Donnerstag, 10. Juli 2025

Titchmarsh, Alan "Viel länger als ein Sommertag"

Titchmarsh, Alan "Viel länger als ein Sommertag" (Englisch: Only Dad) - 2001

Wer eine schöne leicht Urlaubslektüre sucht, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Eine Familie macht Urlaub: Vater, Mutter und Tochter verbringen ein paar Wochen in der Toskana. Doch wie so oft in solchen Romanen passiert etwas, und die Situation ändert sich.

Kein großes Drama, keine "Weltveränderung"-Szenen, einfach eine nette Lektüre.

Ich hatte gar nicht daran gedacht, hierüber zu schreiben, weil ich dachte, es gäbe zu einem solchen Buch nicht viel zu besprechen. Aber dann hatte es jemand anderes im Urlaub gelesen und fand es sehr gut. Ich bin sicher, es werden noch ein paar andere dazu kommen.

Und der Autor ist ein absoluter Schatz, in Großbritannien ein sehr bekannter Gärtner, aber auch ein Moderator. Außerdem hat er viele Gartenbücher geschrieben.

Buchbeschreibung:

"Tom, Pippa und Tally Drummond sind eine Bilderbuchfamilie. Von allen beneidet, brechen sie nach Italien in den Urlaub auf. Tom überlässt sein Restaurant zwei Wochen der Obhut seines Partners, Pippa überlässt ihren Kräutergarten der schrulligen Nachbarin - und die 15-jährige Tally überlässt ihre beiden Verehrer sich selbst. Doch schon am ersten Urlaubstag nimmt das Schicksal eine traurige Wendung. Und es beginnt ein Leben, in dem nichts mehr so ist, wie es war. Aber Dad wäre nicht der beste Vater im ganzen (Eng)land, könnte er nicht immer wieder ein Überraschungsmenü zaubern..."

Mittwoch, 9. Juli 2025

Al-Aswani, Alaa "Der Jakubijân-Bau"

Al-Aswani, Alaa "Der Jakubijân-Bau" (Arabisch: عمارة يعقوبيان/Imarat Ya'qubian) - The Yacoubian Building - 2002

Dieses Buch wird als "ironische Darstellung der modernen ägyptischen Gesellschaft" beschrieben. Ich weiß nicht, wie ironisch es ist, aber ich fand es einen sehr interessanten Bericht über ein Leben, über das ich absolut nichts weiß. Anscheinend existiert das Gebäude in Kairo zwar, sieht aber anders aus als das im Buch. Der ursprüngliche Besitzer war einst sehr reich, doch heute beherbergt das Haus unzählige winzige Wohnungen (ursprünglich Lagerräume), und die Geschichte erzählt uns von deren Leben.

Sehr interessante, manchmal recht anspruchsvolle Lektüre.

Buchbeschreibung:

"Die Armen wohnen oben, auf dem Dach, in kleinen Kabüffchen, die ursprünglich als Abstellkammern konzipiert waren. In den Stockwerken darunter geht es weniger knapp zu. Dort hat ein durch die Revolution von 1952 teilenteigneter Grundbesitzer sein Büro mitsamt Liebesnest, ein Chefredakteur seine Wohnung, ein Neureicher das Domizil für seine Zweitfrau und haben viele Ungenannte ihr ganz normales Zuhause. Auf vielfältige Weise verweben sich die Leben der Bewohner. Das Haus wird zum Mikrokosmos für Ägypten. Alaa al-Aswanis Roman stellt vieles dar, was es in Ägypten gibt, worüber aber nicht häufig - und eigentlich nie in dieser Direktheit - gesprochen wird. Da kommt der junge Mann nicht an die Polizeischule, weil sein Vater nur Türhüter ist. Da hält sich der wohlhabende Journalist einen armen Oberägypter als Bettgenossen. Da predigt der eine Geistliche für die Regierungspolitik, der andere für den Terror. Da bereichern sich manche schamlos mit den zweifelhaftesten Geschäften. Da wird das junge Mädchen, das für seine Familie sorgen muss, von allen Arbeitgebern systematisch belästigt. Da träumt der ehemalige Aristokrat von vorrevolutionären, besseren Zeiten. Da wird im Bereich der Politik geschmiert, geschnüffelt und gefoltert. Da wird eben das tägliche Leben Ägyptens gezeigt."

Dienstag, 8. Juli 2025

Durgun, Tahsim "Mama, bitte lern Deutsch"

Durgun, Tahsim "Mama, bitte lern Deutsch: Unser Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft" [Mum, please learn German] - 2025

Ich habe dieses Buch in der Buchhandlung gefunden, gleich mitgenommen und auch sofort gelesen. Das passiert nur selten. Aber das Thema hat mich sehr interessiert. Ich selbst unterstütze nämlich u.a. eine Kurdin, die in genau der gleichen Situation ist. Sie hat im Irak nur kurz eine Schule besuchen können und kann weder lesen noch schreiben, auch nicht arabisch. Bevor wir also mit unserem Deutschlernen anfangen, muss sie erst einmal mühselig lernen, was Lesen überhaupt bedeutet. Das ist mit über 50 Jahren nämlich nicht mehr so einfach.

Und da kommen wir zu Tahsim Durgun's Mutter, die ihn am Ende des Buches fragt: "Wer hätte mir deutsch beibringen sollen? Ich war doch immer nur hier. Alleine mit euch." Und sie hat recht. Es gibt keine Kurse für Frauen wie Tahsims Mutter. Für analphabetische Flüchtlinge, für flüchtige Analphabeten. Auch wenn sie es gerne möchten, sie schaffen es nicht. Ich sehe jedes Mal bei den Ärzten südländische Frauen, die mit ihren Männern oder Söhnen kommen. Ich stelle mir das ganz schlimm vor, aber sie haben keine andere Wahl.

Vielleicht schafft der Autor ja, mit seinem Bericht, ein paar Deutsche aufzurütteln und sich zur Verfügung zu stellen, diesen Menschen zu helfen. Auch wenn ihr nicht Deutsch unterrichten könnt, ladet sie auf einen Kaffee ein und sprrecht ein wenig mit ihnen. Sie können oft mehr, als ihr denkt.

Und noch etwas für alle die, die alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren und behaupten, sie kommen nur wegen unserem Geld: In "meiner" kurdischen Familie arbeiten alle, die Töchter und Schwiegertöchter sind Krankenschwestern oder Arzthelferinnen, von denen wir sowieso nicht genug haben, die Söhne arbeiten in den Betrieben vor Ort, der Vater ist Taxifahrer. Fleißiger als viele deutsche Familien, die nur auf die Ausländer schimpfen, sind sie auf jeden Fall.

Buchbeschreibung:

"'Dieses Buch hilft mir, meine Mutter besser zu verstehen, und dir, Deutschland besser zu verstehen.'

Noch bevor Tahsim Durgun die Grundschule abschließt, muss er für seine Mutter die Abschiebebescheide entziffern, begleitet sie als Dolmetscher zu intimen Arztbesuchen und verliest Aldi-Kataloge am Fliesentisch. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig einen Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land.

Schreiben sie die besten Noten, bekommen sie trotzdem nur eine Hauptschulempfehlung. Fahren ihre Mitschüler-innen in den Urlaub nach Thailand, dürfen sie Deutschland nicht verlassen, weil sie kein gültiges Reisedokument besitzen. Hilflosigkeit, Angst und Überforderung sind ihre stetigen Begleiter, Einfallsreichtum und Empathie ihr Handwerkszeug.

Mit messerscharfer Intelligenz, poetischer Sprachgewalt und zynischem Humor: Internet-Star Tahsim Durgun reflektiert die Lebenswirklichkeit der postmigrantischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte in einer kurdisch-deutschen Familie rechnet Tahsim ab mit der deutschen Bürokratie und zeigt gleichzeitig tiefen Respekt für seine Mutter und ihre Errungenschaften, die für die deutsche Gesellschaft immer unsichtbar bleiben werden."

Montag, 7. Juli 2025

Vonnegut, Kurt "Katzenwiege"

Vonnegut, Kurt "Katzenwiege" (Englisch: Cat's Cradle) - 1963

Wir haben dies mit unserem internationalen Online-Lesekreis im June 2025 besprochen.

Obwohl Science-Fiction nicht so mein Ding ist, würde ich sagen, dass dies eher ein dystopischer Roman ist. Und zwar ein sehr guter. Zugegeben, ein Teil davon ist Science-Fiction, wie es bei vielen dystopischen Romanen der Fall ist. Hier hat der Autor sogar erklärt, wie es dazu kam, dass die Welt in diese Notlage geriet.

Ich habe vorher nur ein anderes Buch von Kurt Vonnegut gelesen "Frühstück für starke Männer", auch: "Frühstück für Helden" (Breakfast of Champions), und das war fantastisch. Und dieses war genauso gut. Kurt Vonnegut liebt es, mit Worten zu spielen. Und er erfindet immer wieder neue, die wir noch nie gehört haben, aber die sehr viel Sinn ergeben.

Wie es in der englischen Buchbeschreibung heißt, sind unsere tiefsten Ängste, den Weltuntergang mitzuerleben und, noch schlimmer, ihn zu überleben. Genau meine Meinung. Sollte es einen geben, würde ich ihn lieber nicht überleben, als die Erde wieder aufbauen zu müssen. Muss schrecklich sein.

Nun, hier haben wir die Gelegenheit, zuzusehen. Wir treffen die unterschiedlichsten skurrilen Menschen, die sich auf einer fiktiven Karibikinsel treffen und dort das "Ende der Welt" miterleben. Mit schwarzem Humor beschreibt der Autor die Begegnungen mit Eis-9, einer Chemikalie, die alles zerstören kann. Und die Gründe der Teilnehmer, sich auf die Geschehnisse einzulassen. Seine Ironie zeigt sich besonders in der Beschreibung der fiktiven neuen Religion Bokonon. So viele witzige Einsichten, die uns über jede existierende Religion nachdenken lassen.

Er endet mehr oder weniger mit diesem Zitat: "Von allen Worten von Mäusen und Menschen sind die traurigsten: Es hätte sein können." Einer der wahrsten Sätze überhaupt.

Falls ich es noch nicht gesagt habe: Das ist eine großartige Geschichte. Sie macht definitiv Lust, mehr von seinen Büchern zu lesen.

Und hier sind einige Kommentare aus der Diskussion:

  • Die meisten Mitglieder fanden es sehr gut geschrieben und satirisch humorvoll. Gleichzeitig wurden grundlegende Themen wie Kritik an Religion, Diktaturen und Wissenschaft behandelt, alles in einem für Vonnegut typischen Schreibstil.
  • Mir gefiel die Kapitelaufteilung mit kurzen Kapiteln von nur ein bis zwei Seiten sehr gut, sodass man beim Lesen merkt, dass der Kapiteltitel sehr beschreibend und einfallsreich war. Obwohl sich die Weltuntergangsgeschichte am Ende der Geschichte sehr schnell entfaltete und überhaupt nicht glaubwürdig war, war sie als recht humorvoller Abschluss der Geschichte geschrieben.

Buchbeschreibung:

"'Katzenwiege' ist neben 'Schlachthof 5' und 'Die Sirenen des Titan' (1959) einer der einfallsreichsten Romane Vonneguts. Er macht sich über Religion, Wissenschaft, Patriotismus und Sex lustig und warnt gleichzeitig vor der Atombombe und dem Fortschrittsglauben der westlichen Welt.

Unser Chronist ist ein amerikanischer Journalist, der auf die Karibikinsel San Lorenzo eingeladen worden ist, und zwar von den drei Kindern eines gewissen Dr. Hoenikker. Dr. Felix Hoenikker, der 'Vater der Atombombe', hat Eis-9 erfunden, ein kristallines Mittel, das amerikanischen Soldaten helfen soll, sich aus einem Sumpf zu retten, indem es Wasser gefrieren lässt.

Aber es geht auch um Bokonon, dessen wirklicher Name Lyonel Boyd Johnson lautet. Er ist der Gründer der ersten Calypso-Religion, ein richtiger Guru aus Westindien, wie er im Buche steht. Wie er freimütig gesteht, besteht seine Religion aus Lügen, doch wer immer daran glaubt, wird mit 'foma' genannten 'glücklichen Unwahrheiten' wieder seines Lebens froh.

'Katzenwiege' ist Kurt Vonneguts satirischer Kommentar zum modernen Menschen und seinem Wahnsinn. Die apokalyptische Geschichte über das endgültige Schicksal des Planeten zeigt einen Zwerg als Protagonisten, eine eigenständige Theologie eines Calypso-Sängers und eine Zukunftsvision, die zugleich düster-fatalistisch und unglaublich komisch ist."

Samstag, 5. Juli 2025

Atkinson, Kate "Deckname Flamingo"

Atkinson, Kate "Deckname Flamingo" (Englisch: Transcription) - 2018

Ich habe Kate Atkinsons "Familienalbum" (Behind the Scenes at the Museum) gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Deshalb konnte ich nicht daran vorbeigehen, als ich das Buch in der Bibliothek sah.

Fast zwanzig Jahre später geschrieben, ist die Geschichte genauso fesselnd. Wir begleiten Juliet Armstrong durch den Zweiten Weltkrieg, wo sie für den MI5 arbeitet und verschiedene Aufgaben übernimmt, zunächst als Transcriptionistin, später auch als Geheimagentin, aber immer mit der Beobachtung britischer Faschisten. Wir lernen auch ihre Kollegen und die Menschen kennen, die von ihr während und nach dem Krieg beobachtet werden.

Die Autorin versteht es hervorragend, den Leser in die Geschichte einzubeziehen und ihre Botschaft zu vermitteln. Besonders gefällt mir das Zitat: "Setze Nationalismus nicht mit Patriotismus gleich, Nationalismus ist der erste Schritt auf dem Weg zum Faschismus." Wie wahr. Ich wünschte, mehr Menschen würden zumindest versuchen, das zu verstehen.

Wunderbarer historischer Roman. Die Geschichte springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, aber da sie sich hauptsächlich auf die Hauptfigur Juliet Armstrong konzentriert, ist sie leicht zu verfolgen und zu verstehen.

Kate Atkinson erklärt am Ende außerdem, was sie aus dem echten Leben übernommen und selbst hinzugefügt hat. Tolle Lektüre.

Buchbeschreibung:

"'Sehen Sie es als Abenteuer', hatte Perry ganz am Anfang gesagt. Und so hatte sie den Spionagedienst auch empfunden. Ein Jux, hatte sie gedacht. Das Russische Teehaus, das Etikettenkleben, die Flucht den Wilden Wein hinunter. Aber es war kein Abenteuer. Jemand war gestorben."

Atkinson, Kate "Familienalbum"

Atkinson, Kate "Familienalbum" (Englisch: Behind the Scenes at the Museum) - 1995 

Ich hatte seit mindestens zehn Jahren von diesem Buch gehört, und es lag fast genauso lange auf meinem Lesestapel. Ich habe keine Ahnung, warum ich so lange gebraucht habe, um es zu lesen. Ich bin froh, dass ich es letztendlich getan habe, es ist eine brillante Geschichte.

Ruby erzählt ihre Geschichte, die Geschichte ihrer Mutter, die Geschichte ihrer Großmutter und die Geschichte aller Frauen in ihrer Familie. Es ist wirklich interessant, und obwohl sie in deren Leben hin und her springt, gibt es am Ende immer noch eine ziemliche Überraschung.

Eine interessante Lektüre. Kate Atkinson hat eine großartige Art, sich auszudrücken, aber noch großartiger, eine Geschichte Seite für Seite zu entfalten. Eine so faszinierende Familiengeschichte, in der sich jeder wiedererkennt, aber auch so weit Abstand hält, dass es einen nicht zu sehr berührt. Sie hat einen großartigen Sinn für Humor, der die Familien durch schwere Zeiten bringt. Und schwere Zeiten gibt es viele.

Es gibt jedoch vier Generationen mit vielen Charakteren, zwei Weltkriege, viele verschiedene Beziehungen, die Geschichte ist nicht chronologisch geschrieben. Es ist ratsam, sich Notizen zu machen, damit man sich daran erinnert, wer wer ist.

Es war ein tolles Buch. Ich wünschte, jemand würde so ein Buch über meine Familie schreiben.

Buchbeschreibung:

"Alles beginnt im Jahr 1888, als Rubys Urgroßmutter Alice, obwohl mit ihrem siebten Kind schwanger, den Verführungskünsten eines durchreisenden Fotografen erliegt und bald mit ihm für immer verschwindet. Zurück bleiben die Kinder und die Generationen, die auf sie folgen - und die Fotos, an die sich vor allem die Träume und Sehnsüchte der Frauen knüpfen. Die heiteren wie traurigen Geschichten, die sich um diese Fotos ranken, werden von Ruby erzählt. Und sie besitzt die Gabe, noch im Tragischen das Komische zu entdecken, eine Gabe, die ihr die Kraft gibt, zu überleben und ihr Glück zu finden."

Freitag, 4. Juli 2025

Eggels, Elle "Das Haus der sieben Schwestern"

Eggels, Elle "Das Haus der sieben Schwestern" (Niederländisch: Het Huis van de Zeven Zusters) - The House of the Seven Sisters - 1998

Ich habe dieses Buch gelesen, weil es die Niederlande der 50er Jahre beschreibt, sogar die Gegend, in der ich damals wohnte. Sieben verwaiste Schwestern betreiben eine Bäckerei. Ein interessantes Buch über unterschiedliche Frauen, die versuchen, ihr Bestes zu geben und in einer Gesellschaft zurechtzukommen, die bestimmte Vorstellungen davon hat, wie Frauen ihr Leben führen sollten.

Eine wirklich lesenswerte Lektüre.

Buchbeschreibung:

"Als Martha nach dem Tod der Mutter mit ihren Schwestern in der kleinen Bäckerei alleine zurückbleibt, ist sie verzweifelt. Wie soll sie jetzt nur mit dieser großen Verantwortung zurechtkommen? Elle Eggels erzählt auf wunderbar einfühlsame und sensible Weise die bewegende Geschichte der sieben Schwestern, die allen Widrigkeiten zum Trotz Anfang der fünfziger Jahre in Holland um ihr Glück und ihren Weg kämpfen. Mit ihrem Roman Das Haus der sieben Schwestern wurde Elle Eggels auf Anhieb in den Niederlanden zu einer gefeierten Bestsellerautorin."