Dienstag, 20. Januar 2026

Jansson, Tove "Die Mumins. Sturm im Mumintal"

Jansson, Tove "Die Mumins. Sturm im Mumintal" (Finnisch: Vaarallinen juhannus) - Moominsummer Madness - 1954

Ich hatte nichts über die "Mumins" gelesen, aber ich hatte von ihnen gehört und ihre Bilder überall gesehen. Sie sind süß. Meine Unkenntnis der Bücher kann ich mir nur damit erklären, dass wir die Kindheit unserer Söhne größtenteils in England verbracht haben, wo sie nicht so verbreitet waren wie anderswo.

Ich habe die "Mumins" also weder als Kind gelesen, noch als meine Kinder klein waren. Ich schätze, meine Perspektive wäre etwas anders gewesen.

Ich habe es mit meinem Online-Lesekreis gelesen, wir alle waren Erwachsene, manche mit kleinen Kindern, andere ohne Kinder oder mit erwachsenen Kindern, wie ich. Und viele finnische Mitglieder, weshalb dieses Buch wohl ausgewählt wurde. Es hat mir ganz gut gefallen, obwohl ich glaube, es hätte mir noch mehr Spaß gemacht, wenn ich es mit einem Kind gelesen hätte. Oder vielleicht, wenn ich zuerst das erste Buch gelesen hätte. Das war Nummer 5, und der Autor ging davon aus, dass wir wissen, wer wer ist und, noch wichtiger, was was ist. Die Mumins gehören also zu den Trollen, dann gibt es noch Mymlas, Hemules, Fillyfjonkas und eine Ratte.

Die Mumins leben in einem Haus im Mumintal. Als ein Vulkan ausbricht, wird das Tal überflutet, und die Mumins müssen anderswo Schutz suchen. Sie finden ein Theater, das sie nicht als solches erkennen, da sie noch nie zuvor eines gesehen oder davon gehört haben. Doch schließlich führen sie sogar ein Stück auf, wenn auch etwas planlos.

Die Geschichte hat jedoch viel Tiefe, die auch Erwachsene genießen können. Die Charaktere mögen exzentrisch sein, aber sie wirken genauso "normal" wie wir Menschen. Gut geschrieben und psychologisch fundiert. Die Geschichte ist leicht verständlich, aber nicht langweilig.

Dies war die Lektüre unseres internationalen Online-Lesekreises im März 2021.

Einige Gedanken der Mitglieder:
  • Ich hatte das Gefühl, das Buch hat meine Stimmung wirklich aufgeheitert, während wir isoliert von Reisen und vielen wilden Abenteuern leben.
  • Ich finde, einige der besonderen Ideale und Charaktereigenschaften der Autorin kamen in der Geschichte auch gut zum Ausdruck.
  • Und das Ende mit dem völlig zerstörten Theater war urkomisch.
  • Ich fand es sehr philosophisch, positiv und skurril.

Buchbeschreibung:

"Als Mumin und das Snorkfräulein das neue Zuhause für kurze Zeit verlassen, wird es in eine ferne Bucht getrieben. Damit die beiden den Weg zurückfinden, planen die Muminfamilie und ihre Freunde eine große Theateraufführung, von der jeder sprechen wird. Und trotz einiger Pannen wird die Überschwemmung bald zu einem lustigen Ereignis."

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