Ich hatte also noch nie etwas vom älteren Theroux gelesen, bis ich von einer unserer Lesekreismitglieder dieses Buch bekam.
Ich liebe Reisebücher und dieses hier macht da keine Ausnahme. Der Autor reiste in den 1980er Jahren zunächst mit einer Reisegruppe, dann alleine durch China. Die Mitglieder bzw. die Reisegruppe werden so beschrieben, wie ich sie wahrscheinlich auch sehen würde. Ich habe es immer vorgezogen, mit meiner Familie oder guten Freunden zu reisen, statt mit Fremden, die sich als wirklich langweilig oder furchtbar nervig erweisen könnten. Aber auch wenn er alleine unterwegs ist, ist er kaum allein, denn die Chinesen geben ihm gerne einen Aufpasser mit.
Auf jeden Fall sind die Beschreibungen der Reise interessant, die Menschen, die er im Zug trifft, einer ist seltsamer als der andere, die Landschaft ist so gut dargestellt, dass man sie sich selbst vorstellen kann, das Essen scheint direkt vor einem zu stehen.
Mir gefielen der Austausch mit den Chinesen und die Erkundung von Gegenden, in die kaum Ausländer reisen. Ein gutes Buch über ein Land, das immer noch sehr unbekannt ist. Ich frage mich, was Paul Theroux heute sehen würde?
Einige Bücher, die Paul Theroux während seines "chinesischen Abenteuers" las:
Avedon, John "In Exile from the Land of Snows" - 1984 (Goodreads)
Balzac "Old Goriot" (FR: Le Père Goriot) - 1834 (Goodreads) - Vater Goriot (Goodreads)
Lewis, Sinclair "Elmer Gantry" - 1927 (Liberaturnobelpreis 1930) (Goodreads) - Elmer Gantry
Lewis, Sinclair "Main Street" - 1920 (Goodreads) - Hauptstraße (Goodreads)
Morrison, Arthur "The Hole in the Wall" - 1902 (Goodreads)
Stevenson, Robert Louis "Kidnapped" - 1886 (Goodreads) - Entführt (Goodreads)
Buchbeschreibung:
"Mit seinem Abenteuergeist und seiner reichhaltigen Prosa hat Theroux wichtige Memoiren über das Privatleben Chinas heute, die Kulturrevolution, Mao, die tausend Details des Alltagslebens, Unzufriedenheit, Patriotismus und die Möglichkeit eines besseren Lebens in Amerika verfasst. Humorvoll beschreibt der Autor eine unkonventionelle Reise mit der Eisenbahn nach und durch China."
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