Ich habe Stücke von Ionesco gesehen, zum Beispiel "Die kahle Sängerin", aber nie ein Buch gelesen. Normalerweise lese ich nicht gerne Theaterstücke, ich sage immer, man sollte sie lieber anschauen als lesen.
Aber dann bin ich auf dieses hier gestoßen und hatte schon ewig nichts Französisches mehr gelesen. Also habe ich angefangen, es zu lesen, und es hat mir großen Spaß gemacht.
Die Geschichte beginnt mit zwei Männern, die in einem Café sitzen und ein Nashorn vorbeilaufen sehen. Ich möchte die Handlung nicht verraten, daher ist das so ziemlich alles, was ich dazu sagen werde.
Nur so viel: Das ganze Stück ist fantastisch, voller absurder Themen, die zum Nachdenken anregend, sowohl philosophische als auch humorvolle Gedanken. Und wenn man sieht, wann es geschrieben wurde, versteht man auch den Hintergrund, den Grund für die Frage: "Muss ich mich anpassen oder nicht?"
Besonders gefreut habe ich mich, darüber, dass dies ein französisches Buch war, das mir gefallen hat.
Buchbeschreibung:
"In diesem Meisterwerk des absurden Theaters verwandeln sich die Bewohner einer ganzen Stadt - von einer Ausnahme abgesehen - in eine Horde schnaubender, mörderischer Nashörner. Ionescos Stück über die Verwandlung der Menschen in dickhäutige Herdentiere ist einer der eindringlichsten Parabeln der modernen Literatur: Sie beschreibt die Ausbreitung von Fanatismus und Barbarei als alltäglichen Prozess, bei dem am Ende alles Menschliche als 'abnorm' gilt."


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