Als ich anfing, dieses Buch zu lesen, dachte ich, es handele sich ausschließlich um einen Jungen, der ohne Stimme geboren wurde, und/oder um Hunde. Denn genau diesen Eindruck gewinnt man zunächst. Doch je länger ich weiterlas, desto vertrauter erschien mir die Geschichte. Hätte ich mir die Namen etwas genauer angesehen, hätte ich vielleicht sofort erraten, dass es sich hierbei um eine moderne Nacherzählung des Hamlet (Hamlet) handelt.
Eine interessante Geschichte – und genauso spannend wie das Original. Ich bin kein großer Tierliebhaber; ich habe zwar nichts gegen Tiere, gerate aber auch nicht gleich in helle Begeisterung, wenn ich eines sehe – weshalb diese Geschichte meiner Meinung nach auch ohne all die Hunde hätte erzählt werden können.
Wie dem auch sei: Ich ziehe Jane Smileys moderne "König Lear"-Adaption (Tausend Morgen/A Thousand Acres) diesem Buch hier vor; doch alles in allem ist es nicht schlecht.
Buchbeschreibung:"Immer schon hat Edgar eine besonders enge Beziehung zu den Hunden gehabt, die seine Eltern auf ihrer Farm züchten. Nun ist er auf die Hilfe der Tiere angewiesen, als er eines Tages gezwungen ist, zu fliehen – vor seinem finsteren Onkel Claude. Edgar ist überzeugt davon, dass Claude seinen Vater ermordet hat …
Eine mitreißende Familiengeschichte und ein Abenteuerroman, der den dramatischen Kampf eines Jungen ums Überleben in der Wildnis vor einer atemberaubenden Landschaftskulisse schildert.


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