Samstag, 28. August 2021

Orth, Stephan "Couchsurfing in China"

Orth, Stephan "Couchsurfing in China. Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht" - Couchsurfing in China: Encounters and Escapades Beyond the Great Wall aka High Tech and Hot Pot: Revealing Encounters Inside the Real China - 2019

Stephan Orth habe ich schon mit seinem Buch über Russland (Couchsurfing in Russland. Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde/Couchsurfing in Russia: Friendships and Misadventures Behind Putin’s Curtain) kennengelernt. Als mir diese Ausgabe über China in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen, ich musste es einfach lesen.

Und wieder können wir einen kleinen Einblick tun in das Leben ganz normaler Menschen in China. Wobei, ganz normal sind die meisten Gastgeber wohl doch nicht, sie sind sehr sozial und bieten wildfremden Menschen ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen an, führen sie durch ihre Stadt und erzählen von ihrem Leben, der Durchschnittsbürger macht das wohl in keinem Land.

Trotzdem, oder gerade deswegen, sind die Bücher von Stephan Orth sehr interessant. Ich habe von Riesenstädten gelesen, die größer sind als die größten europäischen Städte, von denen man noch nie etwas gehört hatte.

Aber auch seine Berichte von seinen Gastgebern sind total spannend und machen Lust, selbst einmal eine solche Reise zu unternehmen.

Wieder mal ein tolles Buch. Ich werde zum einen zusehen, dass ich "Couchsurfing im Iran" auch bald mal lese und bin zum zweiten mal gespannt, wohin es unseren Globetrotter beim nächsten mal führt.

Klappentext:

"Wie ticken die Menschen in China? Er reist mit Vorliebe durch Länder mit einem schlechten Ruf: Drei Monate lang erkundet Couchsurfer Stephan Orth das Reich der Mitte, um herauszufinden, wie die neue Weltmacht tickt: vom Spielerparadies Macao im Süden bis nach Dandong an der Grenze zu Nordkorea, von Shanghai bis in die Krisenprovinz Xinjiang. Er besucht Hightech-Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, und abgeschiedene Dörfer, in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Er wird als Gast einer Live-Fernsehshow zensiert und tritt fast einer verbotenen Sekte bei. Auf seiner Reise von Couch zu Couch versucht er sich als Wettkampf-Korbflechter, tanzender Englischlehrer und Casino-Glücksritter. Dabei wird immer deutlicher, wie sich das Leben hinter den Kulissen der neuen Supermacht gestaltet, welche Träume und Ängste die Menschen bewegen: Und plötzlich wirkt das schwer durchschaubare China viel weniger fremd, als man vermutet hätte."

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