Ich bin kein großer Fan von Theaterstücken. Ich finde, man sollte sie sehen, nicht lesen. Am liebsten im Theater. Da wir aber nicht immer ein gutes in der Nähe hatten und schon gar keines, das Klassiker auf Englisch spielt, bin ich fest entschlossen, einige der Klassiker zu lesen, die ich wirklich gerne kennen würde.
"Hamlet" ist einer davon. Man hört immer vom dänischen Prinzen, dem Totenkopf, "Sein oder Nichtsein", Helsingør, Ophelia, Rosenkrantz & Güldenstern usw. usw. Aber man kennt die ganze Geschichte erst, wenn man das Stück gesehen oder die Geschichte gelesen hat.
Tja, ich habe es geschafft. Eine faszinierende Geschichte. Ziemlich komplex. Ich bin sicher, ich werde sie noch einmal lesen müssen, um sie vollständig zu verstehen. Und noch einmal. Und hoffentlich kann ich sie mir eines Tages ansehen.
Buchbeschreibung:
"Dieses Drama um den dänischen Königssohn Hamlet gehört wohl zu den bekanntesten Dramen überhaupt. Hamlet ist zum Prototyp des Zauderers geworden, 'dem der Intellekt die Tat zersetzt'.
Hamlet ist ein Schauspiel von William Shakespeare. Claudius, der Bruder von König Hamlet, ermordet den Herrscher, reißt die Krone an sich und heiratet Gertrude, die Witwe des Königs. Prinz Hamlet strebt danach, seinen Vater zu rächen und stürzt dabei alle Beteiligten ins Unglück. Der Stoff des Stückes geht auf eine mittelalterliche nordische Erzählung zurück."
Hamlet ist ein Schauspiel von William Shakespeare. Claudius, der Bruder von König Hamlet, ermordet den Herrscher, reißt die Krone an sich und heiratet Gertrude, die Witwe des Königs. Prinz Hamlet strebt danach, seinen Vater zu rächen und stürzt dabei alle Beteiligten ins Unglück. Der Stoff des Stückes geht auf eine mittelalterliche nordische Erzählung zurück."


Ja, ich finde, alle Shakespearestücke muß man mehrmals lesen und auch sehen. Da fällt mir ein, ich habe mal ein Stück gesehen, das hieß "The Complete Works of William Shakespeare (Abridged)". Es war schrecklich! Das war 1997, als wir noch bei der University of Notre Dame waren. Ich war mit Jonathan hochschwanger. Das Stück war so laut und unausstehlich, daß sogar Jonathan es nicht mochte und so viel getreten hat, daß ich aus dem Theater gehen mußte. Peter hat das Stück auch nicht gefallen.
AntwortenLöschenJa, das kann natürlich passieren, leider. Wir haben gerade eine moderne Aufführung von Ein Sommernachtstraum gesehen. Gefiel uns sehr gut, aber etliche Zuschauer sind in der Pause gegangen. Ich habe gehört, dass viele es zu kompliziert fanden. Schade.
LöschenFanden sie die Aufführung zu kompliziert oder das Stück selbst?
LöschenSicher bin ich mir nicht. Es war eines dieser modernen Stücke mit wenig Kulisse und es waren auch nur vier Schauspieler, die sich immer wieder umzogen. Das hat wohl einige verwirrt, obwohl das eigentlich absolut klar war, wer wen jeweils darstellte.
LöschenAh, vielleicht kannten sie das Stück nicht gut, und dann kann das verwirrend sein. Ich war mal mit meiner Oma bei einer modernen Vorführung, leider weiß ich nicht mehr, was es war, aber es war so laut, daß wir beide auch gegangen sind. Es hat den Ohren wehgetan. Und dann habe ich mit meinen Freundinnen eine moderne Don Carlos Aufführung in Bremen gesehen. Die war sehr schrecklich. Sie hatten ein Gitter über den Zuschauerraum hoch in der Luft befestigt. Da lief immer ein splitternackter Mann von der Bühne rauf und dann wieder runter. Wir haben nicht verstanden, was das sollte. Es war einfach nur dumm.
LöschenDas kann ich mir vorstellen. Aber dies hier war weder laut noch verwirrend. Man konnte die Charaktere auch immer an ihrer Kleidung erkennen. Aber es war natürlich Shakespeare-Sprache.
LöschenJa, war vielleicht zu fremd.
LöschenKann sein. Mir tun sie immer leid.
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