Ich bin weder ein Fan von Fantasy noch von Horror. Aber das Thema unserer Xanadu-Lese-Challenge im November lautete: "Klassiker: Ein Klassiker für Erwachsene oder Kinder aus jedem Genre, das du noch nie gelesen hast." Es gibt eigentlich keine Genres, die ich noch nie gelesen habe; ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, manche gefallen mir viel besser als andere. Deshalb wählte ich ein Buch, das ich selten lese. Mein Sohn hatte "Dracula" noch zu Hause, also dachte ich, das wäre der beste Zeitpunkt, es endlich zu lesen.
Natürlich kannte ich die Dracula-Geschichte, obwohl ich nie auch nur einen Ausschnitt aus einem der vielen Filme gesehen hatte, die auf diesem Klassiker basieren. Die Geschichte war also keine Überraschung. Ich war auch nicht schockiert oder verängstigt, das ist aber nicht der Grund, warum ich keine Horrorgeschichten lese – sie langweilen mich meistens einfach.
Ich bin froh, dass ich den Roman gelesen habe, weil immer so viel darüber gesprochen wird. Aber ich glaube nicht an Vampire und die Geschichte hat mich auch nicht sonderlich begeistert. Da es sich aber um einen Klassiker handelt, war es selbst für einen Wahrheitsliebhaber wie mich eine durchaus lesenswerte Lektüre.
Buchbeschreibung:
"Der Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsilvanien. Er soll dort den Grafen Dracula beraten, der nach England auswandern will und zu diesem Zweck ein Grundstück in London erwirbt.
Während seiner Reise trifft Harker auf sehr misstrauische und abergläubische Gestalten, die ihn vor dem Grafen warnen. Im Schloss des Grafen verlaufen die Tage zunächst ruhig, da sich der Gastgeber selbst bei Tage nicht blicken lässt.
Aber dann schöpft Harker Verdacht, denn der Graf hat kein Spiegelbild. Bald schon ahnt der junge Engländer von der unheimlichen Macht seines Gegners. Und er weiß, dass er die Mauern des Schlosses nie lebend verlassen wird, wenn er nicht flieht.
In London wartet ein Heer von ahnungslosen Opfern auf den Vampir.
Bram Stoker hat in diesem Roman Tod und Erotik auf faszinierende Art zusammengeführt. Dieses Buch gehört zur anerkannten Weltliteratur, es lässt sich auf verschiedenste Art interpretieren und lesen, als viktorianisches Sittengemälde, als spannender Abenteuerroman und als Schauerroman."


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