Als ich klein war, lief jeden Sonntag im deutschen Fernsehen ein Mantel-und-Degen-Film. Jeden Sonntag!
Dieses Buch hat mich an jene Zeit erinnert, und wahrscheinlich mag ich es deshalb so sehr. Ich musste an "Die drei Musketiere" und all die anderen Bücher und Filme zu diesem Thema denken.
Dieses Buch bietet alles: Liebe und Hass, Reich und Arm, Abenteuer, Rache, Tod, Geheimnisse, Mord, Intrigen, Geschichte und – natürlich – Mantel-und-Degen-Action.
Wie die meisten Klassiker gewährt es zudem Einblicke in die Politik der damaligen Zeit. Nun empfinde ich die französische Geschichte – oder Geschichte im Allgemeinen – zwar nie als ganz so spannend wie die der Tudors, aber einen gewissen Reiz hat sie definitiv.
Ich habe das Buch im Original gelesen; das war eine gute Übung für mein eingerostetes Französisch.
Buchbeschreibung:
"Durch eine Intrige wird der junge Seemann Edmond Dantés in die Kerker der Festungsinsel If verschleppt und dort 14 Jahre gefangengehalten. In der Haft trifft er auf den eigenartigen Abbé Faria, der ihm aus Wohlgefallen sein gesamtes Vermögen von 13 Millionen Francs vererbt. Der Schatz liegt auf der Insel Monte Christo vergraben. Dantés hebt ihn nach dem Tode des Abbé und seiner Flucht aus der Festung und nennt sich fortan Graf von Monte Christo. Ihn treibt nur noch ein einziges Ziel an: Die Rache an seinen Peinigern, die mittlerweile reich und angesehen geworden sind. Im Gegensatz zum echten Vorbild läßt Alexandre Dumas seinen Helden sehr viel subtiler vorgehen. Der Graf alias Edmond Dantès gewinnt die Gunst seiner Erzfeinde und macht sie so von sich abhängig. Er kämpft mit Worten und scheinbar guten Taten und zieht so die Schlinge immer weiter zu."


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