Der Roman beginnt mit einem Zitat: Rabindranath Tagore sagt in "Gitanjali": "Wenn ich von hier gehe, soll dies mein Abschiedswort sein: Was ich gesehen habe, ist unübertrefflich."
Dem Autor ist es gelungen, etwas Unübertreffliches zu beschreiben, etwas so erstaunlich Unvorstellbares, dass ich mir zwei Fragen stelle: Warum habe ich es nicht früher gelesen? Und warum ist dieses Buch nicht bekannter? Es sollte Pflichtlektüre für jeden Teenager sein, der darüber nachdenkt, zur Armee zu gehen, und für jeden Politiker, der auch nur im Entferntesten daran denkt, einen Krieg zu beginnen.
Heute werden Kriege anders geführt. Zumindest will man uns das glauben machen. Doch wer "Birdsong" liest, wird erkennen, dass die Tragödie des Verlusts von Freunden und Angehörigen im Krieg nicht zu ändern ist. Sie bleibt dieselbe, egal wie sie getötet werden.
Es gibt nur wenige Kriegsbücher, die die Gefühle der Soldaten im Kampf so gut beschreiben wie dieses. Ein absolutes MUSS.
Buchbeschreibung:
"Der Roman schildert das Schicksal des Engländers Stephen Wraysford während des Ersten Weltkriegs. Er ist Leutnant und liegt mit seiner Einheit in Frankreich an der Somme, wo er eine der größten Schlachten dieses Krieges miterlebt. Unvermutet wechselt dann der Schauplatz der Handlung von den Schlachtfeldern Flanderns in das England des Jahres 1978. Aus Anlaß des 60. Jahrestags des Waffenstillstands beginnt eine junge Frau, Nachforschungen über ihren Großvater Stephen anzustellen, der an dem schrecklichen Kriegsgeschehen beteiligt war."


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