Samstag, 24. Januar 2026

Bradbury, Ray "Die Mars-Chroniken"

Bradbury, Ray "Die Mars-Chroniken" (Englisch: The Martian Chronicles) - 1950

"Die Mars-Chroniken", ein hochinteressanter Roman über die menschliche Invasion auf einem anderen Planeten. Ein dystopischer Roman, der sich nichts Besseres vorstellen könnte. Oder Schlimmeres.

Die ganze Geschichte ist in mehrere Kurzgeschichten unterteilt, die man zwar einzeln lesen könnte, aber erst zusammen ergeben sie ein umfassendes Bild davon, wozu die Menschheit fähig ist. Das heißt aber nicht, dass sie es unbedingt tun sollte.

Ich denke, die Mars-Chroniken sollten, wie jede dystopische Literatur, als Warnung an uns verstanden werden. Der Autor spricht nicht unbedingt darüber, was wir dem Planeten Mars antun könnten, sondern auch darüber, was wir unserem eigenen Planeten antun. Wenn wir nicht aufhören, werden wir wie die Marsianer enden: nicht existent. Wir sollten dieses Buch als Parabel sehen und daraus lernen.

Ich habe Ray Bradburys "Fahrenheit 451" (Fahrenheit 451) geliebt, aber ich glaube, "Die Mars-Chroniken" gefielen mir noch besser. Sein Stil ist angenehm, leicht verständlich und doch voller Anspielungen und Nebenbemerkungen. Wer dieses Genre mag, sollte seine Bücher lesen.

Buchbeschreibung:

"Aus Angst vor dem großen Krieg auf der Erde fliehen die Menschen massenhaft zum Mars und treten dort wie Eroberer auf. Aber die Marsbewohner wissen sich zu wehren: Sie hätten viel zu verlieren, wenn die Menschen auf dem roten Planeten irdische Verhältnisse einführten."

Ray Bradbury erhielt 2007 eine besondere Auszeichnung für sein Lebenswerk mit dem Pulitzer-Preis für "seine herausragende, produktive und einflussreiche Karriere als unübertroffener Autor von Science-Fiction und Fantasy".

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